Category Archives: Auto

04Mai/09

Toyota-Deutschland will Marktanteil und Marge steigern

Im ersten Quartal dieses Jahres kam Toyota auf ein Neuzulassungsplus von 42,7 Prozent, die gesamte Branche dagegen nur auf 18 Prozent. „Es war klar, dass wir in diesem Jahr wieder durchstarten würden“, sagte Uyttenhoven mit Verweis auf sechs komplett neue Fahrzeuge und sechs Facelifts in diesem Jahr.
Toyota habe mit der Einführung des neuen iQ, des überarbeiteten Aygo und des Yaris die richtigen Modelle. „Das war doppeltes Glück, denn die kamen praktisch zeitgleich mit der Einführung der Abwrackprämie, und kleine Fahrzeuge sind jetzt gefragt wie nie“, betonte Uyttenhoven.  „Man kann sagen, dass in den letzten Monaten rund 50 Prozent unserer Verkäufe auf das Konto der Prämie gingen. Bei Yaris und Aygo war der Anteil noch deutlich höher.“
Im vergangenen Jahr hatte Toyota Deutschland ein Zulassungsminus von 27 Prozent verkraften müssen.

04Mai/09

E-Klasse Cabrio kommt später

Ursprünglich sollte der Wagen ab dem vierten Quartal 2009 gebaut werden. Entsprechend wird das Fahrzeug auch nicht auf der IAA im September, sondern erst auf dem Genfer Autosalon im nächsten März gezeigt. Eine der wichtigsten Innovationen in der offenen E-Klasse ist ein System, das die Luftverwirbelungen für alle vier Fahrzeuginsassen deutlich reduziert. Von Anfang an stehen alle neuen, direkteinspritzenden Vier-Zylinder-Benzin- und Dieselmotoren für die Cabrioversion zur Verfügung.
Der US-Start der E-Klasse-Limousine wird dagegen um zwei Monate auf Anfang Juni vorgezogen. In Deutschland ist der Wagen bereits seit Ende März zu haben.  

02Mai/09

Magna-Betriebsrat unterstützt Opel-Einstieg

Er könne sich vorstellen, dass in Graz künftig auch Fahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten wie Elektroautos gebaut werden. Magna-Chef Stronach will Berichten zufolge 19,1 Prozent an Opel übernehmen.
Auch die Arbeitnehmervertreter bei Opel hatten sich für eine Beteiligung von Magna ausgesprochen, ein entsprechendes Angebot von Fiat jedoch abgelehnt.

02Mai/09

VDOH sieht bei Fiat „kein Konzept“

„Für uns ist die wesentliche Frage, die übrigens für alle möglichen Investoren gilt, welches Konzept verfolgen diese Investoren? Und bei Fiat sehen wir kein Konzept. Es ist jedenfalls nicht genug, allein auf ein größeres Gesamtvolumen zu setzen“, kritisierte Bieling weiter. Man wolle zwar nicht ungeprüft einen potenziellen Investor verprellen, aber insgesamt bleibe „eine kritische Distanz zu einem Engagement von Fiat“.

Entscheidend sei für jeden neuen Anteilseigner, dass der Stammsitz von Opel in Rüsselsheim bleibe. Ein Standort wie Bochum „steckt tief in den Köpfen der Menschen hier drin“. Eine Schließung würde daher das Verhältnis zu Opel ganz sicher negativ beeinflussen, unterstrich Bieling.

02Mai/09

Erhöhung des Porsche-Anteils an VW „nicht machbar“

Zugleich warnt Ellinghorst Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche: „Ohne Zugriff auf die Nettoliquidität von VW in Höhe von 10,7 Milliarden Euro im Wege eines Beherrschungsvertrags wäre der Zukauf gar bilanzieller Selbstmord.“

Unterdessen sorgen Berichte über einen möglichen Fehlschlag der VW-Übernahme für wachsende Verunsicherung unter Porsche-Führungskräften. Zwar hatte Porsche die Beiträge als „rufschädigend“ hart dementiert. „Doch wo Rauch ist, da gibt es ja meist auch Feuer“, erklärte ein Manager der Stuttgarter Nobelmarke gegenüber Automobilwoche. „Die Unruhe bei uns nimmt weiter zu.“ Zusätzlich lasteten Gerüchte über die angeblich ungewisse Zukunft von Vorstandschef Wendelin Wiedeking und seines Stellvertreters Holger Härter auf der Stimmung. „Diese leidige Diskussion um Wiedeking und Härter sowie um einen wachsenden Einfluss von VW bei Porsche können wir intern momentan nun wirklich überhaupt nicht gebrauchen“, sagte ein Insider des Porsche-Entwicklungszentrums in Weissach. Zum einen sei die Besorgnis in der Belegschaft angesichts der Autokrise ohnehin groß. Zum anderen liefen bei Porsche derzeit „komplizierte Verhandlungen“ mit VW über neue Kooperationen auf technischer Ebene. Da komme jede Störung – und sei sie noch so spekulativ – „äußerst ungelegen“. Nach Automobilwoche-Informationen wollen VW und Porsche ihre Zusammenarbeit im Bereich alternativer Antriebe und vergleichsweise verbrauchsgünstiger Verbrennungsmotoren erweitern. Im Blickpunkt stehen dabei unter anderem Elektro-Traktion, Ersatz-Kraftstoffe wie Bio-Ethanol und PS-starke Vierzylindermaschinen des VW-Konzerns. Ein Porsche-Sprecher wollte dies auf Nachfrage des Blattes nicht kommentieren.