All posts by Reporter

18März/12

Audi baut weltweite Fertigungskapazitäten aus

 Ingolstadt – Zur Absicherung seines Wachstums erweitert der zum Volkswagen-Konzern gehörende Autohersteller Audi seine weltweiten Fertigungskapazitäten deutlich. „Wir bauen Györ zu einem vollständigen Automobilwerk aus. Zusammen mit Nordamerika und China hätten wir damit perspektivisch eine gute Basis für das Wachstum der nächsten Jahre“, sagte Audi-Chef Rupert Stadler der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Er fügte hinzu: „Insbesondere unsere Kapazitäten in China sind ausbaufähig. Auch Ungarn, wo wir derzeit eine Kapazität von 125.000 Autos errichten, hat weiteres Kapazitätspotenzial.“ Theoretisch lasse sich das Werk, das gerade entsteht, spiegeln, betonte der Audi-Vorstandsvorsitzende.

„Wir werden uns auch nach einer Entscheidung durch den Aufsichtsrat im neuen Werk in Nordamerika die Flexibilität schaffen, dass nach der ersten Ausbaustufe weitere Kapazitäten angedockt werden können. Und dann denken wir darüber nach, was die nächsten Schritte in Indien und Russland sein können“, unterstrich Stadler. Allerdings gebe es hier noch keine konkreten Ergebnisse.

Audi will bis 2020 zur weltgrößten Premiummarke aufsteigen. Derzeit ist das Unternehmen verglichen mit BMW und Mercedes bereits der profitabelste Hersteller, dagegen verkauft BMW noch immer mehr Autos.

18März/12

Kooperation von PSA und GM auch für weitere Hersteller offen

 Nach der Allianz der beiden Auto-Konzerne PSA und GM kann das Bündnis auch um neue Kooperationspartner erweitert werden. „Die Allianz steht prinzipiell auch anderen Herstellern offen“, sagte Citroën-Markenchef Frédéric Banzet im Gespräch mit der Branchen- und Wirtschaftzeitung Automobilwoche. Er fügte aber hinzu: „In welchem Umfang und in welchen Bereichen dies geschehen kann, dazu kann man heute noch nicht viel sagen.“ Die bisherige Zusammenarbeit des französischen Unternehmens mit dem japanischen Autobauer Mitsubishi solle aber fortgesetzt werden, betonte Banzet: „Heute gibt es keinen Grund, unsere gut funktionierenden Partnerschaften zu ändern.“ Der neue Citroën C4 Aircross beruht auf dem Mitsubishi ASX.

Nach Banzets Darstellung beruhen die Vorteile der Allianz von PSA und GM auf zwei wesentlichen Pfeilern: „Zum einen die technische Seite, dort geht es um gemeinsame Plattformen, Komponenten und Module. Zum Zweiten geht es um den Einkauf und die Schaffung von Gemeinschaftsunternehmen in diesem Bereich. Zusammen wird die Allianz auf ein Einkaufsvolumen von 125 Milliarden Dollar kommen, damit werden wir führend im globalen Einkauf sein.“

15März/12

Mazda streicht ein Drittel der Jobs in Leverkusener Europa-Zentrale

 Mazda Motor Europe steht vor einer großen Restrukturierung: Der japanische Importeur verringert die Anzahl seiner Mitarbeiter am Standort Leverkusen von derzeit 306 auf rund 190 Beschäftige, sagte ein Sprecher der Fachzeitschrift Automotive News Europe. Als Reaktion auf „die schwierige globale finanzielle Situation“, in der sich Mazda im laufenden Geschäftsjahr 2011/2012 (bis zum 31. März 2012) befinde, unternehme die Mazda Motor Corporation signifikante Kosten- und Effizienzverbesserungen, die auch die Europa-Zentrale von Mazda am Standort Leverkusen einschließe.

Laut Aussagen des Unternehmens, wurden die Mitarbeiter von Mazda Motor Europe (MME) bereits Anfang Februar ausführlich über die aktuelle wirtschaftliche Situation informiert und darüber in Kenntnis gesetzt, dass Mazda Motor Europe zukünftig mit einer verschlankten Struktur „überwiegend strategisch“ operieren wird. Den nationalen Mazda Vertriebsgesellschaften in Europa werden demnach wieder mehr Kompetenzen übertragen. Die Erreichung der zukünftigen Personalstärke wurde von der Mazda Motor Europe Geschäftsleitung mit dem Mazda Betriebsrat verhandelt, damit die erforderliche Stellenreduzierung so sozialverträglich wie möglich gestaltet wird.

„Mazda Motors Deutschland am selben Standort in Leverkusen, verantwortlich für das Deutschland-Geschäft von Mazda, ist von den Restrukturierungsmaßnahmen nicht betroffen“, betont ein Sprecher. Für Mazda Deutschland, der absatzstärksten Importeursgesellschaft in Europa, arbeiten derzeit 140 Mitarbeiter. Mazda verbuchte 2011 rund 41.300 Neuzulassungen in Deutschland – ein Minus von 10,6 Prozent zum Vorjahr. Der Marktanteil lag für das Gesamtjahr 2011 bei 1.3 Prozent.

13März/12

O-Ton + Magazin: Wenn die Dessous nicht gefallen

 Wenn eine Ware nach dem Kauf dem Kunden nicht mehr gefällt, dann kann er sie nicht einfach umtauschen. Ein solches Recht gibt es grundsätzlich nicht, dies gilt auch bei Dessous. In dem Fall hatte eine Frau Unterwäsche für knapp 350 Euro gekauft. Zwei Tage später wollte ihr Mann in dem Laden das Geld zurück. Swen Walentowski, Pressesprecher des Deutschen Anwaltvereins:

O-Ton: Man kann natürlich mit einem Geschäft vereinbaren, dass man Dinge zurück geben kann. Aber wenn man das nicht nachweisen kann – beispielsweise schriftlich auf einem Kassenbon vermerkt hat – dann hat man nicht nur schlecht sitzende Dessous, sondern auch schlechte Karten. Außerdem haben die Richter noch darauf hingewiesen, es sei nicht so ganz einfach, Unterwäsche zurück zu geben. Eigentlich: Wenn man sie einmal anhatte, kann man sie auch nicht wieder weiter verkaufen. – Länge 24 sec.

Mehr dazu unter anwaltauskunft.de.

O-Ton zum Download

Magazin: Wenn die Dessous nicht gefallen

Wenn eine Ware nach dem Kauf dem Kunden nicht mehr gefällt, dann kann er sie nicht einfach umtauschen. Ein solches Recht gibt es grundsätzlich nicht. Es sei denn, beim Kauf ist ausdrücklich etwas anderes vereinbart werden. Und wie ist das bei Dessous? Liegen hier die Rechte anders? Hier ist der ganze Fall!

Beitrag:

Jetzt wird es pikant: Eine Frau kaufte sich einen Slip und eine Corsage sowie einen Bikini für insgesamt knapp 350 Euro. Swen Walentowski, Pressesprecher des Deutschen Anwaltvereins:

O-Ton: Zwei Tage später brachte ihr Ehemann die Sachen wieder ins Geschäft zurück und wollte sie umtauschen bzw. das Geld zurück haben. Die Geschäftsinhaberin weigerte sich.– Länge 8 sec.

Die Kundin war empört! Slip und Corsage sollten zu einem Brautkleid passen und müssten daher farblich abgestimmt sein. Das aber konnte sie doch nur daheim probieren. Deshalb war doch die Möglichkeit eingeräumt worden, dass sie alles zurück bringen könnte.

O-Ton: SFX

Die Ladenbesitzerin blieb bei ihrer Version – und so landete die heißen Dessous auf dem kahlen Richtertisch.

O-Ton: SFX

Und die Klage der Kundin hatte keinen Erfolg. Swen Walentowski:

O-Ton: Man kann natürlich mit einem Geschäft vereinbaren, dass man Dinge zurück geben kann. Aber wenn man das nicht nachweisen kann – beispielsweise schriftlich auf einem Kassenbon vermerkt hat – dann hat man nicht nur schlecht sitzende Dessous, sondern auch schlechte Karten. Außerdem haben die Richter noch darauf hingewiesen, es sei nicht so ganz einfach, Unterwäsche zurück zu geben. Eigentlich: Wenn man sie einmal anhatte, kann man sie auch nicht wieder weiter verkaufen. – Länge 24 sec.

In dem Fall war dieser Einwand unerheblich – denn ein Recht auf Umtausch bei Nichtgefallen der Ware gibt es eben grundsätzlich nicht. Mehr dazu unter anwaltauskunft.de.

Absage.

Magazin zum Download

###########################

(Anhören: linke Maustaste, Download: rechte Maustaste, “Ziel speichern unter” )

Bitte senden Sie uns eine E-Mail auf die Adresse “service (at) vorabs.de”, wenn Sie das Audiomaterial verwendet haben.

Dabei entspricht (at) dem gewohnten Zeichen @, wir müssen aus Spam-Schutzgründen so schreiben.

13März/12

O-Ton + Magazin: Keine Werbung gegen den Willen des Empfängers

 Wer keine Reklame von einer Firma erhalten will, muss dies nur dem werbenden Unternehmen direkt mitteilen. Ein Aufkleber „Werbung – nein danke“ am Briefkasten muss nicht sein. Das hat das Landgericht Lüneburg entschieden. Rechtsanwalt Swen Walentowski vom Deutschen Anwaltverein über die Begründung der Richter:

O-Ton: Die haben gesagt, das Unternehmen muss sich darauf einstellen, wenn der Mann keine Werbung haben möchte. Vielleicht möchte er ja von anderen Werbung haben. Deshalb ist er nicht verpflichtet, diesen Aufkleber anzubringen. Sondern das Unternehmen muss, wenn ihm ausdrücklich erklärt worden ist, dass die Person keine Werbung haben will, dann es das berücksichtigen. Wahrscheinlich muss derjenige, der die Werbung austrägt, eine Liste mitführen, wo er es nicht reinwerfen darf. – Länge 23 sec.

Mehr dazu unter www.anwaltauskunft.de.

O-Ton zum Download

Magazin: Keine Werbung gegen den Willen des Empfängers

Wer keine Reklame von einer Firma erhalten will, muss dies nur dem werbenden Unternehmen direkt mitteilen. Ein Aufkleber „Werbung – nein danke“ am Briefkasten muss nicht sein. Das hat das Landgericht Lüneburg entschieden. Hier ist der ganze Fall.

Beitrag:

Die Aufkleber gegen Werbung sind weit verbreitet. Weniger verbreitet ist es, nur vereinzelte Werbung haben zu wollen. In dem Fall war es so, sagt Rechtsanwalt Swen Walentowski vom Deutschen Anwaltverein:

O-Ton: Vielleicht hat er ein Auswahlinteresse und sagt: Ich will nur von denen nicht und von denen dann schon. Dann ist er allerdings verpflichtet, von dem Unternehmen, von dem er keine Werbung im Briefkasten haben, dies auch mitzuteilen – am besten schriftlich. – Länge 13 sec.

Das hat unser Mann, der spätere Kläger auch getan.

O-Ton: SFX

O-Ton: Und in dem Fall, den hier das Landgericht Lüneburg entschieden hat, war es so, dass das Unternehmen gesagt hat: Na klar, wir werfen Dir keine Werbung mehr ein, wenn Du diesen Aufkleber anbringt. Da hat der Mann gesagt: Ich will keinen Aufkleber – ich möchte nämlich ab und zu mal Werbung haben, aber nicht von Euch! – Länge 13 sec.

Nach zwei weiteren vergeblichen Schreiben klagte der Mann. Swen Walentowski:

O-Ton: Mit Erfolg! Zwar erst in der zweiten Instanz, aber immerhin. Die haben gesagt, das Unternehmen muss sich darauf einstellen, wenn der Mann keine Werbung haben möchte. Vielleicht möchte er ja von anderen Werbung haben. Deshalb ist er nicht verpflichtet, diesen Aufkleber anzubringen. Sondern das Unternehmen muss, wenn ihm ausdrücklich erklärt worden ist, dass die Person keine Werbung haben will, dann es das berücksichtigen. Wahrscheinlich muss derjenige, der die Werbung austrägt, eine Liste mitführen, wo er es nicht reinwerfen darf. – Länge 28 sec.

Mehr dazu unter www.anwaltauskunft.de.

Absage.

Mgazin zum Download

###########################

(Anhören: linke Maustaste, Download: rechte Maustaste, “Ziel speichern unter” )

Bitte senden Sie uns eine E-Mail auf die Adresse “service (at) vorabs.de”, wenn Sie das Audiomaterial verwendet haben.

Dabei entspricht (at) dem gewohnten Zeichen @, wir müssen aus Spam-Schutzgründen so schreiben.