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16Okt./11

Magazin: Angriffe auf Smartphones nehmen stark zu

 Anmoderation: Die Nutzerzahlen für mobiles Internet gehen rasant nach oben. Immer mehr Smartphones, immer leistungsfähigere Geräte – und auch immer mehr Gauner, die im Netz nach privaten Daten fischen wollen. Wie geschieht das genau? Und wie schütze ich mich? Antworten dazu in diesem Beitrag.

Text:

Die ersten Angriffe auf Handys liegen schon ein paar Jahre zurück. Damals verschickten Cybergangster Trojaner, die sich unbemerkt installierten und ebenso unbemerkt teure SMS verschickten. Das gibt es heute auch noch, allerdings:

O-Ton: Jetzt ist eine Zeit des Umbruchs und es scheint ganz so, als ob die Cyberkriminellen schauen, was ist noch möglich und wie könnten wir an weitere, persönliche Daten kommen. – Länge 10 sec.

… erzählt Christian Funk, Virenanalyst bei Kaspersky Lab. Denn persönliche Daten von Nutzern lassen sich in dubiosen Kreisen noch viel besser zu Geld machen.

O-Ton: SFX

Ein einfacher Weg zum Telefon führt über Apps. Diese kleinen nützlichen Helfer werden gern installiert, schließlich erleichtern sie vieles. Doch: Einige werden mit schädlichen Code angeboten – und halten so gar nicht, was sie versprechen:

O-Ton: Und da sehen wir Apps, beispielsweise für soziale Netzwerke, die nichts anderes tun als Login-Informationen stehlen und weiter versenden. Oder aber auch Online-Banking-Trojaner für das Smartphone, um m-TAN-Nummern abzugreifen und Überweisungen zu kompromittieren. – Länge 17 sec.

Hier lautet der generelle Tipp: Apps möglichst nur aus Originalquellen installieren – und es schadet auch nicht, die erforderlichen Zugriffsrechte genau zu lesen und gegebenenfalls zu beschränken. Christian Funk wagt noch einen Blick in die Zukunft und kommt zu einer düsteren Prognose: Die Angriffe werden deutlich zunehmen.

O-Ton: Da wir, d.h. die Anwender, unseren Smartphones immer mehr sensible Informationen anvertrauen, wie wir es auch bereits mit den normalen PC´s machen, desto mehr schädliche Applikationen wird es auch in Zukunft geben. D.h. wir sehen nicht nur in der Qualität einen großen Sprung, sondern auch in der Quantität. – Länge 14 sec.

Kurzes Beispiel gefällig? Bitte sehr: 2010 wurden von den Virenjägern im gesamten Jahr über 600 verschiedene Angreifer auf Smartphones gefunden. 2011 wurde diese Zahl bereits im September erreicht und überschritten. Mehr dazu unter Kaspersky.de.

Absage.

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19Juni/11

Mercedes denkt über eigenen App-Store nach

 Stuttgarter Konzern baut Design-Team aus

Stuttgart – Mercedes kämpft bei der Entwicklung mobiler Internetlösungen für Autos um die Marktführerschaft und prüft dazu derzeit auch die Einrichtung eines eigenen App-Stores. „Wir können uns vorstellen, selbst einen „Mercedes App Store“ zu entwickeln – mit Apps, die das Leben von Mercedes-Fahrern noch angenehmer machen“, sagte Mercedes-Designchef Gorden Wagener im Interview mit der Fachzeitschrift Automotive News Europe. Die Apps könnten vor allem Service bieten und die Kundenbindung erhöhen. Wagener wollte allerdings noch keinen konkreten Starttermin nennen: „Ohne Daten-Infrastruktur, die größere Übertragungsgeschwindigkeiten ins Auto erlaubt, macht das keinen Spaß und keinen Sinn“.

Daimler will zugleich sein weltweites Design-Team weiter ausbauen. „Wir brauchen sicher noch einige Leute im Bereich Grafikentwicklung und auch Umsetzungsqualität“, betonte Wagener. Zudem sollen rund zwei Dutzend Jobs in China geschaffen werden. „Im September werden wir unser Studio in China, das bislang nur ein Büro war, offiziell eröffnen. Wir sitzen bislang nur in einem Office-Tower und suchen noch ein Fullsize-Studio, das so groß sein soll wie unser US-Studio – sprich insgesamt 30 Leute beherbergen wird.“ In Tokio, wo rund 20 Designer für Mercedes arbeiten, sollen die Jobs erhalten werden: „Gerade in diesem Markt spielt das Thema Interior und Grafikdesign eine große Rolle“.

Insgesamt beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 590 Menschen in der Design-Abteilung. Davon arbeiten mit 430 Angestellten die meisten in Sindelfingen nahe Stuttgart. „Damit haben wir auch im Wettbewerbsvergleich die meisten Mitarbeiter im Design, was auch unseren Führungsanspruch untermauert“, meinte Wagener. Zum Vergleich: Die BMW Group beschäftigt aktuell rund 450 Mitarbeiter im Design, Audi kommt auf 200 Design-Mitarbeiter für die Marke und rund 30 weitere für die Schwestermarke Lamborghini und den Bereich Accessoires.

Mercedes to add designers; plans an app store

Mercedes-Benz wants to strengthen its global design team by adding people to fill specialized roles and hiring new stylists in China. „We still certainly need a few people in the area of graphics development and implementation quality,“ Mercedes chief designer Gorden Wagener told Automotive News Europe without revealing how many specialists he wants to hire.

He did say that Mercedes wants to create more than two dozen jobs in China.

„We are looking for a full-sized studio that ought to be as large as our U.S. studio, meaning it would house 30 people. In Tokyo, we will keep our 20 people and perhaps give them other work. Interior and graphics design especially plays a major role there.“

About 590 people work in the Mercedes design department. Of that total, about 430 are based in Sindelfingen, near Stuttgart, while more than 100 designers are located in the company’s four other car styling studios around the world, Wagener said. Those studios are in Carlsbad, California; Lake Como, Italy; Yokohama, Japan; and Beijing, China, which currently is nothing more than a small office. Globally, the Mercedes truck group also has 60 people working on design. „Compared with the competition, we have the most employees in design,“ Wagener said.

Rival Audi says it has about 200 people on its design team while another 30 stylists work for sister brand Lamborghini or on auto accessories. BMW’s design team has 450 people, which includes stylists responsible for the BMW, Mini and Rolls-Royce brands as well as its California-based DesignworksUSA unit.

Daimler also wants to be on the forefront of offering Internet applications for the automobile. Said Wagener: „We have our own telematics research and graphics pre-development operation in Palo Alto (California). In addition, we can imagine developing a so-called ‚Mercedes App Store,‘ with apps that make the life of the Mercedes driver even more comfortable.“

He said that there would be service apps that bring customers closer together with the company. However, the design chief declined to say when the apps would be launched. „It will take a while before we bring this into cars across the board. The big issue here is the infrastructure. Without a data infrastructure that permits fairly high transmission speeds into the car, it’s no fun and it doesn’t make sense.“