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05Feb./10

Experten: Krisenmanagement „unprofessionell“

Er bezeichnete das Verhalten von Toyota als „suboptimal“.
Unterdessen gerät auch das Krisenmanagement von Toyota immer mehr in die Kritik. „Spätestens seit dem Verdacht, dass Todesfälle denkbar sind, hätte man sofort  konsequent handeln müssen“, betonte Bratzel. „Wenn Toyota schon länger von den Problemen Kenntnis hatte, hätten sie eher die Reißleine ziehen müssen“, kritisierte Willi Diez, Chef des Instituts für Automobilwirtschaft der Hochschule Geislingen. Der Umgang mit den Rückrufen haben bei ihm „einen eher unprofessionellen Eindruck hinterlassen“.
Burkhard Weller, Sprecher der deutschen Toyota-Händler, bezeichnete die mangelhafte Kommunikation als Hauptproblem: „Das Thema hat uns kalt erwischt.“

05Feb./10

Daimler baut Servicenetz für Elektroautos aus

„Innovationsprozesse kann man nicht aus dem Stand zur Großserie führen“, warnte der Manager mit Blick auf Wettbewerber. Die erforderlichen Vorlaufzeiten für den Aufbau eines kompetenten Servicenetzes für Elektromobilität seien nicht zu unterschätzen, auch wenn demnächst bei anderen Herstellern ebenfalls Elektroautos in den Verkaufsräumen stünden.
Daimler wird noch im laufenden Jahr die ersten 1.000 E-Smarts an Leasingkunden ausliefern. Ab 2012 sollen jährlich mindestens 10.000 E-Smarts produziert werden. Elektroautos würden die Strahlkraft der Marke Daimler nicht schmälern, zeigte sich Weber überzeugt. „Der Antriebsstrang wird auch im Elektrozeitalter zum Markenkern von Daimler gehören.“

05Feb./10

Eisenmann trotzt Krise

Entsprechend sei auch der Gewinn in Mitleidenschaft gezogen worden. Für das laufende Jahr stellte der Lackieranlagenhersteller erneut einen Gewinn in Aussicht. Der im S-Dax notierte Hauptkonkurrent Dürr erwartet 2009 zwar ein positives operatives Ergebnis, wird aber netto in die Verlustzone rutschen.  

Derzeit liegt der Auftragseingang von Eisenmann noch immer um 20 Prozent unter dem Wert zum Jahresende 2008. Von Krauland rechnet im Jahresverlauf mit einer schrittweisen Verbesserung der Lage: „Wir gehen aber davon aus, dass in den nächsten ein bis zwei Jahren der Markt unter dem Volumen von 2008 liegt.  Um die wenigen Aufträge werde stark gekämpft, was natürlich auf die Margen drücke. Im PKW-Bereich kommt die Nachfrage vor allem aus den Schwellenländern, allen voran China und Brasilien.  „Im Nutzfahrzeugbereich haben wir allerdings den Eindruck, dass sich auch in nächster Zeit wenig tun wird“, so der Unternehmer.

Im Geschäftsjahr 2008 hat der Familienkonzern mit weltweit mehr als 2.200 Mitarbeitern einen Umsatz von 604,3 Millionen Euro erzielt. Der Vorsteuergewinn belief sich auf 64,8 Millionen Euro, der Jahresüberschuss auf 47,7 Millionen Euro.

05Feb./10

VW: Wichtige Teile für E-Autos in Eigenregie

Die neue Reihe des VW-Kleinwagens Up! läuft 2011 an, eine Elektroversion, die auch in den USA starten wird, soll zwei Jahre später folgen.
Neben der Batterietechnik setzt Volkswagen auch bei der sogenannten E-Traktion auf die eigenen Fabriken: Die VW-Komponentenfertigung „strebt an, zum Systemlieferanten für E-Antriebstechnologie im Konzern zu werden, um damit unabhängig zu bleiben, einen Wettbewerbsvorteil aufzubauen und langfristig Kompetenz, Standorte und Beschäftigung zu sichern“, heißt es bei VW. Im Mittelpunkt steht das Werk Salzgitter, in dem bislang rund 6.200 Mitarbeiter Verbrennungsmotoren montieren.

03Feb./10

Kein Kahlschlag bei der Solarförderung

Die Solarbranche sei ein riesiger Wachstumsmarkt, schaffe Arbeitsplätze und trage zum Klimaschutz bei. Die im Gesetzesentwurf des Bundesumweltministeriums geplante Streichung der Solarstromförderung um bis zu 55 Prozentpunkte innerhalb eines Jahres würde die Zukunftsbranche ihrer Technologieführerschaft berauben und hunderten deutschen Solarunternehmen die Geschäftsgrundlage entziehen.

Dabei hat die deutsche Solarbranche in den letzten Jahren zehntausende Arbeitsplätze geschaffen, viele davon in Ostdeutschland und zwar in Industrie, Mittelstand und im Handwerk. Die Photovoltaik hat maßgeblich zur Spitzenposition des Forschungsstandortes Deutschland im globalen Wettbewerb beigetragen. „Solarenergie ist einer der größten Wachstumsmärkte. Mit Photovoltaik “Made in Germany” sind wir bestens aufgestellt. Jetzt im harten globalen Wettbewerb von der eigenen Regierung gebremst zu werden und den Anschluss zu verlieren, wäre vernichtend, der Verlust unwiederbringlich. „Wir appellieren an die Bundeskanzlerin, hier dringend nachzubessern“, fordert Carsten Körnig, der Geschäftsführer des BSW-Solar.

Mehr als 60 000 Beschäftigte im Wachstumsmarkt Photovoltaik fordern von der Bundesregierung: Kein Kahlschlag bei der Solarförderung! Für eine Zukunft mit Solarenergie – Made in Germany!

Details über die einzelnen Aktionen in Berlin, Sachsen, Thüringen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Bayern finden Sie unter www.solarwirtschaft.de