30Sep./10

Blüten in der Barkasse – fristlose Kündigung

Die Frau arbeitete seit vielen Jahren im Straßenverkehrsamt einer Stadt. Sie bearbeitete dort die Führerscheinangelegenheiten und kassierte die Gebühren. Bei einer Kassenprüfung wurde in der Kasse Falschgeld entdeckt. 650 der 828 Euro waren Blüten aus offensichtlich ein und derselben Quelle. Der Arbeitgeber kündigte der Frau fristlos wegen des Verdachts, das Falschgeld bewusst in die Kasse gelegt zu haben. Die Frau erklärte, sie habe die Euro-Scheine nicht als Falschgeld erkannt. Innerhalb der letzten Wochen vor der Kassenprüfung habe der behördeneigene Kassenautomat häufiger Geldscheine nicht angenommen. Sie habe zwei bis dreimal erfolglos versucht, Geldscheine einzuzahlen. Da dies ein altbekanntes Problem gewesen sei, habe sie die Scheine „aussortiert“ und durch eigene Scheine ersetzt. Die ausgetauschten Scheine habe sie in die Kasse gelegt, sei jedoch nicht mehr dazu gekommen, dies ihrem Vorgesetzten mitzuteilen.
Die Klage der Frau gegen ihre Kündigung blieb auch in der Berufungsinstanz ohne Erfolg. Die Kündigung sei als so genannte Verdachtskündigung wirksam. Die von der Stadt vorgetragenen Indizien machten die Klägerin dringend verdächtig, das Geld bewusst ausgetauscht zu haben, so die Richter. Diese hatten sich die Blüten selbst angeschaut und waren zu dem Ergebnis gekommen, dass die Fälschungen dilettantisch gemacht und sofort erkennbar waren: Vorder- und Rückseite seien offenkundig zusammengeklebt, farblich entsprächen sie nicht den echten Geldscheinen, die Ränder seien ungleichmäßig, die Hologramme auffällig anders. Das Gericht konnte nicht nachvollziehen, warum der Klägerin dies beim Empfang der Scheine nicht aufgefallen sei und sie nach erfolglosem Einzahlen in den Kassenautomaten noch aus eigenen Mitteln Einzahlungen gemacht habe.
Informationen: www.anwaltauskunft.de

29Sep./10

Volkswagen schlägt eigene Ziele

Zugleich sei der Konzern nach den Verpflichtungen von Ex-Conti-Vorstand Karl-Thomas Neumann oder Ex-Opel-Chef Hans Demant weiter auf der Jagd nach Mitarbeitern, die gezielt bei Wettbewerbern rekrutiert werden sollen, schreibt die ANE weiter. Insgesamt will VW 40 neue Stellen mit Managern besetzten, die die weltweite Expansion vorantreiben sollen, berichtet das Blatt auf nicht näher genannte Quellen.

Volkswagen to beat own forecast

Germany’s Volkswagen AG may become the world’s biggest carmaker by volume in 2012, beating even its own forecast by six years, according to the Executive Edition of Automotive News Europe released today. An executive present at a high-level meeting revealed the internal forecast to ANE. According to Goldman Sachs, VW will have 4.5 billion euros in operating profit this year with that figure increasing to 6.5 billion euros in 2011 and 8.5 billion euros in 2012.

After poaching former Continental CEO Karl-Thomas Neumann and former Opel Management Director Hans Demant, the company is still working to recruit talent from European rivals, according to ANE. VW is looking to headhunters to fill 40 additional slots to support the company’s international expansion, reports the publication without citing its sources.

https://www.nxtbook.com/nxtbooks/crain/ane_20100922/#/0

http://europe.autonews.com/

29Sep./10

Virengefahr auch von „normalen“ Websites

Die angegriffenen Seiten werden zuerst gehackt und dann mit Links oder schädlichem Code verseucht. Teilweise waren 95 Prozent aller Kommentare, die in Blogs, Foren oder anderen Web-2.0-Seiten gefunden wurden, entweder Spam oder enthielten Links auf Malware-Downloads. Die Angreifer missbrauchen den Ruf der Plattformen und verlagern ihre Attacken gleichzeitig dorthin, wo sich die meisten potenziellen Opfer tummeln.

Besondere Gefahren gehen von Links auf fremde Seiten aus, da die bösartigen Webserver den Rechner des nichts ahnenden Anwenders unbemerkt mit einer ganzen Latte verschiedener Angriffe attackieren. Wenn dann eine der auf dem PC installierten Softwarekomponenten verwundbar ist, wird automatisch Schadsoftware auf die Maschine geschleust – ohne Zutun des Anwenders, ohne aktives Herunterladen.

 

29Sep./10

Handwerk wirbt verstärkt um Nachwuchs in sozialen Netzwerken

Zudem werden die entsprechenden Internetauftritte des Verbandes überarbeitet: „Sie müssen alle drei, vier Jahre mal prüfen, ob die Websites noch aktuell sind und die jungen Leute ansprechen.“ Entsprechende Informationen müssten auch in jugendgerechter Form vermittelt werden.

Zu dem Maßnahmenpaket gehört auch die Wiederbelebung der so genannten Walz, der Wanderschaft von jungen Gesellinnen und Gesellen. Die Walz dauert in der Regel drei Jahre und einen Tag. Während dieser Zeit lernen die jungen Bäcker in der Fremde neue Rezepturen, Produkte und Techniken. Neben der Werbung für das Handwerk dient die Walz auch der Vorbereitung auf die Meisterschule.