Berlin – Trotz seiner regelmäßigen Beschäftigung mit dem Thema Sexualität ist für den Wissenschaftler Jakob Pastötter die Menge selbstproduzierter Filme im Netz immer wieder überraschend. „Auf einigen Porno-Portalen stehen mehr als eine dreiviertel Million, also mehr als 750.000 einzelne Clips, zur Verfügung“, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung am Montag in der Sat.1-Sendung „Eins gegen Eins“. Zudem beklagte der Wissenschaftler den fehlenden Jugendschutz bei den Portalen: „Die sind kostenlos, die sind ohne irgendwelchen Jugendschutz erhältlich. Das heißt, die Fünfjährige kann das mit ihrem siebenjährigen Bruder genauso anschauen wie der Fünfzigjährige mit seiner siebzigjährigen Freundin“.
Allerdings zeigten verschiedene Untersuchungen, dass der Porno-Konsum das Sexualverhalten bisher nichtso gravierend verändert hätten: „90 Prozent haben normalen Sex“, betonte Jakob Pastötter, “ und nur zehn Prozent sprengen die Statistik“.
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