In Frankreich müssen Autofahrer ab dem 01. Juli 2012 einen Alkoholtest im Auto dabei haben. Das gilt natürlich auch für Touristen. Wird man ohne das Gerät erwischt, dass an Tankstellen oder auch Supermärkten zwei bis fünf Euro gekauft werden kann, droht ein Bußgeld. Weiter
O-Ton + Kollegengespräch: Stornierung eines Flugs
Mit wenigen Klicks lassen sich Flüge im Internet schnell buchen, manchmal aber kann man dann die Reise nicht antreten. Oftmals ist dann das für den Flug bezahlte Geld futsch! Muss es aber nicht, sagt Bettina Bachmann, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein: Weiter
O-Ton-Paket + Magazin: Audi siegt in Le Mans
Das legendäre Langstreckenrennen im französischen Le Mans feierte seinen 80. Geburtstag – und Audi gratulierte dem Wettbewerb und sich selbst mit einem spektakulären Dreifacherfolg. Der Duisburger André Lotterer siegte wie im Vorjahr souverän, vor seinem Teamkollegen Tom Kristensen und Mike Rockenfeller. Der Jubel des gesamten Teams des Ingolstädter Autobauers kannte keine Grenzen.
Beitrag:
Le Mans gilt als das härteste Rennen der Welt – und für die Autobauer ist solch ein 24-Stunden-Wettbewerb ein exzellenter Dauertest. Dr. Wolfgang Ulrich, Leiter Sport bei Audi:
O-Ton:
Viele Techniken sind in Le Mans bereits getestet worden – und diesmal brachte Audi den ersten Diesel-Hybrid-Sportwagen auf den Rundkurs. Erschöpft, aber überglücklich trat Sieger André Lotterer vor die Mikros:
O-Ton:
Kurz vor dem Ende der 378 Runden von Le Mans machten drei Audis das Rennen unter sich aus – ohne Vorgaben oder Absprachen:
O-Ton:
Da ist sich auch der Audi-Sport-Chef sicher:
O-Ton:
Ein Rennen, wie man es wohl nur in Le Mans erleben kann – so das Fazit.
Absage.
Download O-Ton Andreas Lotterer
Download O-Ton Dr. Wolfgang Ulrich
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RWE erleidet Rückschlag bei E-Auto-Strategie
Stuttgart – Der Essener Energiekonzern RWE will nichts mehr von der vor knapp zwei Jahren groß angekündigten Kooperation mit dem chinesischen Batterie- und Elektroauto-Hersteller „Build Your Dreams“ (BYD) wissen. „Wir haben keine Kooperation mit BYD“, sagte eine Unternehmensprecherin auf Nachfrage der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Weiteren Auskünfte zu dem Thema wollte sie nicht geben. Ohne den Kooperationspartner muss RWE einen Rückschlag bei seiner E-Auto-Strategie verkraften.
Erst im September 2010 haben RWE und BYD eine weitreichende Zusammenarbeit angekündigt und auch entsprechende Verträge unterschrieben. Die Partner wollten ab 2012 in Europa gemeinsam Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Ökostrom mit Pauschalangeboten vermarkten.
Dagegen hält Daimler an der Kooperation mit BYD fest. Daran ändert auch folgenschwerer Unfall eines BYD-Fahrzeugs in China mit drei Toten nichts. „Wir bedauern den Unfall. Er hat aber keinen Einfluss auf unsere Zusammenarbeit mit BYD“, sagte ein Daimler-Sprecher der Automobilwoche.
Ford: Kurzarbeit und weniger Leiharbeiter
Köln – Ford will dem sinkenden Autoabsatz mit Kurzarbeit im Kölner Fiesta-Werk und dem deutlichen Abbau von Zeitarbeitern in den Werken Köln und Saarlouis begegnen. Das berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Zu weiteren Sparmaßnahmen wollte sich Ford-Deutschlandchef Bernhard Mattes im Gespräch mit der Zeitung noch nicht äußern und betonte: „Derzeit sind keinerlei zusätzliche Maßnahmen geplant.“ Er fügte mit Blick auf den jüngsten Tarifabschluss hinzu: „Wichtig für uns als Hersteller in einem Hochlohnland ist es, die gewonnene Flexibilisierung der vergangenen Jahre nicht zurückzuschrauben.“
Bis Ende Mai büßte Ford beim Pkw-Absatz in Deutschland 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein, europaweit fielen die Verkäufe per Ende April gar um 7,2 Prozent. Der Marktanteil in Deutschland schrumpfte im Pkw-Bereich um 0,3 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent.
Branchenbeobachter wie der Frankfurter Marktforscher IHS Automotive erwarten noch massivere Einschnitte. Demnach würde Ford nach 1,56 Millionen im Vorjahr 2012 nur noch 1,37 Millionen Fahrzeuge europaweit verkaufen, ein Minus von zwölf Prozent. Beim Kleinwagen Fiesta sei mit nur noch knapp 320.000 verkauften Einheiten der größte Einbruch zu erwarten, 2011 wurde 60.000 mehr verkauft.
Unternehmenschef Mattes hofft darauf, dass der im Herbst startende B-Max sowie der Ein-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor die Umsätze wieder ankurbeln.