Category Archives: Auto

07Jan./11

Erste Export-Erfolge für Opel

Damit will sich das Unternehmen unabhängiger von Europa machen, berichtet die Fachzeitschrift weiter. Zusätzlich zu den 33.700 Buick Regal lieferte demnach Opel 12.351  Fahrzeuge unter dem eigenen Marken-Logo in Regionen außerhalb Europas, wie etwa China. „Insgesamt liegt die Zahl unserer Exporte also bei 46.020 Fahrzeugen“, betonte der Opel-Sprecher: „Mittelfristig rechnen wir mit einem Anteil von 100.000 Autos für den außereuropäischen Export.“ Betriebsratschef Klaus Franz sprach unterdessen schon von einem Potenzial von 170.000 Einheiten im Jahr 2012.

Um den Absatz im weltgrößten Auto-Markt China weiter auszubauen, will Opel dort in Kürze sein Produktangebot „um die Modelle Astra Sports Tourer und Insignia Sports Tourer erweitern“, erklärte der Opel-Sprecher weiter. Zudem soll das Händlernetz ausgebaut werden. 2010 lag der Gesamtabsatz von Opel in China bei knapp über 1.000 Einheiten.

Insgesamt hat Opel nach vorläufigen Zahlen 2010 laut Herstellerangaben rund 1,18 Millionen Fahrzeuge verkauft; 2009 waren es 1,2 Millionen. Davon entfallen 2010 rund 229.000 Verkäufe auf den Heimatmarkt. Deutschland war aber 2010 nicht mehr der größte Opel-Markt, diese Position belegt Großbritannien mit 274.000 verkauften Einheiten der baugleichen Schwestermarke Vauxhall. Der drittgrößte Opel-Markt ist Italien (132.000) gefolgt von Frankreich (103.000) und Spanien (76.000).

 

Opel’s export-strategy bears first fruit
In 2010 Opel exported more than 46,000 cars to regions outside Europe for the first time – total sales in Europe amounted to 1,18 million cars

Ruesselsheim – Opel exported about 34,000 units produced in Ruesselsheim to the U.S.. The exact figure of exported Buick Regals – the sister-model of Opel Insignia – is 33,669 units, says a spokesmen according to Automotive News Europe. Opel started the exports to the United States in March 2010.

The US-exports are a pivotal pillar in Opel’ s strategy to reduce the dependance on the European market. On top to the 33,700 Buick Regal Opel shipped to the US, the German General Motor subsidiary delivered 12,351 cars with the Opel brand to regions outside Europe, like China. „In total, the number of our exports to markets outside Europe amount to 46,020 cars“, a spokesman says. „In the mid-term we expect about 100,000 exports per year“, he adds. Employee-representative Klaus Franz even expects 170,000 units in 2012.

In China – the world’s biggest car market – Opel will increase it’s product portfolio by models like the Astra Sports Tourer and Insignia Sports Tourer soon and expands its dealer-network. In 2010, total sales of Opel in China was at about 1,000 units only.

Total sales in Europe in 2010 was – according to preliminary figures received by Automotive News – about 1,18 million cars – compared to 1,2 million in 2009. Biggest market for Opel was the UK with 274,000 sales  – followed by Germany (229,000 sales), Italy (132,000), France (103,000) and Spain (76,000).

07Jan./11

VW wird vom Jäger zum Gejagten

Auch im Rückblick auf 2010 sehe der Vorstand besonders den koreanischen Hersteller Hyundai als „starke neue Kraft in vielen Märkten“, unterstreicht VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch in der an Führungskräfte gerichteten Aussendung: „In Europa haben die Koreaner in diesem Jahr erstmals Toyota im Absatz überholt!“.

Dabei drängt der Finanzmanager auf die nachhaltige Verbesserung der Erträge. „Weltweit sind wir nach Absatz bereits die Nummer 2 unter den Automobilherstellern. Bei der operativen Rendite liegen wir hingegen lediglich auf dem siebten Rang. Das ist zur Erreichung unserer für 2018 gesteckten Ziele nicht ausreichend“, bekräftigt Pötsch. „Trotz aller Erfolge dürfen wir nicht selbstzufrieden werden“, mahnt VW-Chef Winterkorn. „Die globalisierte Wirtschaftswelt und das Automobilgeschäft sind unberechenbar geworden“.

Im absehbar zunehmend härteren Wettbewerb will Winterkorn vor allem auf die Kernmarke setzen: „Volkswagen ist das Herz dieses Konzerns. Nur mit einer starken Marke Volkswagen werden wir die Ziele der Strategie mach 18 erreichen“. Noch allerdings wird VW als Marke weltweit unterschiedlich stark wahrgenommen: „Insbesondere in den Regionen, in denen das Wachstum von Volkswagen bis 2018 vorrangig stattfindet (BRIC-Staaten und USA), besteht enormer Handlungsbedarf, um die Marke auf ein Top-Niveau zu bringen“, werden in dem VW-Schreiben wichtige Aufgaben für das Management umrissen.

Volkswagen hatte am Freitag bekannt gegeben, 2010 weltweit erstmals einen „Auslieferungsrekord von 4,5 Millionen Fahrzeugen“ erreicht zu haben. Das entspricht einem Plus von 13,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit erreiche VW einen „Weltmarktanteil von inzwischen 7,7 Prozent und ein operatives Ergebnis, das sich sehen lassen kann“, lobt Winterkorn in dem vertraulichen Papier.

07Jan./11

Covisint plant Neustart in Europa

„Mit dem Wiedereinstieg in den europäischen und später auch den asiatischen Markt müssen wir beweisen, dass wir es ernst meinen und in diesen Regionen eine dauerhafte internationale Präsenz gewährleisten“, betonte Heisen. Das einstige Kerngeschäft als Betreiber einer Einkaufsplattform spiele dagegen keine strategische Rolle mehr. In Deutschland soll die Belegschaft von heute zwölf auf 25 bis 30 Mitarbeitern in den nächsten zwei bis drei Jahren ausgebaut werden.
 
Das US-Unternehmen geht auf die Initiative der damaligen DaimlerChrysler AG, General Motors und Ford zurück. Diese Hersteller brachten ihre eigenen Einkaufsplattformen Mitte der 90er Jahre in das Joint Venture Covisint ein und investierten rund 500 Millionen Dollar. Darüber sollten Aufträge über Auktionen an Lieferanten vergeben werden. Nach der dot.com-Blase wurde das Unternehmen verkauft. Heute hat das US-Unternehmen vier Geschäftsbereiche, die ausschließlich auf Cloud Computing und die externe Verarbeitung von Daten mit verbrauchsabhängiger Abrechnung aufbauen. Zu den Kunden gehören unter anderem Daimler, Chrysler, GM und Ford.

04Jan./11

Dürr steigt in Produktionstechnik für Batterien ein

Er verwies darauf, dass das Auftragsvolumen im Vergleich zum Lackieranlagengeschäft „noch sehr klein“ sei.

Dürr bietet heute bereits zum Beispiel im Fahrzeugbau Montagelinien mit entsprechender Fördertechnik an. Nun soll dieses Know-how auf den Zusammenbau zum Beispiel von Lithium-Ionen-Akkus genutzt werden. Dabei werden einzelne Batteriezellen zunächst zu Packs zusammengeführt, in ein Gehäuse gebracht und zusammen mit der notwendigen Elektrik/Elektronik und Kühlung verbaut. Nach dem Zuschweissen der Box erfolgt eine Abschlussprüfung.

Das weit attraktivere Anlagenvolumen ist aber die Zellproduktion, wo es stark um Stapeln, Schneiden und Formatieren geht – also um Arbeitsschritte aus der Verpackungstechnik, die Dürr ebenfalls anbietet. Nach Informationen der Automobilwoche soll das Unternehmen in diesem Bereich zum führenden Anlagenlieferanten aufgebaut werden. Wettbewerber sind unter anderem Anlagenbauer M+ W Zander, der schlüsselfertige Anlagen liefert, sowie die japanische Hitachi, die vor allem für Nissan tätig ist.

11Dez./10

Neuer Audi-Kleinwagen bleibt hinter Erwartungen

Der Verkauf des A1 liegt bisher weit hinter den Erwartungen. Bis Ende November wurden im Werk Brüssel zwar bereits 45.000 Autos gefertigt, aber nur 20.000 europaweit zugelassen. „Wir planen, bis Ende des Jahres etwas über 30.000 A1 auszuliefern“, betonte eine Audi-Sprecherin in der Automobilwoche.

Autoanalyst Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler sagte dem Blatt: „Audi fordert einen hohen Preis für ein kleines Premiumauto.“ Der Basispreis beträgt 15.800 Euro. „Den Kundenkreis muss man sich erst mal erschließen.“ Bei Mini habe das gut funktioniert, „weil Mini eine außergewöhnliche Marke mit einem richtigen Lifestyle-Produkt ist“. Dem erst vor rund drei Monaten gestarteten A1 fehle der Kultstatus. Zum Vergleich: Der bayerische Konkurrent Mini verkaufte in den vergangenen drei Monaten europaweit 42.000 Autos.