Category Archives: O-Töne / Radiobeiträge

16Feb./11

O-Ton + Magazin: Ohne Ticket in Bus oder Bahn ist nicht unbedingt Schwarzfahren

Bettina Bachmann, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins:

O-Ton: Aber im Sachverhalt stand gar nicht, ob er die Bahn überhaupt benutzt hatte. Wie lange er sie benutzt hatte, an welcher Haltestelle er eingestiegen ist. Denn es ist nur dann eine Verurteilung wegen Schwarzfahrens möglich, wenn dem Transportunternehmen ein Vermögensschaden entstanden ist. Und das stand nicht fest aufgrund der Aufklärungsarbeit, die die Ermittlungsbehörden geleistet hatten. – Länge 22 sec.

Nun muss das Landgericht diesen Fall erneut prüfen. Weitere Informationen rund um das Verkehrsrecht unter www.verkehrsrecht.de.

Magazin: Ohne Ticket in Bus oder Bahn ist nicht unbedingt Schwarzfahren

Schwarzfahren ist nicht gleich Schwarzfahren. Wer ohne Fahrkarte in Bus oder Bahn steigt, macht sich noch nicht automatisch wegen „Beförderungserschleichung“ strafbar. In jedem Fall müssen konkrete Anhaltspunkte für die Schwarzfahrt und die Fahrscheinkontrolle vorliegen.

Beitrag:

Der Fall ging durch mehrere Instanzen – Auslöser waren vier Fälle von Schwarzfahren. Oder wie es juristisch richtig heißt – Beförderungserschleichung. Bettina Bachmann, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins:

O-Ton: Aber im Sachverhalt stand gar nicht, ob er die Bahn überhaupt benutzt hatte. Wie lange er sie benutzt hatte, an welcher Haltestelle er eingestiegen ist. Denn es ist nur dann eine Verurteilung wegen Schwarzfahrens möglich, wenn dem Transportunternehmen ein Vermögensschaden entstanden ist. Und das stand nicht fest aufgrund der Aufklärungsarbeit, die die Ermittlungsbehörden geleistet hatten. – Länge 22 sec.

Und wird es richtig kompliziert. Denn: Ist allein schon der Aufenthalt ohne Ticket auf dem Bahnsteig strafbar?

O-Ton: Er muss auch noch ins Verkehrsmittel einsteigen – und wenn er nach einem Meter schon gestoppt wird, dann müsste man sich auch die Frage stellen: Hat er denn sich überhaupt etwas erschlichen? – Länge 8 sec.

Bei der Prüfung dieser Einzelfälle kamen den OLG-Richtern Zweifel – sie hoben das Urteil auf, jetzt muss das Landgericht erneut verhandeln.

O-Ton: SFX

Es fehlten beispielsweise Informationen dazu, an welcher Haltestelle der Angeklagte in die Straßenbahn beziehungsweise U-Bahn eingestiegen sei und was für eine Fahrtstrecke er bereits zurückgelegt habe, als er von den Kontrolleuren ertappt worden sei.

O-Ton: SFX

Weitere Informationen rund um das Verkehrsrecht sowie eine Anwaltssuche unter www.verkehrsrecht.de.

Absage.

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Magazin und O-Ton

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11Feb./11

O-Ton: Brüderle begrüßt Demokratiebewegung

Brüderle sagte:

 

O-Ton-Paket (1. Frage Ägypten/Tunesien; 2. Frage: Konjunktur)

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O-Ton-Paket

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09Feb./11

Kollegengespräch: Valentinstag – gefährliche Post

 

Christian Funk ist Virenanalyst bei Kaspersky Lab.

Er antwortet auf folgende Fragen:

1. Wie ist denn der Trend zum Valentinstag 2011 – die übliche Flut von verseuchten Grußkartenanhängen?

2. Das heißt Entwarnung, die Cyberkriminellen sind zumindest bei den Grußkarten auf dem Rückzug?

3. Wie unterscheide ich denn nun eine gute von einer bösen Mail?

Abschließend noch ein genereller Tipp: Damit man sich keine Schadsoftware einfängt, sollten Betriebssystem, Antivirussoftware und Browser immer auf dem aktuellsten Stand sein. Alle Infos dazu kann man unter www.kaspersky.de nachlesen.

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Kollegengespräch

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09Feb./11

Magazin: Sicherheitstrends 2011

Beitrag:

Einerseits sind die Gefahren nicht so unterschiedlich wie in den Monaten zuvor. Andererseits werden die Tricks, um an persönliche Informationen zu kommen, immer ausgefeilter, sagt Christian Funk, Virenanalyst bei Kaspersky Lab:

O-Ton: Beispielsweise das Ausnutzen von Sicherheitsschwachstellen. Dabei werden Softwarelücken ausgenutzt, um schädlichen Code auf den Rechner zu bekommen. Das heißt, es wird wichtiger denn je werden, diese Schwachstellen zu fixen. – Länge 12 sec.

Will heißen: Betriebssystem, Antivirussoftware und Browser sollten immer auf dem aktuellsten Stand sein.

O-Ton: SFX

Trend Nummer 2: 64-bit-Schädlinge.

O-Ton: Das bedeutet, Viren und Trojaner, die speziell für Betriebssysteme mit 64 bit geschrieben worden sind. Im Prinzip die Mehrheit der heute verkauften PCs setzt bereits auf 64 bit, um die Grenze von 4 GB beim Arbeitsspeicher zu durchbrechen. – Länge 15 sec.

Und ein weiterer Trend: Beim chatten tummeln sich die Bösewichter ebenfalls. Jüngstes Opfer war ICQ:

O-Ton: In diesem Fall – und das ist neu – war es so, dass im Werbefenster von ICQ ein kompromittiertes Banner auftauchte. Und im Prinzip ist man hier schutzlos ausgeliefert gewesen. Allein durch das Aufploppen des Chatfensters konnte hier der Rechner infiziert werden. – Länge 13 sec.

Ein genereller Tipp von Christian Funk: Vor dem Klicken daher immer den Kopf einschalten!! Mehr Sicherheitstipps unter kaspersky.de.

Absage

 

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Magazin

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09Feb./11

Magazin: Mobile Gefahren

Beitrag:

Flatrates fürs Handy werden immer billiger, die Telefone immer leistungsfähiger – und die Cyberkriminellen immer ideenreicher. Christian Funk ist Virenanalyst bei Kaspersky Lab und kennt die Tricks der Datenfischer genau:

O-Ton: Im Prinzip verfolgen sie auf dem Smartphone die gleichen Ziele wie auch auf dem PC. Das heißt, sie wollen die Benutzerdaten mitschneiden, die Login-Daten und dann diese Daten dann auch verkaufen im Untergrund. – Länge 10 sec.

Denn so ein Twitter- oder Facebook-Account ist in dunklen Kanälen bares Geld wert.

O-Ton: SFX

Und da auch immer mehr Menschen vom Handy aus einkaufen oder kurz den Kontostand checken, ergeben sich viele neue Angriffsmöglichkeiten. Und dann boomt auch noch der Markt der mobilen Geräte:

O-Ton: Wenn man sich jetzt mal den Tablet-Markt so ansieht, da sind natürlich auch einige, die mit Windows 7 ausgeliefert werden. Hier ist die gleiche Situation wie auch bei den PCs – die gleichen Angriffsvektoren und auch die gleichen schädlichen Konsequenzen. – Länge 10 sec.

Und bei relativ neuen Betriebssystemen wie Android ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Angriffe auch hier häufen.

O-Ton: SFX

Generell gilt: Je mehr Menschen ein Betriebssystem nutzen, desto interessanter wird es für Datendiebe. Christian Funk:

O-Ton: Derzeit am populärsten bei mobiler Malware, bei mobilen Viren und Trojanern, sind SMS-Trojaner. D.h. dieser Trojaner setzt sich hier auf dem Smartphone fest und sendet im Hintergrund in bestimmten Intervallen SMS an Premium-Nummern. Da kann eine SMS auch mal 5 oder 6 Euro kosten und die Cyberkriminellen sahnen hier im Hintergrund das Geld ab. – Länge 23 sec.

Mehr Infos dazu und zum Schutz vor digitalen Bösewichtern wie immer unter www.kaspersky.de.

Absage

 

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Magazin

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