In den Gemeinden gebe es unzählige wunderbare Mitglieder und gute Hilfsprojekte. „Im Großen und Ganzen habe ich aber das Gefühl, dass die Kirche mir keine Freude vermittelt“, kritisierte der Regisseur. Sowohl die katholische als auch die protestantische Kirche hätten sich „auf eine Art Abgesang“ eingelassen. „Alles kommt mit einem Wimmerton daher.“ Die Kirchen seien „in ihren Ritualen hängen geblieben, es sind Absitzrituale. Wenn man böse wäre, würde man sagen: Die Rituale sind nicht mehr als Sesselhockerei. Das ist natürlich viel zu wenig“, bedauerte Schlingensief.
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Enoch zu Guttenberg erwartet von der Politik „nicht viel“
„Leider fehlt es uns an den großen Köpfen, die in der Öko-Problematik klare Meinungen haben, und diese auch philosophisch und wirtschaftspolitisch untermauern können“, betonte der Dirigent. Selbst die Grünen seien „nie wirklich perspektivisch“ gewesen. „Wenn man sich deren Bundestagsreden anhört, versteht man, dass sie den meisten auf die Nerven gehen“, sagte zu Guttenberg.
Der 63-jährige Mitgründer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland fügte hinzu, Schloss Guttenberg sei „heute weitgehend klimaneutral“ und werde „mit Energiesparlampen beleuchtet, auch wenn das Licht scheußlich ist. Und die gesamte Anlage mit allen Gebäuden wird mit Hackschnitzeln beheizt“. Zugleich bekräftigte er seine Ablehnung der Kernenergie. „Für mich ist heute noch jedes Atomkraftwerk eine schlafende Atombombe“, sagte zu Guttenberg.
Gabriel: SPD manchmal zu selbstzufrieden
Die Menschen misstrauten solchen fertigen Produkten. Gabriel räumte zudem erneut Fehler seiner Partei in ihrer elfjährigen Regierungszeit ein. „Die SPD kann in vielen Politikbereichen stolz sein auf ihre Erfolge. Wir haben aber in einigen Punkten auch das Sicherheitsbedürfnis derjenigen missachtet, die zum Erfolg dieser Gesellschaft beitragen.“
Konkret nannte Gabriel das Arbeitslosengeld II und die Rente mit 67: „Wenn jemand 20, 30 Jahre arbeiten geht und dann nach zwölf oder achtzehn Monaten genauso wenig Arbeitslosengeld erhält wie jemand, der noch nie gearbeitet hat, dann verstößt das gegen das Gerechtigkeitsempfinden vieler Menschen. Und wenn man allgemein erklärt, alle sollen bis 67 arbeiten, ohne eine Antwort zu geben, wie diejenigen, die heute nicht einmal bis 63 ihren Beruf ausüben können, das eigentlich schaffen sollen, dann verliert man an Zutrauen. Das sind Fehler gewesen, die wir korrigieren müssen.“
Baselitz attackiert Jens, Hildebrandt, Grass und Walser
„Ich habe noch keine einzige gute Zeile von Herrn Walser gelesen. Das sind alles Leute, die sich Achtung mit ihrem angeblichen reinen Gewissen verschafft haben“, betonte Baselitz. Die „DDR-Staatsmaler“ Werner Tübke, Bernhard Heisig, Wille Sitte und Wolfgang Mattheuer hätten im Übrigen „eine starke Lobby in den westdeutschen NSDAP-Intellektuellen“ gehabt.
„Die fühlten sich ja rechtgläubig und gefielen sich in ihrer Rolle, den sozialistischen deutschen Staat für den besseren zu halten“, sagte Baselitz, der in der Nähe von Dresden aufwuchs.
Umweltbundesamt für gesetzliche Regelung bei BPA
BPA steht im Verdacht, bei Kindern Veränderungen im Hormonhaushalt auszulösen, die zu gravierenden Schäden im späteren Leben führen können. Möglicherweise besteht auch ein Zusammenhang zwischen Bisphenol-A und Diabetes. Bei Tierexperimenten sei festgestellt worden, dass die Gehirnentwicklung verlangsamt oder zurückgeblieben worden sei.
Kanada habe bereits ein Verbot für Babyflaschen und medizinische Produkte erlassen. In mehreren amerikanischen Bundesstaaten und Städten sei der Verkauf von Produkten wie Babyflaschen und -tassen per Gesetz verboten worden. In skandinavischen Ländern wird die Situation ebenfalls sehr kritisch beurteilt, in Frankreich liegt dem Parlament ein Verbotsantrag vor, hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz BUND mitgeteilt.