21Sep./09

„Integrierter Automobilkonzern“ vor 2011 denkbar

Allerdings sollte der Zusammenschluss nicht mit „der heißen Nadel“ gestrickt werden, denn bei der geplanten Fusion müsse die Qualität wie im Fahrzeugbau berücksichtigt werden.

„Porsche wird genau wie Volkswagen von dieser Zusammenarbeit profitieren“, unterstrich Osterloh. Arbeitsplätze seien nicht gefährdet „und ich gehe davon aus, dass unsere Kollegen an den Porsche-Standorten das auch wissen.“ Porsche könne seiner Ansicht nach nur dann erfolgreich bleiben, wenn das Unternehmen weiterhin über eigene Entwicklung, Produktion und Vertrieb verfüge. „Ebenso wie Audi wird Porsche auch einen eigenen Vorstand und Aufsichtsrat haben“, fügte Osterloh hinzu. Mit dem Passus „unter Führung von Volkswagen“ in der Grundlagenvereinbarung sei beispielsweise die Suche nach zusätzlichen Synergien gemeint. Dafür müsse es eine Dachgesellschaft geben. Der VW-Konzern verfüge heute schon über neun Marken: „Da muss man das Rad nicht immer neu erfinden, sondern kann die Innovationen von anderen für den eigenen Erfolg nutzen. Porsche kann sicherlich von uns profitieren. Aber auch wir können von Porsche lernen“, sagte der Chef der VW-Arbeitnehmervertretung.

Derzeit fahre VW noch Sonderschichten, da bei vielen Modellen der Auftragsbestand bis in das nächste Jahr reiche. Der Golf zähle auf den meisten Märkten zu den drei meistverkauften Autos: „Mit dem neuen Polo haben wir die besten Chancen, einen solchen Erfolg zu wiederholen.“ Nach Osterlohs Darstellung könnte sich das Flottengeschäft ebenfalls demnächst wieder positiv entwickeln, davon dürften dann auch die größeren Modelle erheblich profitieren. Daher sei Volkswagen nach dem Ende der Abwrackprämie gut gerüstet: „Wir gehen davon aus, dass wir nicht in ein tiefes Loch fallen werden.“

21Sep./09

BMW: Höhere Produktionsziele, mehr Zeitarbeiter

Damit würden mindestens 620.612 Einheiten von den Bändern rollen. Daher sei auch die Kurzarbeit in den PKW-Werken im September beendet worden. Zudem beschäftige das Unternehmen seit Sommer 2009 an den Standorten München und Leipzig wieder jeweils zwischen 200 und 300 Zeitarbeiter.

Am US-Standort der BMW Group laufe die Fertigung bereits wieder auf vollen Touren: „Wir fahren punktuell im Werk Spartanburg Zusatzschichten“, betonte Arndt. Einige Märkte verlangten mehr Geländewagen X5 und X6 „als wir im Moment aus der Produktion liefern können“. Besonders in China liefen die großen SUVs „extrem gut“.

20Sep./09

Sat.1 – O-Ton-Paket: Andrea Nahles/Markus Söder

Vor dem Hintergrund der klaren Koalitionsaussage der FDP zugunsten der Union sagte SPD-Vizechefin Andrea Nahles in der Sat.1-Sendung, sie halte die Absage an die Ampel nicht für endgültig. „Ja, ich nehme das zur Kenntnis. Aber ich sage auch: Jetzt ist ja die Zeit, wo jede Partei für sich kämpft, versucht das zu tun, was die meisten Stimmen bringt. So werte ich das“, unterstrich Nahles.

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20Sep./09

Söder: Sofortprogramm der CSU mit Merkel abgesprochen

So würde durch die Unternehmenssteuer die Rettung von Arbeitsplätzen bei Firmenübernahmen behindert, da auch „alle Probleme und Verluste“ übernommen werden müssten. Bei einer Reform der Erbschaftssteuer lege die CSU Wert auf eine Regionalisierung. Damit sollten soziale Ungerechtigkeiten überwunden werden, betonte Söder.

Man könne nicht nach dem Motto vorgehen „nehmt irgendwelchen imaginären Reichen und gebt es den Armen“. Es müssten diejenigen gestärkt werden, die das Land aus dem Dreck ziehen können, unterstrich Söder. Die Steuervorschläge seien finanzierbar, dazu werde ein Wachstum von lediglich 0,8 Prozent benötigt. „Wir reden über eine Summe von beispielsweise 15 Milliarden über etliche Jahre verteilt, das ist nicht mal ein Prozent des gesamten Haushaltsvolumens. Das ist finanzierbar“, rechnete der CSU-Politiker vor.

Die CSU will ihr 100-Tage-Programm an diesem Montag vorstellen. Es war vom Präsidium der Partei am späten Sonntagabend beschlossen worden.

20Sep./09

FDP-Bekenntnis zur Union für nicht endgültig

Die Sozialdemokraten hätten aber auch bei der letzten Wahl mit der Union gerungen und am Ende doch mit ihr koaliert. „Im Sinne der Demokratie wird es am Ende dann der Wähler entscheiden und nicht der Parteitag der FDP“, betonte sie. Zugleich lehnte Nahles erneuert ein Zusammenarbeit mit der Linkspartei auf Bundesebene ab, ein rot-rot-grünes Bündnis sei „definitiv“ ausgeschlossen.