Zur Auswahl standen der Internet Explorer 8, Firefox, Safari und Chrome. Jeder, der eine Sicherheitslücke in einem der Browser als erster ausnutzt, erhielt von der Turnierleitung 5.000 Dollar und ein Macbook. Als erstes musste der Safari daran glauben. Verantwortlich für den Hack war erneut Charlie Miller, der bereits letztes Jahr für Furore gesorgt hatte, als er innerhalb von einer Minute eine ältere Version des Safari knackte.
Der Hacker mit dem Nicknamen »Nils-« knackte daraufhin sowohl den Safari, als auch den IE8 und den Firefox innerhalb von wenigen Minuten und kassierte 15.000 Dollar und drei Macbooks. Der Google Chrome blieb der einzige Browser, der nicht geknackt wurde.
Krankenkassen: Neue Fusionen in Sicht
Die KKH setze auf dieses Wachstum durch Fusionen und Zusammenschlüsse, da davon die Mitglieder profitierten. „Wir verhandeln ja mit Leistungserbringern Verträge, beispielsweise bei den Hilfsmitteln. Da ist es ein erheblicher Unterschied, ob zwei Millionen Versicherte im Hintergrund sind oder ob es drei oder vier Millionen sind“, unterstrich Haucke. Daher werde jetzt auch darüber nachgedacht, gemeinsam mit der Privaten Krankenversicherung der Allianz Einkäufe vorzunehmen. „Dadurch bekommen wir günstigere Konditionen und das kommt auch unseren Versicherten zugute.“
Denkbar sei auch, über den Vertrieb der Allianz Mitgliedschaften in der Gesetzlichen Krankenversicherung anzubieten, sagte Haucke. Dies sei auch für manche Mitarbeiter „eine Kulturrevolution“. Ebenso sei es vorstellbar, das Filialnetz des Konzerns Metro Kaufhof zu nutzen, um die eigenen Versicherten noch individueller zu beraten und zu betreuen.
Das Bundesversicherungsamt hatte kürzlich die Fusion zwischen der KKH und der BKK Allianz zum 1. April zur neuen „KKH-Allianz“ offiziell genehmigt. Spätestens zum 1. Juli will sich mit der METRO AG Kaufhof BKK eine weitere Kasse der KKH-Allianz anschließen.
Tokyo Motor Show steht vor dem Aus
Die Zulieferer Continental, ZF Friedrichshafen und Behr habe ihre Messeauftritte in Japan schon gestrichen, bei Bosch mit einer großen japanischen Tochterfirma wird noch darüber debattiert. Zuvor hatten bereits die drei US-Hersteller Ford, GM und Chrysler sowie Peugeot, die Fiat-Gruppe, Jaguar/Land Rover, Volvo und Saab ihre Teilnahme in Tokio abgesagt.
Als Reaktion auf die Absagen der deutschen Branchengrößen befürchtet der Verband der Automobilindustrie VDA auch den Rückzug weiterer wichtiger japanischer Hersteller bei der 63. Internationalen Automobil-Ausstellung im September in Frankfurt. Nissan, Mitsubishi und Daihatsu haben ihren IAA-Auftritt bereits gestrichen, auch namhafte Zulieferer sind nicht in Frankfurt vertreten.
VW-Handel ächzt unter Kundenansturm
Viele Vertriebspartner gingen „bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit“, räumt Eichhorn ein. Volkswagen arbeite „mit Hochdruck daran, zusätzliche Produktionskapazitäten für den deutschen Markt zu realisieren, um die Lieferzeiten für unsere Kunden so kurz wie möglich zu halten“. Dennoch komme es hier zu „Engpässen“. Der Ansturm von Neuwagenkäufern zwingt die Autostadt in Wolfsburg zu einer Ausweitung der „regulären Auslieferungskapazität des Kundencenters“ ab April. Gleichwohl warnt VW intern schon jetzt vor „Einplanungsverzögerungen“ – der Handel möge mit den Kunden „eine spätere Auslieferung “ prüfen.
„Aufgrund der hohen Autostadt-Auslastung ist es in diesem Zusammenhang vorübergehend auch nicht möglich, bei produktionsbestätigten Fahrzeugen den Zielbahnhof auf Autostadtabholung zu ändern“, heißt es in dem zweiseitigen Dokument. „Wie die ersten Tage im März zeigen, hält die Nachfrage unvermindert an. Lassen Sie uns weiterhin jede Chance nutzen, um diese erfreuliche Entwicklung nachhaltig fortzuführen“.
Opel-Zulieferer zeigen Gelassenheit
Ein Conti-Sprecher verwies auf alle Automobilkunden des Zulieferers insgesamt: „Wir haben ein eigenes Team eingesetzt, das sich ständig aktuell mit der Entwicklung auseinandersetzt, um wann und wo immer nötig rasch handeln zu können.“
Die deutsche GM-Tochter genießt auch weiter das Vertrauen der Zulieferer und sei nicht betroffen von Plänen, Zahlungsziele zu verkürzen oder nur gegen Vorkasse zu liefern. „Opel hält sich an die vertraglich vereinbarten Zahlungsziele und damit auch wir. Vorkasse ist nicht angezeigt“, unterstrich ElringKlinger-Chef Wolf. Ein Lieferant aus dem Metallbereich lobte: „Keiner zahlt so pünktlich wie Opel.“