All posts by Reporter

13März/12

O-Ton: Entfernungspauschale gibt es nur einmal pro Tag

 Zahlreiche Arbeitnehmer fahren aus beruflichen Gründen mehrfach pro Tag die Strecke zu und von ihrem Arbeitsplatz. Aber: Für das Finanzamt bleibt es bei einer Hin- und einer Rückfahrt. Auch wenn darin eine Ungleichbehandlung zu anderen Arbeitnehmern zu sehen ist, ist dies rechtlich nicht zu beanstanden, entschied das Hessische Finanzgericht.

Rechtsanwalt Swen Walentowski, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Anwaltvereins:

O-Ton: Das kann manchmal zu Ungerechtigkeiten führen. Wenn beispielsweise ein Musiker mehrere Proben hat, aber dazwischen so große Pausen, dass er eigentlich zurück fahren kann. Er fährt also zweimal am Tag hin und zweimal am Tag zurück. So war auch der Fall, den das Hessische Finanzgericht entschieden hat. Aber die haben gesagt: Auch die zweite tägliche Fahrt sei mit dieser Pauschale abgegolten. – Länge 17 sec.

Mehr Informationen dazu unter www.anwaltauskunft.de

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13März/12

O-Ton: Amokfahrt in Blumenstand – für das Opfer ein Arbeitsunfall

 Auch Verletzungen am Arbeitsplatz durch Amokfahrer können ein Arbeitsunfall sein. In dem Fall war eifersüchtiger Ex-Mann mit dem Auto in den Blumenstand seiner Frau gerast. Die Berufsgenossenschaft wollte nicht zahlen. Begründung: Das war ein rein privater Konflikt. Das Sozialgericht Berlin sah den Fall anders.

Rechtsanwalt Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft:

O-Ton: Das Gericht hat gesagt, es liegt hier ein Arbeitsunfall vor. Es geht vielleicht nicht nur um das Beziehungsdrama, sondern auch darum, dass er ihren wirtschaftlichen Erfolg und ihre Existenz vernichten wollte – also nicht nur die Tötungsabsicht, sondern auch den Blumenstand zerstören. Außerdem wäre nicht klar gewesen, ob jetzt gerade die Frau da war oder vielleicht auch eine Angestellte. Hier liegt ein Arbeitsunfall vor, somit kann sie auch den weitreichenden Schutz der Berufsgenossenschaft genießen. – Länge 24 sec.

Mehr Informationen unter www.anwaltauskunft.de.

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13März/12

Kollegengespräch: Geld verdienen mit Cyberkriminalität

 Anmoderation: Aus den kleinen Hacker-Kids, die nur so zum Spaß Virenprogrammen für den Computer geschrieben haben, ist mittlerweile eine profitable Industrie geworden. Und auch die Schädlinge sind erwachsen: Trojaner spionieren persönliche Daten aus und legen ganze Netzwerke lahm. Damit lässt sich viel Geld verdienen.
Marco Preuß, Virenanalyst bei Kaspersky Lab, antwortet dazu auf folgende Fragen:

1. Wie wird in dieser digitalen Unterwelt genau Geld verdient?
2. Botnetze, also ein Zusammeschluss von gehackten Computern für den Spamversand beispielsweise – kann das jeder ohne Probleme kaufen? Auch Fritzchen Müller?
3. Kann man von einer Computer-Mafia sprechen?
4. Kann man ungefähr abschätzen, welche Summer mit der Cyberkriminalität jährlich verdient werden?

Weitere Informationen dazu und zum Schutz vor Angriffen auf PC, Mac oder Smartphone unter kaspersky.de.

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13März/12

Kollegengespräch: Der gläserne Surfer

 Anmoderation: Unterschwellig geahnt haben es die meisten – wer im Netz surft, ist nicht allein. Doch wenn sich Fachleute mit dem Thema beschäftigen, dann kommen eine ganze Reihe von teilweise erschreckenden Fakten auf den Tisch. Beispielsweise: Jeder ist im Netz von gläsern.
Marco Preuß, Virenanalyst bei Kaspersky Lab, antwortet dazu auf folgende Fragen:

1. Der gläserne Surfer – wie funktioniert das genau?
2. Das kann ich doch eigentlich entspannt sehen: Ich lese aktuelle Nachrichten auf einer Newsseite. Da kann es mir doch weitgehend egal sein, wenn die wissen, dass ich ihre Artikel lese?
3. Sollte ich daher immer die Cookies löschen, die das Tracken ermöglichen?
4. Was heißt vorsichtig vorgehen?

Weitere Informationen dazu unter kaspersky.de.

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13März/12

Kollegengespräch: Unsichere Cloud?

 Anmoderation: Die Werbung verspricht uns, dass an der Cloud kein Weg vorbei führt. Videos, Fotos, Musik – alles können wir in der Datenwolke lagern und von jedem Ort der Erde darauf zugreifen. Allerdings: Auch andere, weniger nette Menschen, versuchen an diese persönlichen Daten heranzukommen.

Magnus Kalkuhl, Virenanalyst bei Kaspersky Lab, antwortet dazu auf folgende Fragen:

1. Ist die Cloud sicher?
2. In den letzten Monaten gab es einige spektakuläre Hacks – was also tun?
3. Sollte man also die Finger von der Cloud lassen?

Weitere Informationen dazu unter kaspersky.de.

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