Zudem könnten gerade kleine Unternehmen meist nicht umstandslos auf Cloud Computing umschalten. „Sie müssen die zusätzliche CPU-Leistung intergieren können“, betonte Krawen. Dabei seien die Unternehmen im Vorteil, die ohnehin Software as a Service nutzen: „Dann existiert schon eine Serverstruktur, zu der einfach ein weiterer Nutzer kommt.“ Ebenso gut geeignet sind Application Server für Thin Clients, bei denen die Rechenarbeit nicht mehr auf dem eigenen PC lastet, sondern vom zentralen Server verrichtet wird.
Eine Alternative sei es, von vornherein auf eine Cluster-Infrastruktur abzustellen. „Grob gesagt arbeiten bei einer Cluster-Lösung mehrere Server nebeneinander an der Aufgabe, so dass die Last eigentlich immer verteilt wird“, skizzierte Krawen das Szenario. Der Ausfall von einer oder mehreren Komponenten oder auch ein starker Anstieg des Bedarfs kann in einer solchen Infrastruktur am besten toleriert werden.
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Chefs haften für verlorene Daten
Allerdings bleiben die Mitarbeiter der größte Unsicherheitsfaktor. Zum einen mit dem beabsichtigten Willen, dem Arbeitgeber zu schaden, werden Daten aus dem Unternehmen geschmuggelt. Sind die technischen Möglichkeiten zum Weitergeben sensibler Informationen wie Drucker oder USB-Sticks gesperrt, kann auch der Bildschirminhalt mit einer simplen Digitalkamera abfotografiert werden.
Zum anderen werden Mitarbeiter aber auch aus Unwissenheit zum Sicherheitsrisiko. Wenn am Wochenende oder im Urlaub auf Dateien zugegriffen werden soll, werden die Unterlagen häufig auf einen ungeschützten USB-Stick kopiert oder an ein privates Freemail-Konto geschickt. In beiden Fällen sind sie ungeschützt – und der Chef haftet bei Verlust.
IT Profits 6.0: MittelstandsWiki prämiert beste IT-Lösungen
Die 10 besten Nominierungen werden in einem ausführlichen Bericht im MittelstandsWiki veröffentlicht und mit redaktionellen Nachrichten begleitet. Der Gewinner wird in einem umfangreichen Interview mit Audio- und Video-Podcast vorgestellt. Darüber hinaus erhält er für die Dauer eines Jahres ein kostenloses Pressefach für eigene Pressemitteilungen sowie 100.000 Werbemittel-Impressionen kostenfrei.
Teilnahmeberechtigt sind alle Unternehmen jeder Größe, wenn sie nützliche, pragmatische und kundenfreundliche SaaS- und Cloud-Anwendungen im Programm haben, die für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen besonders geeignet sind.
Einsendeschluss ist Freitag, 21. Mai 2010. Eine redaktionelle Jury wählt aus allen Bewerbungen die besten Lösungen, die nach journalistischen Maßstäben bewertet werden. Erste Nominierungen, Bewertungskriterien und ihre Gewichtung werden ab Dienstag, 25. Mai 2010 im MittelstandsWiki veröffentlicht und ständig aktualisiert.
Das MittelstandsWiki ist selbst ein typischer Vertreter seiner Zunft – ein kleines Unternehmen, das zu 99% auf Open Source, Software as a Service und Cloud Solutions basiert. Eines der wichtigsten Ziele bei seiner Gründung waren der geringstmögliche Einsatz von eigener Hardware und größtmögliche Nutzen mit Web-basierten Softwarelösungen.
Diese Strategie ersparte dem MittelstandsWiki hohe Investitionen, die es stattdessen in die Qualität seiner redaktionellen Inhalte investieren konnte. Mit dem Service 2 Cloud Award für die besten SaaS- und Cloud-Anwendungen möchte das MittelstandsWiki seine Erfahrungen mit anderen Unternehmen teilen.
Weitere Informationen:
http://www.mittelstandswiki.de/Event:IT_Profits_6.0
Website für Google und Co optimieren
Ein Patentrezept für Platzierungen weit vorn im Ranking der Suchmaschinen ist meist themenrelevanter, guter Inhalt. Man müsse sich selbst fragen, warum ein User auf die eigene Seite gehen sollte, rät Willkommer. Es müsse etwas sein, was sonst nirgendwo zu finden sei. Dann verlinkten auch andere Seiten. Auf diesen Links basiere auch der Google-Algorithmus. Jeder Link sei daher eine Art Empfehlung von einer anderen Webseite.
Trotz Kürzungen IT verbessern
Je alltäglicher und häufiger ein Ablauf im Geschäft vorkommt, desto wichtiger ist es, ihn zu optimieren und zu automatisieren. Und je glatter und sicherer wiederkehrende Prozesse funktionieren, desto weniger Zeit wird mit Falsch- oder Doppeleingaben, Fehlersuche und -behebung oder der Beseitigung von Inkompatibilitäten verbracht. Transparente, nutzerorientierte Abläufe garantieren saubere Resultate, so dass das Unternehmen insgesamt besser und effizienter arbeitet, schreibt IT-Experte Gerald Strömer.