Leipzig/München – Der Münchner Premiumhersteller BMW wird bei der Erweiterung seines Standortes in Leipzig insgesamt 800 neue Stellen schaffen. „Rund 100 neue Mitarbeiter, gerade in Bereichen wie der Kunststofftechnik und Elektromobilität, stellen wir schon 2011 ein“, kündigte BMW-Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt im Gespräch mit Fachzeitschrift Automotive News Europe an. Zugleich will der Konzern mit seinen neuen i-Modelle deutlichen Wert auf Nachhaltigkeit legen. Der Energiebedarf pro Fahrzeug wird um 50 Prozent reduziert, der Wasserverbrauch um 70 Prozent: „In Leipzig werden wir im Sinne einer gesamthaften Energiebilanz sogar 100 Prozent der für BMW i benötigten Energie aus regenerativer Energie zur Verfügung stellen – dazu planen wir mehrere große Windkrafträder“, kündigte Arndt an.
Zudem will das Unternehmen auch bei seinen anderen Modellen Energie sparen: „So haben wir uns selbst verpflichtet, bis 2012 rund 30 Prozent der Energie pro Fahrzeug im Vergleich zu 2006 einzusparen. Bis Mitte 2011 haben wir schon einen großen Teil der Wegstrecke zurück gelegt und das Ziel beinahe erreicht“, betonte Arndt.
Der bayerische Zulieferer Dr. Schneider Gruppe will seine Belegschaft von zuletzt 2.700 Mitarbeitern in den nächsten Monaten um mehr als zehn Prozent vergrößern. „Im nächsten Jahr werden wir sicherlich über 3.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigen. Und wir planen ein jährliches, organisches (Umsatz-)Wachstum von fünf bis 10 Prozent“, sagt Vorstandsvorsitzender Klaus Fricke im Gespräch mit der Fachzeitschrift Automotive News Europe. Dr. Schneider ist ein international präsentes, mittelständisches Familienunternehmen mit einem Umsatz von 280 Millionen Euro und einem Gewinn (EBT) von zwölf Millionen Euro im Jahr 2010.