23Aug./09

Opel: Zu Guttenberg kündigt Nachverhandlungen mit GM an

Er fügte hinzu, das „steht jetzt die nächsten Tage an“.
Es sei nicht überraschend, aber bedauerlich, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. „Wir haben ja bei General Motors in den letzten Wochen und Monaten schon die tollsten Sachen erleben dürfen.“ Von Seiten der Bundesregierung sei alles vorgelegt worden, „was an Hausaufgaben gemacht werden musste“.

23Aug./09

Managergehälter bei Staatshilfen begrenzen

Daher appelliere er „mit aller Kraft an die Vernunft und das Fingerspitzengefühl, das offenbar vielen verloren gegangen ist“.

Linksparteichef Oskar Lafontaine forderte in der Sat.1-Sendung erneut eine stärkere Besteuerung hoher Gehälter: „Das ist einfach unverschämt, das muss weggesteuert werden.“ Bei einer entsprechenden Regelung würden dann auch Sonderzahlungen und Boni besteuert. Lafontaine fügte hinzu: „Diese Schamlosigkeit, die muss endlich zu Ende sein.“

23Aug./09

Zu Guttenberg: Thesenpapier ist „breite Stoffsammlung“

Er fügte hinzu: „In diesem Papier waren nicht nur Kleinigkeiten, die korrekturbedürftig waren, sondern da war ein ganzer Schwung von Punkten drin, die in meinen Augen in einem industriepolitischen Konzept nichts zu suchen haben“.
Zugleich sprach sich zu Guttenberg gegen flächendeckende Mindestlöhne aus, da bei Geringqualifizierten eine „fatale Wirkung“ nicht auszuschließen sei. Eine Million zusätzliche Arbeitslose könnten die Folge sein, wenn die Mindestlöhne flächendeckend eingeführt würden, betonte der Wirtschaftsminister unter Berufung auf Gutachter.

Demgegenüber verlangte Linksparteichef Oskar Lafontaine in der Sat.1-Sendung: „Es muss doch jedem vermittelbar sein, dass man in Deutschland pro Stunde soviel verdienen kann, dass man später im Alter wenigstens keine Armutsrente bekommt“. Was hier „programmiert“ werde, sei „millionenfache Armutsrente“, dies sei ein „Riesenskandal“, sagte Lafontaine.

23Aug./09

Sat.1-O-Ton-Pakete: zu Guttenberg / Lafontaine

Die genauen Aussagen sind in den Pressemitteilungen enthalten, die ebenfalls hier unter www.vorabs.de abrufbar sind.

 

O-Ton-Paket Begrenzung Managergehälter

O-Ton-Paket Thesenpapier Wirtschaftsministerium

O-Ton-Paket Nachverhandlungen Opel

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22Aug./09

Macht schwört Porsche-Team auf VW ein

Macht räumte ein, dass die Fusion mit Volkswagen nicht einfach sei: „Auf dem Weg zum Integrierten Automobilkonzern werden wir gesellschaftsrechtliche Schritte gehen, die zunächst kompliziert erscheinen.“ So werde eine sogenannte Zwischenholding zwischen die Porsche Automobil Holding SE und die Porsche AG gesetzt. „An dieser Zwischenholding wird sich im Rahmen einer gegenseitigen Beteiligung Volkswagen mit 42 Prozent durch eine Kapitalerhöhung beteiligen. Unabhängig davon bleibt weiterhin die Porsche Automobil Holding SE mit 51 Prozent an Volkswagen beteiligt.“ Weiter schreibt Macht: „Im Verlauf des Jahres 2011 soll es schließlich zu einer Verschmelzung zwischen der Porsche SE und der Volkswagen AG kommen“. VW-Chef Martin Winterkorn hingegen hatte Ende Juli, wie von Automobilwoche exklusiv gemeldet, vor seinen Führungskräften in Wolfsburg erklärt: „Ich persönlich hoffe jedoch, dass wir das schneller hinbekommen“.

Gleichzeitig gab Macht den Mitarbeitern eine umfangreiche Arbeitsplatzgarantie: „Insbesondere im Zusammenhang mit den bevorstehenden Strukturveränderungen wird es keinen Abbau von Arbeitsplätzen geben – darauf gebe ich Ihnen mein Wort“. Erklärtes Ziel sei, „so viel wie möglich von dem zu erhalten, was Porsche ausmacht und was uns in der Vergangenheit so unglaublich erfolgreich gemacht hat“. Machts Resümee: „Diese Stärken werden wir selbstbewusst verteidigen“.