Category Archives: Auto

10Juli/09

Bosch dominiert weltweiten Zulieferer-Markt

Damit konnte sich Bosch deutlich vom Zweitplatzierten, dem japanischen Unternehmen Denso (27,7 Mrd. Dollar), absetzen. Auf Platz drei rangiert mit Continental (25 Mrd. Dollar) ein weiteres deutsches Unternehmen. Sollte es zu einer Zusammenlegung des Automobilgeschäfts von Conti und der Schaeffler-Gruppe kommen, wäre ein solches Unternehmen sogar die Nummer zwei am Markt.

Insgesamt dominieren drei starke Gruppen den Markt, von denen US-Firmen mit 29 die größte stellen. Japan liegt mit 27 Zulieferunternehmen vor Deutschland mit 23.
Allerdings leiden derzeit vor allem viele US-Zulieferer unter der Absatzkrise und sind in finanzielle Schieflage geraten, große Anbieter wie Delphi, Visteon und Lear stehen gegenwärtig unter Gläubigerschutz nach Chapter 11.

Achtung Redaktionen: Die komplette Liste der 100 umsatzstärksten Zulieferer steht zum Download unter www.automobilwoche.de

06Juli/09

Audi: „Silberstreif am Horizont“

Er fügte hinzu: „Beflügelt werden wir durch unsere junge Produktpalette und weitere neue Produkte, beispielsweise den Audi A1, der im kommenden Jahr in den Markt eingeführt wird.“ Stadler unterstrich, dass Audi „auf jeden Fall“ an dem selbstgesteckten Ziel festhalte, bis 2015 weltweit erfolgreichster Premium-Hersteller zu werden. „Wir haben bereits heute unsere direkten Wettbewerber in Westeuropa überholt und sind Premium-Marktführer. Auf diesem Erfolg ruhen wir uns nicht aus, sondern geben weiter Gas“, betonte der Audi-Chef und sieht sein Unternehmen dafür gut aufgestellt: „Jeder Talsohle folgt auch ein Wiederaufstieg.“
„Wenn Sie die richtigen Produkte zur richtigen Zeit in den Markt bringen, werden Sie zu den Gewinnern gehören“, meinte Stadler und nannte als Beispiel den Audi Q5. „In einer Zeit, in der sich Andere im SUV-Markt schwer tun, fährt er von Verkaufserfolg zu Verkaufserfolg.“

06Juli/09

Keine betriebsbedingten Kündigungen bis 2011

Auch für die Zeit nach dem Auslaufen der Vereinbarung sieht Widuckel gute Chancen zur Umsetzung der Beschäftigungsziele: „Wir erweitern unsere Modellpalette bis 2015 auf 42 Modelle, d.h. die Perspektiven für unsere Beschäftigten sind sehr gut.“
Nach der Kurzarbeit im Frühjahr habe sich die Auftragslage wieder verbessert: „In Ingolstadt ist keine Kurzarbeit für die nächsten Monate geplant“, betonte der Personal-Chef und ergänzte: „In Neckarsulm atmen wir in einzelnen Segmenten an einzelnen Tagen durch Kurzarbeit.“

06Juli/09

Audi sieht Plug-in-Hybrid als Auto der Zukunft

Nach seiner Darstellung vertragen sich Elektromobilität und Reichweite „noch nicht wirklich“. Eigentlich würden zwei verschiedene Autos benötigt, für die Stadt und für Überlandfahrten. „Die Lösung wird ein Plug-in-Hybrid sein, der kürzere Strecken elektrisch zurücklegen kann, der aber zusätzlich einen Antriebsmotor der klassischen Art an Bord hat. Daneben wird es zunächst erst einmal einen ganz kleinen Zirkel von Elektrofahrzeugen geben“, prognostizierte Dick. Denn bei einem Elektroauto gehe es nicht allein darum, „einen Elektromotor und eine Batterie in ein Auto zu packen.“ Langfristig müsse das gesamte Fahrzeug mit allen Komponenten konsequent auf den Elektroantrieb ausgerichtet werden. Eine elektrische Lenkung gebe es schon, eine elektrische Bremse dagegen nicht. „Darüber denken wir ganz intensiv nach, um die Reibungsverluste der Bremse im Fahrbetrieb auf Null zu reduzieren und das Rekuperationspotenzial voll auszunutzen. Wenn wir elektrisch fahren, müssen wir überlegen, wie heizen wir, wie kühlen wir, wie gewähren wir die Sicherheit? Das ist ein unglaublich großes Betätigungsfeld“, betonte Dick.

27Juni/09

VW-Pläne für Porsche fertig

Zwar drängt Porsche weiter auf einen schnellen Einstieg des Emirats Katar bei dem hochverschuldeten Sportwagenbauer. Ohne den VW-Konzern werde es aber keine Lösung geben, betonte Autoanalyst Arndt Ellinghorst von der Credit Swiss im Gespräch mit der Automobilwoche: „Selbst wenn Porsche seine Optionen auf VW-Aktien an Katar übertragen könnte, wäre damit die Refinanzierung des laufenden Geschäfts noch nicht in trockenen Tüchern.“ Er fügte hinzu: „Eine Lösung der Porsche-Probleme zusammen mit VW ist daher – auch für das Emirat Katar – zwingend notwendig“.

Nach Einschätzung der Landesbank Baden-Württemberg müsse Porsche monatlich einen zweistelligen Millionenbetrag zahlen, um seine Optionen auf VW-Aktien zu verlängern. Zudem werde der operative Gewinn des Sportwagenbauers allein durch die Zinsen aus dem Neun-Milliarden-Kredit zum Kauf von VW-Aktien aufgefressen. Sollte Katar auch Porsches Aktien-Optionen übernehmen und damit fast 20 Prozent von VW erwerben, müssten die Bücher zuvor eingehend geprüft werden. Dies habe in Wolfsburg, anders als in Stuttgart, bisher nicht stattgefunden, erfuhr die Automobilwoche aus VW-Kreisen.
Der erhoffte Betriebsmittelkredit der KfW für Porsche werde offenbar auch nach dem erhofften Einstieg des Emirats nicht bewilligt. Solange es eine privatwirtschaftliche Lösung gibt, wie den Verkauf an VW, soll es keine staatliche Unterstützung geben, hieß es dazu im Umfeld von Wirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg.