Frankfurt/M./Stuttgart – Zum Urteil des Stuttgarter Landgerichts zum Verbot der Rabattaktionen von myTaxi erklärt Michael Müller, Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes BZP: „Wir wollen einen fairen Wettbewerb mit gleichen Regeln für alle. Und daher begrüßen wir das Urteil des Stuttgarter Landgerichts sehr. Damit sollten wettbewerbswidrige und marktverzerrende Rabattaktionen der Vergangenheit angehören. Weiter
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Verkehrsrechtsanwälte werfen Kommunen Abzocke vor
Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein wirft den Deutschen Kommunen Abzocke vor. Ständig neue Blitzer würden dort aufgestellt, wo die Städte und Gemeinden am meisten verdienten. Weiter
Audi will Teststrecken für autonomes Fahren auf deutschen Autobahnen
Audi-Entwicklungsvorstand Hackenberg fordert bessere Testbedingungen für autonomes Fahren in Deutschland. Weiter
VW bereitet neue Geschäftsstrategie für das nächste Jahrzehnt vor
VW-Chef Martin Winterkorn will den Mehrmarkenkonzern mit einem neuen Geschäftskonzept fit machen für die kommende Dekade. Auf der Basis des Zukunfts- und Effizienzprogramms „Future Tracks“ werde eine „Folgestrategie von ‚Mach 18‘, die weit ins nächste Jahrzehnt hineinreicht“, entwickelt. Weiter
Nach TRW-Übernahme erwartet ZF Einsparungen im dreistelligen Millionen-Bereich
Friedrichshafen – Nach Abschluss der Übernahme des US-Zulieferers TRW erwartet ZF Friedrichshafen Einsparungen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich im Einkauf in den nächsten drei Jahren. Das sagte ZF-Vorstandschef Stefan Sommer der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Dazu würden die Lieferantenportfolios der beiden Unternehmen analysiert: „Das zu kombinieren, zu fokussieren und die entsprechenden Hebel zu bewegen, erwarten unsere Kunden von uns und gehört auch bei uns zu den Prioritäten.“
„Auch kulturell wird das Unternehmen einen großen Sprung machen“, kündigte Sommer an. Die Sprache für Boardmeetings und Kommunikation wird Englisch werden. „Wir werden bereit sein, uns der amerikanischen Kultur anzupassen.“ Die zentrale Konzernführung bleibt in Friedrichshafen am Bodensee. Der TRW-Hauptsitz in Livonia wie auch die ZF-Nordamerika-Zentrale in Northville (beide in Michigan) werden erweitert: „An beiden Standorten wollen wir in vollem Umfang festhalten“, unterstrich der Vorstandsvorsitzende.
ZF will sich stärker als bisher im Volumensegment engagieren, zugleich aber seine Erfahrungen im Premiumbereich nutzen, um TRW stärker als Innovationsführer bei Fahrerassistenz und Fahrzeugsicherheit zu entwickeln, unterstrich Sommer. TRW wird das Entwicklungsteam „Automatisiertes Fahren“ in diesem Jahr deutlich verstärken. Innerhalb von drei Jahren wurden weltweit mehr als 650 Ingenieure und Techniker für das Elektronikgeschäft eingestellt, die vor allem neue Radar- und Kamerasysteme entwickeln.