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05Feb./12

O-Ton-Paket + Magazin: Sterne des Sports

 Am Dienstag (07.02.) werden in Berlin die Sterne des Sports in Gold vergeben, Bundeskanzlerin Angela Merkel zeichnet einen der vielen Vereine aus, die sich von der regionalen Ebene bis hin zur Preisverleihung nach Berlin durchgesetzt haben.

Beitrag:

Beim Stern des Sports können Vereine, die etwas Besonders machen, für ihren Einsatz innerhalb des Breitensports belohnt werden. Neben dem DOSB gehört auch der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken zu den langjährigen Unterstützern des Wettbewerbs. BVR-Präsident Uwe Fröhlich:

O-Ton: Es gab ja vorher Veranstaltungen auf regionaler Ebene sowie auf entsprechender Ebene der Bundesländer. Und jetzt sind wir sozusagen im Endspiel. Heute werden die Jahressieger ausgezeichnet – die besten von 320 Banken und über 2.500 Sportvereinen, die sich hier in diesem Wettbewerb engagiert haben. – Länge 20 sec.

Zwar hat Kunstturner Fabian Hambüchen im Olympiajahr 2012 einen besonders engen Terminkalender. Allerdings für die „Sterne“ nimmt er sich immer wieder Zeit:

O-Ton: Als Spitzensportler ist es natürlich toll, wenn man den Vereinen – wo man ja groß geworden ist – etwas zurück geben kann. Durch die Sterne des Sports werden ja Vereine für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet. Es tut einfach gut, zu zeigen, dass ich das super anerkenne und zu schätzen weiß, was dort in den Vereinen geleistet wird, vor allem ehrenamtlich. Von daher bin ich da voll dahinter und freu mich da jedes Mal, wenn ich da im Einsatz bin. – Länge 27 sec.

Im vergangenen Jahr konnte das Karate-Team Reutlingen e.V. den Großen Stern des Sports in Gold mit nach Hause nehmen. Trainerin Erika Seitz:

O-Ton: Hier wird immer von Ehrenamt gesprochen. Wenn so ein Kind strahlend aus dem Training rauskommt, das kann mir kein Mensch bezahlen. Und dafür lohnt es sich in der Halle zu stehen. – Länge 10 sec.

Und natürlich gehen die „Sterne“ im März schon wieder in die nächste Runde – dann können sich wieder Vereine bewerben. Uwe Fröhlich:

O-Ton: Und alle engagierten Vereinsmitglieder sind aufgerufen, sich mit guten Ideen bei ihren Genossenschaftsbanken zu melden, um an diesem Wettbewerb wieder teilzunehmen und für eine gute Sache zu kämpfen. – Länge 11 sec.

Absage.

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05Feb./12

Kollegengespräch: Safer Internet Day

 Den sogenannten „Safer Internet Day“ gibt es nun schon seit mehreren Jahren, am 7. Februar wird mit weltweiten Aktionen auf die Gefahren aus dem Netz aufmerksam gemacht. Sorglos surfen, mailen, chatten – das ist der Wunsch der meisten Nutzer. Viel kleiner ist dagegen eine Gruppe von Menschen, die mit der Sorglosigkeit der anderen im Netz ihr Geld verdienen wollen – Cyberkriminellen nutzen die Fehler allzu nachlässiger Surfer.

Christian Funk ist Virenanalyst bei Kaspersky Lab.

Er antwortet dazu auf folgende Fragen:

1. Safer Internet Day – ist an den anderen Tagen das Netz nicht so sicher?

2. Was passiert an dem Tag?

3. Gefahren lauern ja auch auf manipulierten Websites. Der Surfer denkt, er ist auf einer sicheren Seite – und trotzdem fängt er sich einen Schädling ein. Wie merke ich denn, das mit der Seite etwas nicht stimmt ?

Abmoderation: „Safer Internet Day“ am 7. Februar – und mehr Infos zu den aktuellen Bedrohungen für die Computerwelt unter www.kaspersky.de.

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05Feb./12

Opel: Jeder Astra mit 250 Euro Werbezuschuss

 München – Im deutschen Automarkt wurden im vergangenen Jahr 2,17 Milliarden Euro für Werbung ausgegeben und damit rund sieben Prozent mehr als 2010. Das berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche unter Berufung auf das Hamburger Marktforschungsinstitut Nielsen. Das meistbeworbene Fahrzeug war 2011 mit 21,6 Millionen Euro der Opel Astra. Insgesamt wurden von diesem Kompaktwagen im vergangenen Jahr 86.579 Einheiten in Deutschland neu zugelassen, damit entfallen auf jeden zugelassenen Astra rund 250 Euro Werbegeld.

Volkswagen investierte 2011 mit 233,4 Millionen Euro den höchsten Betrag in Werbung. Neben dem neuen Kleinwagen Up wurden verstärkt die Modelle Eos, Passat, Golf Cabrio, Tiguan und Beetle beworben. Nach VW folgen 2011 in Deutschland Renault mit 151,8 Millionen Euro sowie Daimler (149,7 Millionen), Opel (131,9) und BMW (120,0).

2011 entfiel der größte Anteil der Werbeausgaben mit 764,6 Millionen Euro auf das Fernsehen, 498,7 Millionen Euro gaben die Unternehmen für Anzeigen in Zeitungen aus, gefolgt von 299,9 Millionen Euro für Anzeigen in Publikumszeitschriften sowie 259,9 Millionen Euro für Hörfunk-Spots.

Nielsen betrachtet beim Automarkt neben Pkw auch Nutzfahrzeuge, Zweiräder, Reisemobile, Autohandel und -zubehör sowie die Reifenbranche. Für die Automobilwoche berechnet das Marktforschungsunternehmen exklusiv die Kosten für klassische Werbung, dazu gehören Fernsehen, Hörfunk, Zeitungen, Zeitschriften, Kino, Plakat und Internet.

05Feb./12

Daimler, VW und Renault prüfen Transporter-Kooperation

 Stuttgart – Daimler, Volkswagen und Renault prüfen eine mögliche Zusammenarbeit bei Transportern. „Wir wollen mit VW in diesem Jahr entscheiden, ob wir unsere Kooperation bei den großen Transportern fortsetzen. Eine mögliche Option könnte dabei auch die Einbeziehung von Renault sein“, sagte Daimler-Transporterchef Volker Mornhinweg im Gespräch mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Durch eine solche Allianz ergäben sich seiner Ansicht nach weltweit ganz andere Möglichkeiten.

Der Stuttgarter und der Wolfsburger Autohersteller arbeiten seit einigen Jahren bei großen Transportern zusammen. Der VW-Crafter und der Mercedes-Sprinter teilen sich die gleiche Plattform und werden bei Mercedes produziert. VW verwendet allerdings eigene Motoren. Dieser Vertrag läuft 2016 aus. „Im Zusammenhang mit dieser Entscheidung werden wir auch festlegen, wann eine neue Generation des Sprinter auf den Markt kommt“, so Mornhinweg weiter. Bei den kleinen Transportern kooperiert Daimler mit Renault: Im Herbst kommt auf Basis des Renault Kangoo das Mercedes-Modell Citan auf den Markt. Damit kehrt Mercedes nach sechs Jahren wieder in das Segment der City-Vans zurück.
Der französische Hersteller entwickelt und baut seit 1998 mit Opel gemeinsam große Transporter, die als Renault Master und Opel Movano auf den Markt kommen. Dazu gibt es mit dem Nissan NV 400 ein weiteres baugleiches Schwestermodell.

05Feb./12

AMG steigt in dieser Saison in Formel 1 ein

 Stuttgart – Mercedes verzahnt seine Performance-Marke AMG stärker mit der Formel 1. „Ab der Saison 2012 startet das Silberpfeil-Werksteam unter dem Namen ‚Mercedes AMG Petronas Formel 1-Team‘“, sagte AMG-Chef Ola Källenius im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. „Die Formel 1 ist in den letzten Jahren vor allem in den Emerging Markets stark gewachsen. Durch das Branding in der Formel 1 haben wir die große Chance, die Bekanntheit unserer Marke in diesen Zukunftsmärkten aufzubauen und zu steigern.“ Die Nachfrage nach den Performance-Modellen von Mercedes kam bisher aus den USA, Deutschland und Japan. Nun entwickeln sich Schwellenländer wie China, Russland, Brasilien sowie Korea und Südafrika zu interessanten Märkten: „Wir haben dadurch und aufgrund der Mercedes-Modelloffensive bis 2015 überproportionale Wachstumschancen“, betonte Källenius.

Im vergangenen Jahr habe AMG den Absatz in der Größenordnung von Mercedes gesteigert – das wäre ein Plus von acht Prozent. Genaue Verkaufszahlen gibt die Daimler-Tochter nicht heraus. Einer Schätzung des Prognose- und Beratungsinstituts IHS Automotive zufolge hat AMG im vergangenen Jahr 21.400 eigene Motoren produziert. Bis 2013 dürfte die Fertigung auf 28.300 Einheiten steigen. Mercedes will bis 2015 zehn neue Fahrzeuge bringen, denen aber nicht zwangsläufig AMG-Versionen folgen.

Auch den Einstieg ins Kompaktsegment hält sich Källenius offen: „Das ist eine interessante Wachstumsoption, weil wir dann auch preislich ein völlig neues Segment für AMG öffnen würden.“ Heute beginnt die Preisliste bei 70.000 Euro. Auch im Handel geht AMG neue Wege: In wenigen Wochen eröffnet in Peking der weltweit erste Händler, der nur AMG-Modelle anbietet. „Das könnte der Präzedenzfall für weitere reine AMG-Shops sein“, so Källenius. Bis 2015 soll die Zahl der AMG-Performance-Center von heute knapp 200 auf bis zu 300 wachsen.