Das Open Source Software Business Modell basiere ebenfalls auf Standard-Maintenance- und –Supportverträgen. Dabei werden Interessenten für die Software gewonnen und wenn der Kunde überzeugt sei von der Leistungsfähigkeit der Programme, könne er einen kostenpflichtigen Vertrag unterschreiben. Seibt vergleicht dieses Modell mit einem „Versicherungs-Vertrag“ im Nachhinein. Beim dritten Modell, dem Open Source Software-Konsortium Business Modell, entwickelten Unternehmen einer Branche gemeinsame Elemente. Die Vorteile für die Kunden dieser Unternehmen seien dabei die Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern und die wesentlich geringeren Kosten bei der gemeinsamen Softwareentwicklung. Die Einsparung gegenüber den sonst anfallenden Lizenzgebühren bezifferte Seibt auf „sicherlich bei 80 Prozent“.
Neues Google-Handy im Praxis-Test
Als positiv hoben die Tester die große Softwarepalette für das neue Handy hervor. Durch das offene Betriebssystem seien fast alle Anwendungen kostenlos, das Telefon lasse sich so zu einem richtigen kleinen Rechner aufrüsten. Beispielsweise steht als Alternativ-Browser für das G1 ab sofort auch Opera Mini 4.2 zum Download bereit.
Zudem sei das Google-Handy schnell, die Navigation auf dem Desktop und in den Menüs einzigartig, so das Testfazit. Die eingebaute 3,2-Megapixel-Kamera reiche bei der Qualität zwar nicht an einen Digitalfotoapparat heran, für eine Handy-Kamera könnten sich die Fotos im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen.
Das Google-Handy wird in Deutschland nur von T-Mobile angeboten, der Preis richtet sich nach dem jeweils gewählten zugehörigen Pauschaltarif.
Neuer Internet Explorer im Test
Mit Webslices können einzelne Teile einer Webseite abonniert werden. Damit erfährt der Anwender Änderungen, ohne die Seite aufzusuchen. Das ist praktisch, um etwa Aktienkurse zu verfolgen oder bei eBay-Auktionen auf dem Laufenden zu bleiben. Mit den Schnellinfos lassen sich Teile einer Website per Kontextmenü zu anderen Diensten übertragen, etwa um Texte in Mails und Weblog-Beiträge zu übernehmen.
Bei der Browsersicherheit und -Stabilität hat Microsoft noch einmal nachgebessert. Jedes Browser-Fenster läuft nun in einem eigenen Prozess, so dass bei einem Absturz nicht alle Fenster samt geöffneten Tabs verschwinden. Zudem sollen User besser vor Malware und Datendiebstahl geschützt werden. So hat man neue Mechanismen zum Erkennen von Cross-Site-Scriptings (XSS) eingebaut und einen SmartScreen genannten Filter, der den User warnt, wenn er sich auf unsichere Websites begibt. Das neue Domain-Highlighting hebt den Domain-Namen in der URL hervor, was speziell bei langen URLs helfen soll, die eigentliche Domain und damit die womöglich zweifelhafte Herkunft einer Seite zu erkennen.
Im neu eingeführten InPrivate-Modus, im Volksmund auch »Porno-Modus« genannt, speichert der Internet Explorer 8 keinerlei Surfspuren. Wird InPrivate gestartet, öffnet sich ein neues Browser-Fenster, in dem in Adressleiste und auf den sicheren Modus hingewiesen wird. Schließt man das Fenster wieder, werden Cookies, Verlauf und Cache sowie die in Adresszeile und Webformulare getippten Daten gelöscht, so dass nichts darauf hindeutet, auf welchen Seiten der User unterwegs war
Elektronische Gesundheitskarte kommt frühestens 2010
Grundsätzliche Bedenken zur Datensicherheit teilt der KKH-Chef nicht: „Zum einen gibt es einen geschlossenen Teil der Gesundheitskarte, den kann man dann auch sperren. Der Versicherte hat die Autonomie über diese Karte und kann auch sagen, was auf dieser Karte bleibt.“ Es gebe erhebliche Vorteile für die Patienten. Wenn verschiedene Ärzte beispielsweise unabhängig voneinander Medikamente verordnet hätten, seien diese Informationen auf der Karte gespeichert. Damit seien Kontraindikationen vermeidbar, Arzneimittel würden sich in der Wirkung nicht mehr gegenseitig aufheben oder gar schaden. „Natürlich haben einige Angst mit dieser Transparenz, aber nicht aus Sicht des Kunden, sondern mehr aus Sicht des Leistungserbringers“, sagte Kailuweit.
Einer Analyse zufolge könnte die Einführung des kompletten Systems der elektronischen Gesundheitskarte bis zu sechs Milliarden Euro kosten. Aber an den Investitionen führe kein Weg vorbei: „Der Zusatznutzen liegt darin, dass Doppelbehandlungen, Falschbehandlungen, Doppelanalysen, Doppeldiagnostik, mehrere Röntgenbilder usw. vermieden werden und dass der Patient somit schneller und erfolgreicher behandelt wird“, unterstrich der KKH-Chef.