Köln – Bei der Entscheidung zur Zukunft des Kölner Ford-Werks will das Management nicht nur die nüchternen Zahlen berücksichtigen. Vor der Betriebsversammlung am kommenden Montag kündigte Chef-Entwicklerin Barb Samardzich, Nummer zwei von Ford in Europa, im Gespräch mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche an, auch die jahrzehntelange Verankerung von Ford in Köln, die Erfahrung der Belegschaft und die Flexibilität in der Fertigung würden eine Rolle spielen. Das Unternehmen sei sich der großen Bedeutung bewusst, die das Kölner Montagewerk seit Jahrzehnten für die Menschen und für die Stadt habe. Letztlich müsse der neue Fiesta aber zu wettbewerbsfähigen Kosten produziert werden können.
Ford erwägt, die Montage des neuen Fiesta ab 2016 in das schwach ausgelastete Werk im rumänischen Craiova zu verlagern. Die Entscheidung zwischen den beiden konkurrierenden Standorten soll noch im ersten Halbjahr fallen.
Köln – Im Ringen um die Verlagerung der Fiesta-Montage von Köln nach Rumänien haben die Arbeitnehmer des Ford-Werkes dem Management Entgegenkommen signalisiert. „Wenn wir die Kostenkalkulation verstehen, können wir auch versuchen, mögliche Nachteile am Standort Köln abzustellen“, sagte Betriebsratschef Martin Henning der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.
München – Die Werbeausgaben der Autobranche sind im vergangenen Jahr mit rund 2,2 Milliarden Euro um 5,5 Prozent gegenüber 2012 gesunken. Das ermittelte das Marktforschungsinstitut Nielsen exklusiv für die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.
München – Käufer des neuen BMW i3 müssen derzeit bis zu sechs Monate auf die Auslieferung ihres Elektroautos warten. Das berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche unter Berufung auf BMW.
München – ADAC-Präsident Peter Meyer will mit der Rückbesinnung auf die eigene Kernkompetenz das ramponierte Image des Clubs wieder aufbauen. „Was sind unsere Stärken? Die wollen wir sauber und ordentlich für das Mitglied einsetzen. Sperenzchen lassen wir jetzt grundsätzlich bleiben