Category Archives: Auto

29Sep./10

Volkswagen schlägt eigene Ziele

Zugleich sei der Konzern nach den Verpflichtungen von Ex-Conti-Vorstand Karl-Thomas Neumann oder Ex-Opel-Chef Hans Demant weiter auf der Jagd nach Mitarbeitern, die gezielt bei Wettbewerbern rekrutiert werden sollen, schreibt die ANE weiter. Insgesamt will VW 40 neue Stellen mit Managern besetzten, die die weltweite Expansion vorantreiben sollen, berichtet das Blatt auf nicht näher genannte Quellen.

Volkswagen to beat own forecast

Germany’s Volkswagen AG may become the world’s biggest carmaker by volume in 2012, beating even its own forecast by six years, according to the Executive Edition of Automotive News Europe released today. An executive present at a high-level meeting revealed the internal forecast to ANE. According to Goldman Sachs, VW will have 4.5 billion euros in operating profit this year with that figure increasing to 6.5 billion euros in 2011 and 8.5 billion euros in 2012.

After poaching former Continental CEO Karl-Thomas Neumann and former Opel Management Director Hans Demant, the company is still working to recruit talent from European rivals, according to ANE. VW is looking to headhunters to fill 40 additional slots to support the company’s international expansion, reports the publication without citing its sources.

https://www.nxtbook.com/nxtbooks/crain/ane_20100922/#/0

http://europe.autonews.com/

18Sep./10

Umfrage: Sehr geringe Nachfrage nach „grünen“ Lastern

Auch Heiner Rogge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV), sieht den Einsatz von Elektro-Nutzfahrzeugen in den meisten Fällen noch nicht als sinnvoll an. „Die Logistikwirtschaft hat das Thema ,Green Logistics‘ schon längst aufgegriffen“, betonte er in der Branchen- und Wirtschaftszeitung: „Aber es muss sich auch rechnen.“  Beim reinen E-Antrieb sei dies aber fraglich. „Und von einem supergrünen Image allein kann niemand leben“, sagte Rogge.

Der Handelsverband Deutschland (HDE), der für fast 400.000 Einzelhandelsunternehmen steht, traut dem E-Transporter immerhin Chancen im innerstädtischen Bereich zu. „Für die Belieferung von Kunden im Nahbereich ist der Einsatz von E-Lieferwagen denkbar“, sagte HDE-Sprecher Kai Falk der Automobilwoche. Für solche Einsatzbereiche sei auch eine Reichweite von etwa 120 Kilometer ausreichend. Bedingung sei dabei aber ein Ausbau der Lade-Infrastruktur.

Die Ablehnung bekommen in Deutschland Hersteller wie Mercedes deutlich zu spüren. „Wir verzeichnen praktisch keine Nachfrage nach unserem Sprinter mit spritsparender BlueEfficiency-Technologie, weil das Paket 250 Euro mehr kostet“, sagte Volker Mornhinweg, Chef der Daimler-Transporter-Sparte, der Automobilwoche. Dabei könne die Start-Stopp-Funktion des neuen Mercedes Sprinters nach Herstellerangaben eine Spritersparnis von bis zu acht Prozent bringen. Die meisten Kunden jedoch blieben skeptisch und zweifelten an der Zuverlässigkeit der neuen Technik.

18Sep./10

Opel: Marketing-Chef verteidigt seine „Lena“-Strategie

Die Markenkommunikation sei in der Vergangenheit zu kurz gekommen: „Das war in einer Phase, wo wir bei der deutschen Regierung und an anderer Stelle an die Tür klopften und um Unterstützung baten. Da war es natürlich schwierig, große und teure Marken- und Sponsoringaktionen zu starten.“

Nun aber stehe Opel finanziell wieder auf sicheren Beinen, so Visser. „Deshalb wollen wir jetzt in die zweite Phase der Markenaktivierung treten, nämlich die Emotionalisierung der Marke. Und da passt Lena sehr gut. Sie ist ein junges, ein deutsches Gesicht.“

Opel will gezielt vom Verlierer-Image und Wackeldackel-Ambiente wegkommen, daher soll zur Emotionalisierung der Marke auch der Motorsport wiederbelebt werden. Deshalb rechnen die Konzernverantwortlichen Kosten und Nutzen einer Rückkehr zur Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft durch. „Die DTM wäre für uns das Richtige, aber wenn wir es machen, dann wollen wir auch ganz weit vorne mitmischen. Ansonsten gibt das keinen Sinn“, sagte ein mit der Angelegenheit vertrauter Opelaner der Automobilwoche.

15Sep./10

Autobauer aus China kommt zurück

Getz, der für Landwind Europe die Vertriebsleitung und den Aufbau des Händlernetzes in Deutschland übernimmt, betonte, das Fahrzeug werde in China schon „eine ganze Weile verkauft“. Es sei technisch verändert und dem europäischen Standard angepasst worden. In der für Europa geplanten Komfortversion mit Klimaanlage, Parkassistent, CD-Radio und ABS soll der Wagen ab 14.995 Euro kosten.

Der neue Landwind CV 9 habe bereits zwei Crashtests beim TÜV Rheinland hinter sich gebracht, der NCAP-Test im Rahmen des Europäischen Neuwagen-Bewertungs-Programms laufe derzeit. Der Wagen ist laut Getz europaweit homologiert und beinhaltet zahlreiche Komponenten europäischer Zulieferer. So hat die FEV Aachen die Motoren entwickelt, das Getriebe kommt laut Getz von Getrag, die Elektrik von Bosch und das Design stammt von IDEA in Italien.

Vor fünf Jahren hatte Landwind seinen in China gebauten Geländewagen nach Deutschland bringen wollen, nach einem verheerenden Ergebnis im ADAC-Crashtest sich aber vom Markt zurück gezogen. Damals war die Fahrgastzelle vollständig zusammengebrochen, die A-Säule um fast 30 Zentimeter nach hinten verschoben, das Lenkrad weit in den Innenraum vorgedrungen und der Fußraum total zerstört.

Jiangling Motors Holding gehört zu den fünf größten der 120 chinesischen Hersteller.

Mehr Informationen unter www.automobilwoche.de/landwind