Category Archives: Auto

02Okt./09

VW erwartet Zulassungsrückgang von knapp 20 %

Der Manager kündigte an, die Händler mehr als bisher zu unterstützen: „Wir wollen den Schulterschluss mit dem Handel weiter festigen, gerade in schwierigeren Zeiten muss man besonders dicht zusammenhalten.“
Dazu gehöre nach Klinglers Angaben das sogenannte Leistungssteigerungsprogramm, das VW „zur Stärkung seiner Vertriebspartner in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld“ aufgelegt habe. Damit sollten Abläufe rund um den Autokauf verfeinert und verbessert werden. Volkswagen müsse im Vertrieb das Rad nicht permanent neu erfinden, sondern sich „auf Kernprozesse konzentrieren“, betonte der Manager.

 

02Okt./09

Autobranche hofft auf neue Koalition

Vertreter der Autoindustrie wie BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner erhoffen sich nun vor allem „stabile Rahmenbedingungen, da wir lange Entwicklungszyklen haben und hohe Investitionen tragen müssen“. Bei der Jahreswagenbesteuerung sind die Erwartungen geteilt. „Einerseits kann es nicht sein, dass man für ein Auto 25 Prozent weniger bezahlt, diesen Vorteil aber zu 100 Prozent versteuern muss“, betonte Burkhard Weller, Geschäftsführer der im Autohandel tätigen Weller-Gruppe. „Andererseits wüsste ich am Ende auch nicht, wie wir jemals vom hohen Rabattniveau wieder herunterkommen sollten, wenn eine neue Regierung das Geschäft mit Jahreswagen demnächst attraktiver gestalten würde.“ Die Gewerkschaften sehen das Wahlergebnis mit Sorge: „Sollten die FDP und der Wirtschaftsflügel der CDU beabsichtigen, die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer und ihrer Vertreter infrage zu stellen, können sie mit massiver Gegenwehr rechnen“, kündigt Niedersachsens IG-Metall-Chef Hartmut Meine an.

02Okt./09

BMW-Sparprogramm: „Wir sind gut im Plan“

Im Herbst 2007 hatte BMW sein ehrgeiziges Sparprogramm verkündet, wonach bis 2012 die Ausgaben gegenüber den Planungen um insgesamt sechs Milliarden Euro gekürzt würden. Davon waren vier Milliarden Euro bei den Materialkosten sowie zwei Milliarden Euro bei den Fixkosten geplant. „Nun sparen wir bis 2012 sowohl im Einkauf als auch bei den Fixkosten deutlich mehr ein“, sagte Eichiner dem Blatt.

24Sep./09

Abwrackprämie hat „mehr geschadet als genutzt“

Durch die fehlende Abwrackprämie für Zweiräder sei der Umsatz in diesem Segment nicht vorweg genommen worden, „nach 2009 können wir aber wieder mehr aufleben“. Wenn Kunden nach dem Autokauf sich wieder um ihr Hobby kümmern könnten, sei dies günstig für die Zweiradbranche, betonte Rein: „Davon profitieren wir nächstes Jahr wieder.“

23Sep./09

Mercedes baut C-Klasse Coupé künftig in Deutschland

Derzeit wird das Bremer Werk auf das neue C-Klasse Coupé (interne Bezeichnung C 204) umgerüstet, es basiert auf der aktuellen C Klasse (W 204). Dagegen nutzt der CLC noch die Technik des Vorgängermodells (W 203). Die Produktion des CLC könnte schon im Herbst 2010 auslaufen – wenn in Brasilien auf Vorrat gefertigt und die Nachfrage bis zur Markeinführung des neuen Modells aus dem Lager bedient wird. Ein alternatives Szenario ist, dass die Fertigung weiterläuft und der CLC über den Modellwechsel hinaus in einer zeitlich eng befristeten Übergangsphase parallel zum neuen C-Klasse Coupé angeboten wird. Im Moment verkauft Mercedes im Jahr rund 23.000 Einheiten des CLC, der bei etwas über 28.000 Euro startet. Das C-Klasse Coupé soll preislich etwas höher positioniert werden und dennoch ein deutlich größeres Absatzvolumen erreichen. Das Fahrzeug wird dann in Bremen gemeinsam mit dem E Klasse Coupé und dem E Klasse Cabrio, das nächstes Frühjahr auf den Markt kommen soll, sowie den offenen Sportwagen SLK und SL auf einer Fertigungslinie produziert werden.

Aufgrund der Logistikkosten, des komplizierten Import und Exportverfahrens, der Wechselkurse sowie des vergleichsweise geringen Lohnanteils dürfte die derzeitige Bausatzmontage in Brasilien unter dem Strich für Mercedes keinerlei Vorteile bieten. Der CLC ist das einzige Modell, das am Standort Juiz de Fora von etwas mehr als 1.100 Mitarbeitern gefertigt wird. Eine komplette Schließung des Standorts würde Daimler teuer kommen: Die Stuttgarter haben für die Ansiedelung rund 200 Millionen Dollar an Subventionen vom brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais kassiert und müssen diese bei einer Schließung vor 2016 zurückzahlen.