Kia will nach eigener Darstellung der beliebteste Autobauer der Welt werden und nimmt sich in Sachen Produktqualität Volkswagen zum Vorbild. „Wir wollen „the world’s best-loved brand“ werden“, sagte Kia Motors Corp Vice Chairman Hyoung-Keun („Hank“) Lee der Fachzeitschrift Automotive News Europe. Er fügte hinzu, der wachsende Beliebtheitsgrad werde sich auch automatisch in Verkaufszahlen und Marktanteilen niederschlagen. Laut Lee werde es noch einige Zeit dauern, bis die Wahrnehmung der Marke auf VW-Niveau verbessert werde. „Bei den Produkten sind wir schon sehr eng beieinander“, ergänzte Lee selbstbewusst. Für den Nachfolger des Kompaktwagens Kia Cee’s sei „unser Vorbild der VW Golf“, für den Kleinwagen Rio sei es der VW Polo.
In diesem Jahr will der koreanische Konzern 2,4 Millionen Fahrzeuge verkaufen und 2,5 Millionen Fahrzeuge produzieren – inklusive rund 100.000 Einheiten für die Schwestermarke Hyundai. „2014 wollen wir mit der Marke Kia auf 2,8 Millionen Verkäufe wachsen“, kündigte Lee an.
Dazu gehöre auch eine Expansion auf dem US-Markt. 2012 liege die Kapazitätsgrenze in den Vereinigten Staaten bei 360.000 Fahrzeugen nach 280.000 in diesem Jahr. Der Absatz in den USA soll dieses Jahr von 360.000 auf 470.000 Einheiten wachsen und 2012 erstmals in der Kia-Geschichte die Marke einer halben Million überschreiten.
Der Manager warnte aber vor zu schnellem Wachstum: „Wenn wir die Kapazitäten zu schnell hochfahren, besteht das Risiko einer Reihe von Fehlern – ähnlich wie bei Toyota.“ Beim Weg zur Nummer 1 sei der japanische Konkurrent zu schnell gewachsen, Beschäftigte und Zulieferer konnten dem nicht folgen, analysierte Lee. Zusammen mit dem Mutterkonzern Hyundai will Kia dieses Jahr 6,6 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Lee: „Kia wird 2,5 Millionen Fahrzeuge produzieren, Hyundai vier Millionen.“
Ungeachtet des Trends zu weniger Verbrauch und umweltfreundlicheren Fahrzeugen blickt Luxusautohersteller Rolls Royce optimistisch in die Zukunft. „Wir haben es mit Menschen zu tun, die ungewöhnlich wohlhabend sind und sich nie die Frage stellen: Kann ich mir das noch leisten oder nicht?“, sagte Firmenchef Torsten Müller-Ötvös im Gespräch mit der Fachzeitschrift Automotive News Europe. Er fügte hinzu, dass die Zahl der Superreichen weltweit wachse: „Derzeit gibt es rund 90.000 Ultra High Net Worth Individuals, in zehn Jahren rechnen wir mit 125.000 Menschen dieser Vermögensklasse.
Das macht mich auch optimistisch für unser Geschäft.“
Natürlich haben Chefs meist etwas dagegen, wenn man sich am Büro-Computer mit Freunden austauscht. Eine Umfrage vom Antivirussoftwarehersteller Kaspersky Lab hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen dem Einsatz von sozialen Netzwerken in der Firma kritisch gegenüber stehen und die Nutzung von Facebook und Co während der Arbeitszeit fürchten.
Anmoderation: Die Nutzerzahlen für mobiles Internet gehen rasant nach oben. Immer mehr Smartphones, immer leistungsfähigere Geräte – und auch immer mehr Gauner, die im Netz nach privaten Daten fischen wollen. Wie geschieht das genau? Und wie schütze ich mich? Antworten dazu in diesem Beitrag.
Anmoderation: Cloud computing ist in aller Munde. Was man früher nur von Firmen kannte, setzt sich jetzt auch bei Privatanwendern zum Speichern von Fotos und Musik durch. Doch was bedeutet die „Wolke“ eigentlich? Wo werden meine Daten dann gelagert? Und ist es sicherer, wenn ich sie lieber auf dem eigenen Rechner behalte? Wir fragen den Experten. Christian Funk, Virenanalyst bei Kaspersky Lab, antwortet dazu auf folgende Fragen: