26Feb./09

Privater Stellplatz auf Parkplatz

Ein Autobesitzer hatte auf einem kleinen, wenige Schritte von der Straße entfernt liegenden Privatparkplatz einen Stellplatz für seinen Wagen gemietet. An einem Wintertag rutschte er auf dem eisglatten Weg zum Wagen aus und verletzte sich. Daraufhin verklagte er seinen Vermieter auf Schadensersatz.

Ohne Erfolg. Die Richter kamen zu dem Ergebnis, dass eine Verletzung der so genannten Verkehrssicherungspflicht nicht vorliege. Angesichts der geringen Größe des Parkplatzes und seiner Nähe zur öffentlichen Straße sei der Vermieter nicht zum Räumen und Streuen verpflichtet. Dies sei selbst bei öffentlichen Parkplätzen, wie etwa an Supermärkten, nicht der Fall, obwohl an diese deutlich strengere Maßstäbe angelegt würden. Nur wenn diese sehr groß und stark frequentiert seien, bestünde eine Verpflichtung zum Winterdienst. Bei dem kleinen, ruhigen Privatparkplatz könnte man von den Nutzern erwarten, dass sie sich auf Schnee und Eis einstellten und sich für den kurzen Weg über den Parkplatz entsprechend ausrüsteten.

Diese und weitere Informationen rund ums Miet- und Immobilienrecht findet man unter www.mietrecht.net.

26Feb./09

Typo3-Hosting beim Spezialisten nur für Profis

Jweiland.net bietet im Tarif Hosting Business für 15 Euro pro Monat gerade einmal fünf GByte Webspace, eine Domäne und zehn Datenbanken. Beim Hoster all-inkl.com bekommt man im Tarif All-inkl Privat Plus (8 Euro/Monat) immerhin schon drei Inklusivdomänen, zehn GByte Webspace und 25 MySQL Datenbanken.
Bilanzierend empfiehlt IT im Unternehmen: Um eine Typo3-Installation erfolgreich ans Laufen zu bekommen, braucht man keinen auf Typo3 spezialisierten Webhoster. Sämtliches Know-How ist kostenlos im Internet erhältlich und man kann auch bei einem allgemeinen Webhoster sein System sicher und performant betreiben. Dennoch lohnt es sich gerade für Unternehmen ohne spezielles Typo3-KnowHow monatlich ein paar Euro mehr zu investieren und den Webauftritt beim typo3-Spezialisten hosten zu lassen. Ob es die problemlose Installation aktueller Versionen ist, der anwendungsspezifische Support, der – wenn auch kostenpflichtige – Updateservice oder die auch nur die tägliche vollautomatische Datensicherung: Ein Typo3-Webprojekt lässt sich mit der Unterstützung eines Spezialisten wesentlich zeitsparender und somit unterm Strich somit auch wirtschaftlicher aufsetzen und betreuen.

26Feb./09

Test: CMS für professionelle Websites

Beim technischen Aufbau setzt Typo3 eine mySQL Datenbank voraus, CMSimple speichert die ganze Webseite dagegen ganz schlicht in einer einzigen HTML-Datei ab. Auch bei der Installation und Konfiguration kann CMSimple punkten, es ist in 10 Minuten arbeitsfähig und verfügt darüber hinaus über ein Standard-Template. Bei Typo3 ist das alles deutlich aufwändiger, zudem steht nach einer erfolgreichen Installation eine Fehlermeldung. Urteil der Tester: „Die Entwickler haben zwar so ziemlich an alles gedacht, nur nicht daran, dem Neueinsteiger zumindest mal ein Template an die Hand zu geben, damit er überhaupt mit dem System arbeiten kann.“ Bei der Benutzerfreundlichkeit liegt das kleinere CMS vorn, verliert dagegen aber deutlich bei den Modulen und Plug Ins. Typo3 ist bei den Erweiterungen klar führend.

25Feb./09

Schaeffler-Familie legt NS-Vergangenheit offen

Erstmals werden die Zusammenhänge der Verhaftung Wilhelm Schaefflers durch die Amerikaner im Jahr 1946 und die Auslieferung an Polen offen gelegt. Demnach warf die Anklage Schaeffler vor, in Polen „zugunsten des Deutschen Reiches“ und „im Auftrag der deutschen Regierung“ an der „Liquidierung des dem polnischen Staat und den polnischen Bürgern gehörenden Besitzes“ beteiligt gewesen zu sein. Das Urteil vom April 1949 des zuständigen Bezirksgerichts weitete den Vorwurf auf „jüdisches Eigentum“ aus. Wilhelm Schaeffler musste daraufhin für gut vier Jahre ins Gefängnis in Bialystok und Warschau. Erst am 23. Juli 1951 wurde er wieder frei gelassen.
Bislang wurde über die dunkle Vorgeschichte der Firma Schaeffler in Polen geschwiegen. Die offizielle Unternehmensgeschichte der Schaeffler Gruppe beginnt noch heute erst im Jahre 1946. „Die Brüder Schaeffler sahen keine Veranlassung, ihre frühen Jahre ohne Not kritischen Blicken auszusetzen“, erklärt der Historiker Schöllgen in ‚Cicero’. Erst die Witwe Elisabeth Schaeffler hat die Archive öffnen lassen und eine kritische Aufarbeitung der Vergangenheit nun ermöglicht.