Category Archives: Politik

18Aug./09

Steg warnt SPD vor Verunglimpfung Merkels

Der Bundestagswahlkampf werde sicher noch pointierter und zugespitzter werden. „Aber Polemik um der Polemik willen wird es zwischen Merkel und Steinmeier nicht geben. Persönliche Verletzungen entsprächen nicht ihrem Stil. Dies würde dem Image der beiden, die als ruhig, besonnen und nachdenklich gelten, widersprechen“, sagte Steg.

18Aug./09

Trittin: CDU entfernt sich von den Grünen

So wüssten CDU und CSU nicht, „wohin mit dem Atommüll, aber sie wollen ihn erst einmal kräftig vermehren“. Außerdem wolle die Union die Bundeswehr im Innern einsetzen und für das Internet „eine Zensurinfrastruktur aufbauen“ für alles, was Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) „unanständig“ finde. Unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei Deutschland zudem „beim Klimaschutz vom Vorreiter zum Bremser“ geworden, kritisierte Trittin.

24Juli/09

IW: Keine ausreichende Forschungsförderung

Entsprechende Modelle gebe es in Österreich und in Großbritannien. Nach seinen Vorstellungen sollten Unternehmen nach bestimmten Kriterien ihre Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung mit 150 Prozent steuerlich absetzen können. So wäre eine allgemeine Förderung möglich, die bisherige Förderung – institutionell und projektbezogen – begünstige vor allem große Unternehmen. Eine entsprechende Umstellung würde auch kleinen und mittleren Unternehmen helfen, betonte Hüther.

Trotz der absehbaren Neuverschuldung sei eine solche steuerliche Förderung möglich, unterstrich der Wirtschaftsexperte. „Unternehmen müssen auch dann investieren, wenn es schwer ist.“ Nur mit Kostenmanagement könne auch eine Firma nicht überleben. Zudem: „Eine Forschungsförderung dieser Art hätte einen hohen ´Return on Investment´ in Form von Mehraktivitäten, in Form von breiterer Wertschöpfung und mehr Beschäftigung. Das ist letztlich die Steuerbasis“, sagte Hüther. Wachstum trage die Steuereinnahmen.

24Juli/09

Umfrage: Schwarz-Grün und Schwarz-Gelb fast gleichauf

Insgesamt liegen beide Koalitionsmöglichkeiten bei den Bundesbürgern inzwischen nahezu gleichauf. 48 Prozent der 1003 Befragten war ein Bündnis von Union und FDP lieber, 42 Prozent sprachen sich für Schwarz-Grün aus.
Grünen-Fraktionsvize Christine Scheel sagte dem Magazin, solange die Union an der Atomkraft festhalte, sei Schwarz-Grün kein Thema. Auch reiche ein einzelnes Zugeständnis sicher nicht, in der Union müsste sich schon einiges verändern. „Aber aussichtslos ist das nicht. Ich kenne viele Konservative, die sagen, wir Grünen seien mit der Energiepolitik auf dem richtigen Weg. Ich glaube, in der Union gibt es mehr Anhänger von Schwarz-Grün als in
meiner eigenen Partei“, sagte Scheel.
Emnid-Chef Klaus-Peter Schöppner betonte: „Schwarz-Grün könnte die Regierung der Zukunft sein.“ In den meisten politischen Sachfragen lägen die Wähler von Union und FDP noch näher beieinander, etwa bei der Kernenergie, Steuererleichterungen oder in der Bildungspolitik. „Aber es gibt auch verbindende Themen zwischen Schwarz und Grün“, sagte Schöppner dem Magazin ‚Cicero’ und nannte „die zunehmende Ablehnung von Staatshilfen und Rettungsschirmen, die sozial determinierte Ordnungspolitik, die Familienpolitik“.