Tag Archives: Urteil

26Jan./21

O-Ton + Kollegengespräch: Ist Hustensaft ein Arzneimittel oder ein Medizinprodukt?

Verbraucher sollen vor vermeintlichen Arzneimitteln geschützt werden. Es darf schon nicht der Eindruck erweckt werden, es handele sich um ein Arzneimittel. Und so darf ein Hustensaft nicht wie ein Arzneimittel aussehen, wenn er keines ist. Auch darf ein Hersteller den Hustensaft nur als Medizinprodukt verkaufen, wenn er einen Bescheid des Bundesinstituts für Arzneimittel vorlegt, dass das Produkt nicht als Arzneimittel eingestuft wird. Weiter →

25Jan./21

O-Ton + Kollegengespräch: Bezug von Hartz IV trotz Vermögens in der Schweiz – Haftstrafe

Ein Ehepaar, dass über einen längeren Zeitraum Hartz IV bezogen hatte, obwohl es eine sechsstellige Summe auf einem Depot in der Schweiz hatte, ist zu einer empfindlichen Haftstrafe verurteilt worden.Das Landgericht Osnabrück verhängte drei Jahre und zehn Monate. Weiter →

23Jan./21

O-Ton: Keine elektronische Gesundheitskarte für den Weihnachtsmann

Auf dem Foto für die elektronische Gesundheitskarte darf man keine Weihnachtsmütze tragen, entschied das Sozialgericht Hamburg. In dem Fall ging es um einen Mann, der nicht akzeptieren wollte, das weder Käppi noch Weihnachtsmütze tauf dem Foto erlaubt sind. Er meinte, er sei trotzdem gut zu erkennen. Weiter →

22Jan./21

O-Ton: Entschädigung nach AGG wegen Stellenanzeige für „junges, hoch motiviertes Team“

Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) verbietet die Diskriminierung auch bei Stellenanzeigen. Wird jemand diskriminiert, hat er Anspruch auf eine Entschädigung. Sind die Adjektive „jung“ und „hochmotiviert“ altersdiskriminierend? In der Tat! Wird das Arbeitsteam in einer Stellenanzeige als „junges, hoch motiviertes Team“ bezeichnet, liegt eine Altersdiskriminierung vor, entschied Landesarbeitsgericht Nürnberg. Weiter →

08Jan./21

O-Ton: Schornsteinfegerarbeiten auch während der Corona-Pandemie!

Sicherheitsprüfungen an der Heizung und den Abgasanlagen müssen Eigentümer regelmäßig durchführen lassen. Das gilt auch in Zeiten von Corona. Und auch, wenn die Immobilienbesitzer zu Risikogruppen gehören, dürfen sie sich verweigern, entschied das Verwaltungsgericht Hannover. Weiter →