Iserlohn – Die Automobilzulieferer in Deutschland wehren sich gegen den von der EU-Kommission geäußerten Verdacht von Preisabsprachen. „In der Öffentlichkeit ist durch die Äußerungen von EU-Kommissar Joaquin Almunia der Eindruck eines Generalverdachts entstanden. Weiter
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EU will ab 2017 realistischere und weltweit gültige Verbrauchsangaben
München – Die EU will ab 2017 realistischere Angaben zum Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen durchsetzen und einen neuen Standard bei den Messverfahren einführen. Das berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche unter Berufung auf einen Beschluss des Umweltausschusses des EU-Parlaments. Weiter
O-Ton: Reichweite einer ausländischen EU-Fahrerlaubnis
Auch Deutsche können Führerscheine in anderen EU-Mitgliedsstaaten erwerben. Voraussetzung für die Gültigkeit ist, dass der Betreffende einige Zeit in dem Mitgliedsstaat gelebt hat. Erwirbt jemand außerhalb einer Sperrfrist eine ausländische EU-Fahrerlaubnis, darf er damit in Deutschland Auto fahren. Weiter
Hersteller schaffen CO2-Ziele der Europäischen Union
Die großen Autohersteller werden in diesem Jahr die CO2-Ziele der EU weitestgehend einhalten und somit möglichen Sanktionen entgehen. Das ergab eine Umfrage der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche, lediglich Volkswagen äußerte sich zurückhaltend. Weiter
O-Ton-Paket: Bußgelder im EU-Ausland
Viele Bundesbürger brechen in ihren Osterurlaub mit dem Auto auf. Allerdings: Für einige Verkehrssünden können die Strafen in den anderen EU-Ländern ziemlich drastisch sein. Bettina Bachmann, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein:
O-Ton: Wir liegen mit unseren Bußgeldern im Mittelfeld und zwar vielleicht sogar im unteren Mittelfeld. In anderen europäischen Ländern sind die Bußgelder erheblich höher. Besonders gilt das auch für Großbritannien. Zum Beispiel, wenn Sie dort den Sicherheitsgurt nicht anlegen, gibt es 600 Euro Strafe. – Länge 20 Sekunden.
Mehr dazu unter verkehrsrecht.de.
Verkehrsrechtsexperten sind sich einig: Auch 2012 werden in Europa Verkehrssünder verstärkt zur Kasse gebeten. Beispiel Niederlande: Dort stiegen zum Anfang des Jahres die Bußgelder im Durchschnitt um bis zu 40 Euro. Ein besonderes Thema ist dort – wie auch in anderen europäischen Ländern – das Fahren unter Alkoholeinfluss.
Bettina Bachmann, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein:
O-Ton: Beim Thema Alkohol ist zunächst darauf hinzuweisen, dass wir andere Promillegrenzen haben als in Deutschland. Teilweise 0,0 Promille wie in Ungarn oder in Tschechien. Die Geldbuße variiert erheblich. Das fängt an mit 45 Euro in Serbien und kann bis zu 5.820 Euro in Großbritannien betragen. In Schweden ist es so, dass Tagesgesätze gegen Sie verhängt werden – ab 40 Tagessätze beträgt dort die Geldbuße. – Länge 30 Sekunden.
Mehr dazu unter verkehrsrecht.de.
O-Ton: Strafen im EU-Ausland – Rasen
Kurz vor dem Osterurlaub noch ein Tipp, den Autofahrer das ganze Jahr beherzigen sollten: Für Raser kann es teuer werden. Dies gilt in ganz Europa.
Bettina Bachmann, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein, mit einem Beispiel:
O-Ton: Ja, in Italien ist es so, dass Sie, wenn Sie nur 11 Kilometer zu schnell sind, mindestens 160 Euro bezahlen müssen. – Länge 10 Sekunden.
Mehr dazu unter verkehrsrecht.de.
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