Magazin: Jetzt in Bildung für Künstliche Intelligenz investieren

Künstliche Intelligenz ist aus unserer Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Längst übernimmt sie nicht mehr nur monotone Fließbandarbeit – die KI verändert heute ganze Berufsbilder und fordert selbst Hochqualifizierte heraus. Wird sie also schon bald zum Job-Killer?

Oder ist sie die Chance für die Zukunft? Fest steht: Unternehmen müssen ihr Personal jetzt fit machen für den digitalen Wandel. Doch wie gut sind unsere Betriebe darauf vorbereitet – und worauf kommt es bei der Weiterbildung wirklich an?

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O-Ton: Das ist jetzt eine Revolution, die da stattfindet am Arbeitsmarkt. Die Personengruppen angreift, die vorher nicht angreifbar waren. Also Rechtsanwälte wurden durch Industrialisierung nicht gefährdet. Bei der KI ist das schon ganz anders.

..sagt Sven Kramer vom Personaldienstleister, der PEAG-Holding GmbH. Denn KI verändert längst nicht mehr nur Routinetätigkeiten, sondern jetzt auch komplexe Wissensarbeit, zum Beispiel Recherche und Informationsbeschaffung. Unternehmen müssten deshalb ihre Beschäftigten gezielt an die neue Technik heranführen, sagt Professorin Silke Anger vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung.

O-Ton: Auf der einen Seite ist natürlich „Learning on the Job“ sehr wichtig, dass die Beschäftigten überhaupt die Möglichkeit haben, mit KI am Arbeitsplatz umzugehen, aber das dann auch ergänzen durch professionelle Trainings mit KI-Expertinnen und Experten, die eben sowohl die Möglichkeiten als auch die Risiken auf der anderen Seite auch zeigen.

Förderprogramme gibt es, genutzt werden sie aber nur von sehr wenigen Unternehmen. Die rasante KI-Entwicklung erfordert Weiterbildungsangebote, die Schritt halten können. Für Leonie Gebers, Staatsministerin im Bundesarbeitsministerium, wird Weiterbildung deshalb zur dauerhaften Aufgabe:

O-Ton: Wir wissen, dass das dann auch nicht aufhört, wenn man im Arbeitsleben ankommt, sondern dass es wichtig ist, dass Beschäftigte auch in Arbeit dann sich weiter qualifizieren. Das heißt, ein einmal gelernter Beruf, der reicht nicht mehr ein Leben lang, sondern man muss immer am Ball bleiben.

Mehr dazu unter PEAG-online.de

Birgit Keller, Berlin

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