Tag Archives: Urteil

03März/26

O-Ton: Auto geklaut? Warum Flunkern bei Vorschäden den Versicherungsschutz kostet

Wenn das eigene Auto geklaut wird, verlassen sich viele auf die Versicherung. Doch der Weg zur Entschädigung führt über ein detailliertes Schadensformular. Wer hier bei Fragen zu früheren Unfällen oder Kratzern „schummelt“, riskiert seinen gesamten Anspruch. Denn: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Weiter

22Feb./26

O-Ton: Sozialhilfe und Schenkungen: Wann das Amt bei Angehörigen nicht zugreifen darf

Bevor das Sozialamt einspringt, prüft es andere Geldquellen der Betroffenen. Dabei geraten oft Schenkungen ins Visier, die Jahre zuvor innerhalb der Familie getätigt wurden. Das Sozialgericht München entschieden: Das Amt darf nicht automatisch alle privaten Ansprüche von Ehepartnern oder Angehörigen an sich ziehen – in dem Fall ging es um ein Auto, dass die Ehefrau der eigenen Tochter finanziert hatte. Weiter

17Feb./26

O-Ton: Krankmeldung nach abgelehntem Urlaub – Verdachtskündigung scheitert

Eine Kündigung, die lediglich auf dem Verdacht einer vorgetäuschten Krankheit basiert, ist unwirksam, wenn sich im Nachhinein eine tatsächliche Arbeitsunfähigkeit herausstellt. So entschied das Landesarbeitsgericht. Dies gilt auch dann, wenn vieles gegen den Arbeitnehmer sprach – wie zum Beispiel ein zuvor abgelehnter Urlaub. Weiter

14Feb./26

O-Ton: „Movie Money“ an der Ladenkasse: Wenn Spielgeld zur Straftat wird

Ein 25-jähriger musste sich vor dem Amtsgericht München verantworten. Er hatte mit sogenanntem „Movie Money“, also falschen Scheinen aus der Filmbranche, zu bezahlen. Zwei falschen 100-Euro-Note brachte er an den Mann, beim dritten Versuch flog er auf. Er saß drei Monate in U-Haft und wurde für die Tat zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Weiter

10Feb./26

O-Ton: Falschparker per App melden – wenn „Hobby-Sheriffs“ gegen den Datenschutz verstoßen

Ein falsch geparktes Auto ist schnell fotografiert und mit wenigen Klicks lässt sich der Vorfall an das Ordnungsamt melden. Apps und Online-Portale machen das Anzeigen von Verkehrsverstößen einfach. Doch dabei geraten mitunter auch unbeteiligte Personen ins Bild. Weiter