21Apr./09

MBR-Rootkit tarnt sich noch besser

Besonders trickreich: Diese so genannten Hooks sind nicht die ganze Zeit aktiv, sondern werden nur bei Bedarf installiert. Die Malware lässt sich fast nicht mehr aufspüren, da es für Sicherheitsprogramme aussieht, als sei der Bootsektor in Ordnung. Mit eigenen Überwachungsprozessen kontrolliert das Rootkit, ob es entdeckt und entfernt wurde und infiziert den Rechner gegebenenfalls erneut.

McAfee zufolge gibt es keinerlei Dateien oder Registry-Einträge, die auf ein derart installiertes Rootkit hinweisen. Am ehesten sei es daher vor der Installation zu entdecken, da dafür eine Datei auf dem Rechner platziert werden muss. Die McAfee-Virenscanner sollen diese Dropper bereits erkennen. Zudem hat man auch Mechanismen entwickelt, um das installierte Rootkit aufzuspüren und zu entfernen, diese durchlaufen derzeit aber noch interne Tests bei den Sicherheitsspezialisten.

21Apr./09

Kommt Windows 7 schon im Sommer?

Die entsprechenden Informationen wurden kurzzeitig auf einer Microsoft Partner-Website veröffentlicht. Kurz nach dem die Panne bemerkt worden war, wurde die Seite aber wieder von Netz genommen. Der Screenshot, den eWeek-Redakteur Joe Wilcox präsentiert, ist aber eindeutig.

Bereits am 26. März hatte Microsoft angekündigt, der RC1 von Windows werde im Mai kommen. Die finale RTM-Version (Release to Manufacture) könnte demnach schon bis Ende Juni fertiggestellt werden. Das würde bedeuten, dass das neue Microsoft-Betriebssystem im Spätsommer in den Handel kommen könnte.

21Apr./09

FoeBuD gegen Internet-Sperren

Eine Garantie, dass die Zensurliste nicht ausgeweitet werde, etwa auf Webseiten politischer Organisationen oder der Presse, gäbe es nicht. Da die Liste nicht öffentlich zugänglich sei, stehe zu befürchten, dass die Rechtmäßigkeit einer Sperrung keinerlei Überprüfung unterliege, kritisiert der Verein.

Daher hat der FoeBuD einen öffentlichen DNS-Server (85.214.73.63) eingerichtet, auf dem nicht gefiltert wird und mit dem man die Sperren umgehen kann. Dieser dürfte wohl als erstes für die Kunden der fünf größten hiesigen Zugangsprovider interessant werden, die sich vergangene Woche verpflichteten, die Filtermaßnahmen auch ohne Gesetz auf freiwilliger Basis umzusetzen.

21Apr./09

Carlo von Opel rät Automobilbauer zur Insolvenz

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sollte „ihren Einfluss und ihre gute Verbindung“ zu US-Präsident Barack Obama dazu nutzen, „dass sie Opel von GM freibekommt“. Zusätzlich müsse die Kanzlerin um Investoren im arabischen Raum werben. Einem Einstieg des Staates steht der Opel-Erbe, der derzeit ein Reitgestüt führt, skeptisch gegenüber: „Die Vergangenheit zeigte mir: Der Staat ist kein guter Geschäftsmann, er sollte lediglich die politischen Rahmenbedingungen für die Privatwirtschaft schaffen.“ Wichtig sei aber der Erhalt der Arbeitsplätze durch Zwischenfinanzierungen. „Hier ist der Bund in der Pflicht.“

21Apr./09

Schavan fordert bundesdeutsches Zentralabitur

Die Bundesländer könnten „bei der Ausgestaltung der Ausbildung deutliche Freiheiten“ behalten. Ein Zentralabitur würde aber das eklatante Bildungsgefälle in Deutschland beheben helfen. „Nach wie vor gibt es ein Nord-Süd-Gefälle, das dauerhaft nicht akzeptabel ist. Das macht Eltern zu Recht nervös“, so Schavan weiter. Deutschland müsse im internationalen Bildungswettbewerb die föderale Bildungspolitik überdenken und neue Wege beschreiten. „Wir brauchen einen modernen, souverän agierenden Föderalismus“ – das Zentralabitur sei ein Schritt in diese Richtung.