19Aug./09

Zu Guttenberg und Lafontaine Gäste bei Sat.1 „Ihre Wahl!“

„Der Bundeswirtschaftsminister hat es im Rekordtempo zum beliebtesten Politiker Deutschlands gebracht. Doch wie will er Deutschland aus der Krise führen? Wir wollen Auf- und Abschwungprognosen der deutschen Wirklichkeit gegenüberstellen – mit Hilfe der Zuschauer, die sich mit ihren Erfahrungen einmischen, per SMS, Mail oder Webcam direkt reagieren können“, so Sabine Christiansen.
Das Moderatoren-Duo konfrontiert den Minister nicht nur mit den Fragen der Wähler, im Laufe der Sendung kommt als politischer Herausforderer Oskar Lafontaine, Parteivorsitzender der Linken, hinzu. Stefan Aust: „Wahlkampf ist Auseinandersetzung. Nur von der Kontroverse lebt die Politik – und auch eine Sendung. Speziell in Wahlzeiten. Es gibt kaum unterschiedlichere politische Positionen als die von zu Guttenberg und Lafontaine.
Politische Gegner im besten Sinne. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass wir für die erste Sendung ,Ihre Wahl‘ ein Zusammentreffen von Wirtschaftsminister zu Guttenberg, ein glasklarer Vertreter der Marktwirtschaft, und Oskar Lafontaine, den ehemaligen SPD- und jetzigen Linkspartei-Vorsitzenden arrangieren konnten. Zwei Pole in der Politik. Da dürfte Spannung aufkommen.“
Und so können sich die Zuschauer an der Sendung beteiligen: Fragen und Anregungen zum Thema per Email oder Video-Mail können über die Website www.sat1.de/wahl geschickt werden. Wer keinen Zugriff aufs Internet hat, schickt eine SMS mit dem Kennwort WAHL und seiner Frage mit höchstens 160 Zeichen an die 99599 (max. 0,20 Euro/SMS). Wer seine Meinung zum Thema telefonisch abgeben möchte, hat dazu pünktlich zur
Sendung unter 01805-11 99 55 (0,14 EUR/Minute aus d. Festnetz der DTAG, Mobil ggf. abweichend) die Möglichkeit. „Ihre Wahl! Die Sat.1-Arena“ kommt live aus dem Studio Berlin Adlershof und wird von der TV21 GmbH produziert.

 

O-Töne aus der Sendung erhalten Sie nach der Sendung am späten Sonntagabend hier bei www.vorabs.de

18Aug./09

Steg warnt SPD vor Verunglimpfung Merkels

Der Bundestagswahlkampf werde sicher noch pointierter und zugespitzter werden. „Aber Polemik um der Polemik willen wird es zwischen Merkel und Steinmeier nicht geben. Persönliche Verletzungen entsprächen nicht ihrem Stil. Dies würde dem Image der beiden, die als ruhig, besonnen und nachdenklich gelten, widersprechen“, sagte Steg.

18Aug./09

Trittin: CDU entfernt sich von den Grünen

So wüssten CDU und CSU nicht, „wohin mit dem Atommüll, aber sie wollen ihn erst einmal kräftig vermehren“. Außerdem wolle die Union die Bundeswehr im Innern einsetzen und für das Internet „eine Zensurinfrastruktur aufbauen“ für alles, was Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) „unanständig“ finde. Unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei Deutschland zudem „beim Klimaschutz vom Vorreiter zum Bremser“ geworden, kritisierte Trittin.

17Aug./09

Vor Krankenhausaufenthalt Versicherungsschutz prüfen

In dem Fall hatte der Versicherte sich in einer Klinik behandeln lassen, die nicht nach der Bundespflegesatzverordnung abrechnet. Als er den von der Klinik berechneten Betrag ersetzt haben wollte, erstattete seine Krankenversicherung nur einen Teil und verwies auf eine Regelung im Versicherungsvertrag, wonach höchstens 150 % der durch die Bundespflegesatzverordnung bzw. das Krankenhausentgeltgesetz für öffentlich geförderte Kliniken vorgegebenen Entgelte erstattungsfähig sind.

Der BGH gab dem Versicherer nun in letzter Instanz Recht und bestätigte ausdrücklich die Wirksamkeit solcher Regelungen in Versicherungsbedingungen. „Privatpatienten sollten grundsätzlich sehr vorsichtig sein, wenn sie bei Ärzten oder Krankenhäusern Vereinbarungen über die Höhe der Vergütung unterschreiben sollen“, rät Rechtsanwalt Arno Schubach, Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft. Überschreite das vereinbarte Entgelt die Sätze, welche nach den Versicherungsbedingungen höchstens zu erstatten sind, bleibe der Patient auf den Kosten sitzen.

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Versicherungsrecht des DAV benennt die Deutsche Anwaltauskunft unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 0 18 05 / 18 18 05 (Festnetzpreis 0,14 € pro Minute) oder man sucht selbst im Internet unter www.davvers.de.