20Apr./09

Wahl des Behandlers in der privaten Krankenversicherung

Im dort entschiedenen Fall sahen die Tarifbedingungen zwar Versicherungsschutz für logopädische Behandlungen vor, aber nur, wenn diese durch Ärzte oder Logopäden durchgeführt werden. Der Versicherungsnehmer ließ jedoch die Therapie seines Sohnes wegen einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) durch Pädagogen durchführen, weshalb seine private Krankenversicherung die Erstattung der Behandlungskosten verweigerte.

Zu Recht, wie der BGH urteilte. „Solche Problemfälle gibt es leider immer wieder“, erklärt Rechtsanwalt Arno Schubach, Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft Versicherungsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). „Viele privat Krankenversicherte haben eine falsche Vorstellung vom Umfang ihres Versicherungsschutzes. Gerade bei Behandlungen, die außergewöhnlich sind oder nicht durch Ärzte erbracht werden, sollte man sich vor unliebsamen und teuren Überraschungen schützen und entweder selbst in den Versicherungsbedingungen nachschauen oder bei der Versicherung nachfragen.

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Versicherungsrecht des DAV benennt die Deutsche Anwaltauskunft unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 0 18 05 / 18 18 05 (Festnetzpreis 0,14 € pro Minute) oder man sucht selbst im Internet unter www.davvers.de.

20Apr./09

Chevrolet kehrt IAA den Rücken

„Zur Zeit prüfen wir, ob und in welcher Weise Chevrolet die Produktneuheiten in Frankfurt vorstellen wird“, fügte er hinzu. „Den Spark, die Weltpremiere für dieses Jahr, haben wir bereits in Genf vorgestellt“, unterstrich ein Chevrolet-Sprecher. Wegen der schwierigen Gesamtlage müsse man prüfen, welcher Auftritt für die Marke am sinnvollsten sei. An der IAA werden dagegen nach derzeitigem Stand neben Opel auch die GM-Marken Saab, Hummer, Cadillac und Corvette teilnehmen.

20Apr./09

TÜVs starten Expansion

Mittelfristig prognostiziert Schneider den Umsatz für TÜV Süd Auto Partner in zweistelliger Millionenhöhe. Die neue TÜV Süd-Tochter wird allein mit freiberuflichen Ingenieuren arbeiten, TÜV Nord dagegen mit festangestellten Experten. Ähnliche Pläne verfolgt der TÜV Rheinland. Dort gibt es mit der Partnergesellschaft FSP bereits eine freie Sachverständigenorganisation. Sie soll nun um eine Angestelltenorganisation ergänzt werden, um mit dieser bundesweit zu expandieren. „Zurzeit befinden wir uns in der Aufbau- und Genehmigungsphase“, sagte Manfred Doerges, Geschäftsführer TÜV Rheinland Kraftfahrt, der Automobilwoche.

Mit ihrer Expansion wollen die TÜVs den bereits heute bundesweit tätigen Prüfern von Dekra, GTÜ und KÜS Marktanteile abzunehmen. Nach einer Entscheidung des Bundesrats vom September 2008 werden nicht mehr nur Organisationen freiberuflicher Sachverständiger wie GTÜ und KÜS von den Bundesländern für die Fahrzeugprüfung zugelassen, sondern auch Angestelltenorganisationen wie die TÜVs.

20Apr./09

Smart ab jetzt mit neuem Rußfilter

Obwohl der kombinierte Verbrauch im 45 PS-Modell mit 3,4 um 0,1 Liter über den ursprünglichen Werten liegt, bleibt der CO2-Ausstoß konstant und mit 88 Gramm auf dem niedrigsten Wert aller Serienfahrzeuge weltweit. Kunden, die nach dem 24. Februar 2009 ein Fahrzeug mit offenem Partikelfilter bestellt haben, erhalten automatisch ein geschlossenes System.
Die Einführung einer solchen Lösung wurde aufgrund von technischen Schwierigkeiten nicht zuletzt wegen des geringen Bauraums und der hohen Kosten mehrfach verschoben. Geschlossene Dieselpartikelfiltersysteme haben einen höheren Wirkungsgrad, weil die gefilterten Partikel während der Fahrt verbrannt werden. Offene Systeme sind hingegen einfacher und weniger wirkungsvoll.

18Apr./09

Preisverfall im chinesischen Automarkt

„In den nächsten fünf bis sechs Jahren müssen die Kosten in diesem Segment deshalb um 20 Prozent gesenkt werden, um den Preisverfall zu kompensieren und wettbewerbsfähig zu sein“, betonte Malorny. Dies sei nur möglich, wenn die Autos für den chinesischen Markt komplett vor Ort entwickelt und produziert werden. Außerdem müssten in viel stärkerem Maße als bisher lokale Zulieferer beauftragt werden. „Damit werden auch etablierte Zulieferer in Deutschland unter einen verschärften Konkurrenzdruck aus China geraten“, erwartet der Experte. Insgesamt rechnet McKinsey, dass von 80 lokalen und internationalen Automarken in China nur rund zehn bis 15 Hersteller die Konsolidierung überstehen, wobei deutsche Herstellern eine gute Ausgangsposition hätten.

Gegenwärtig liege das durchschnittliche Preisniveau in China 30 bis 40 Prozent unter dem in Europa. Zugleich erwarteten die chinesischen Kunden eine mit europäischen Modellen vergleichbare Funktionalität. Im Volumensegment mit Fahrzeugpreisen zwischen 6.000 und 15.000 Euro werde sich die Nachfrage nach Neufahrzeugen laut McKinsey von zwei Millionen auf vier Millionen Einheiten bis 2018 verdoppeln. Das Luxussegment mit Preisen über 30.000 Euro wird McKinsey zufolge von gut 200.000 auf mehr als 560.000 Fahrzeuge bis 2018 wachsen, wobei hier eher stabile Preise zu erwarten sind.