04Sep./09

Mercedes-Benz will Milliarden im Einkauf einsparen

Damit nannte der Manager erstmals konkrete Zahlen für den Einkauf sowie das Sparpotenzial. Bislang hatte Mercedes diese Angaben nicht veröffentlicht.

Der Stuttgarter Konzern hat insgesamt über 90 Kernmodule definiert, die in allen Fahrzeugen eingesetzt werden.  Dazu gehören Spiegeln, Lenksäulen, Türgriffe sowie Sitzgestelle. Anfang 2010 soll das System des Modulbaukastens voll umgesetzt sein.
Dazu kommen laut Weber weitere Vorteile wie die massive Reduzierung der Variantenvielfalt, die Verbesserung der Qualität und eine höhere Effizienz in den Fabriken. „Das zeigt, dass wir nicht auf Kooperationspartner angewiesen sind“, so der Manager. Weil die Pkw-Module auch in den Transportern eingesetzt werden könnten, erziele Daimler künftig erheblich höhere Stückzahlen und Skaleneffekte.

04Sep./09

Abwrackprämie fast ohne Mehrkosten

Nach ZDK-Schätzungen waren 85 Prozent, also 1,7 Millionen Prämienautos, Neuwagen. Bei einem Durchschnittspreis von 12.000 Euro brutto flossen so pro Auto 1.916 Euro Mehrwertsteuer zurück in den Staatssäckel. Jeder der 300.000 prämiengestützten Jahreswagen zu einem Durchschnittspreis von 16.500 Euro brutto sorgte sogar für 2.634 Euro Mehrwertsteuer, errechnete der ZDK weiter. Da viele Käufer aufgrund der Prämie zum ersten Mal einen Neuwagen erwarben, sind dies echte Steuermehreinnahmen. Hinzu kommen weitere Staatseinkünfte, etwa durch Versicherungssteuern für die Kfz-Versicherung sowie die Kfz-Steuer. Damit hat sich die staatliche Umweltprämie von fünf Milliarden Euro weitgehend selbst finanziert.

04Sep./09

IAA bringt „deutlich positiven psychologischen Impuls“

Zwar sei man noch nicht aus dem krisenbedingten Tal heraus, die Pkw-Nachfrage aber habe in den letzten Monaten weltweit wieder angezogen.

Zudem unterstreiche die IAA trotz moderaten Ausstellerrückgangs ihre Position als internationale Leitmesse der Mobilität. „Insgesamt sind über 700 Aussteller vertreten, darunter mehr als 60 Automobilhersteller. Alle wichtigen Marken und Unternehmen sind dabei“, unterstrich Wissmann. „Und es gibt erste Anzeichen dafür, dass manches Unternehmen seine vor Monaten getroffene Entscheidung der Nicht-Teilnahme schon wieder bedauert. Auf der wichtigsten Messe müssen sie das Feld leider dem Wettbewerber überlassen.“
Von der künftigen Bundesregierung erwarte der VDA vor allem eine Verbesserung der allgemeinen Rahmenbedingungen, um wieder auf einen nachhaltigen Wachstumskurs einschwenken zu können: „Autofahren muss für die Bürger auch künftig bezahlbar bleiben – also kein weiteres Drehen an der Steuerschraube. Und schließlich gilt es, die Langfristaufgabe „Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur“ anzupacken“, betonte Wissmann.

04Sep./09

Mitbestimmung bei Schaeffler vor Unterschrift

Demnach kann in Kürze gemäß dem Mitbestimmungsgesetz von 1976 bei dem angeschlagenen Zulieferer ein zwölfköpfiges Gremium die Arbeit aufnehmen. Es wird zu gleichen Teilen mit Vertretern der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberseite besetzt sein.
IG-Metall-Chef Berthold Huber und Schaeffler hatten sich in einer gemeinsam unterzeichneten Zukunftsvereinbarung schon im Februar dieses Jahres im Grundsatz auf die Einführung eines mitbestimmten Aufsichtsrats geeinigt. Beim Zulieferer aus Herzogenaurach gibt es zwar schon einen Beirat, bislang aber ohne Arbeitnehmer.

04Sep./09

O-Ton-Paket: Regisseur Schmid zum Kinostart „Sturm“

Vor dem offziellen Kinostart war der Film nun in einer Veranstaltung des Deutschen Anwaltvereins in Berlin zu sehen.

 

O-Ton-Paket  Hans-Christian Schmid.

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