Arbeitslose können nicht einfach mit Hinweis auf den verlorenen Job ihre Pflicht auf Unterhalt streichen oder kürzen. Sie müssen nachweisen, dass sie den Arbeitsplatz unverschuldet verloren haben, so das Oberlandesgericht Koblenz. In dem Fall ging es um einen Mann, der nach seinem Jobverlust seiner Ex-Partnerin weder Trennungs- noch Kindesunterhalt zahlen wollte. Weiter
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Magazin: Wie beim Bürokratieabbau am Ball bleiben?
Verwaltungsvorschriften, Genehmigungsverfahren, Dokumentationspflichten – ganz Deutschland stöhnt unter dem hohen Bürokratieaufwand. Die schwarz/rote Bundesregierung ist angetreten, auch um die Bürokratie abzubauen. Sie gilt als größte Wachstumsbremse noch vor Steuern, Sozialabgaben und Energiekosten. Weiter
O-Ton: Zweifel an Attest: Kein Anspruch auf Lohn trotz Krankschreibung
Ein Arbeitnehmer hat trotz Vorlage mehrerer ärztlicher Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen keinen Anspruch auf Lohn oder Gehalt, wenn die Beweiskraft der Atteste erschüttert ist. So entschied das Landesarbeitsgericht Chemnitz. Weiter
Kollegengespräch: Urlaubsansprüche verfallen nicht automatisch – auch bei langer Babypause
Auch wenn eine Arbeitnehmerin wegen Mutterschutz, Elternzeit und Krankheit über viele Jahre hinweg nicht arbeitet, verfallen ihre angesammelten Urlaubsansprüche nicht automatisch, so das Landesarbeitsgericht Hamm. Bei der Frau waren über die Jahre hinweg 366 Urlaubstage aufgelaufen. Die wollte sie nun abgegolten haben und verlangt fast 90.000 Euro. Weiter
O-Ton: Bewertungsportal muss Identität von Kritiker nicht offenlegen
Was passiert, wenn Bewertungen auf Plattformen wie kununu oder Trustpilot nicht der Wahrheit entsprechen? Das Oberlandesgericht Dresden hat Klarheit geschaffen: Bewertungsportale müssen prüfen, ob jemand, der ein Unternehmen schlecht bewertet, da auch wirklich gearbeitet hat. Aber sie müssen nicht die Identität der Kritiker preisgeben. In dem Fall ging es um die Aussage „schlechtester Arbeitgeber aller Zeiten“. Weiter