All posts by Reporter

27Nov./09

Zugriffe auf Unternehmensnetzwerk besonders sichern

So kann auch definiert werden, wer mit welchen Technologien zu welchen Abschnitten Zutritt erhalten darf bzw. wie er sich authentifizieren muss.

So könne auch festgelegt werden, wie externe Mitarbeiter auf das Netzwerk zugreifen dürfen. Dazu gehöre beispielsweise, dass eine Firewall benutzt oder dass die Antivirussoftware auf dem aktuellen Stand sein muss. Sollte der Mitarbeiter diese Bedingungen nicht erfüllen, weil er möglicherweise an einem unsicheren Rechner im Internet-Café arbeitet, kann der Zugriff eingeschränkt werden. Zudem kann die Verwendung einer virtuellen Tastatur erzwungen werden, um vor möglichen installierten Keyloggern auf dem unsicheren Rechner sicher zu sein.

27Nov./09

Umweltbundesamt für gesetzliche Regelung bei BPA

BPA steht im Verdacht, bei Kindern Veränderungen im Hormonhaushalt auszulösen, die zu gravierenden Schäden im späteren Leben führen können. Möglicherweise besteht auch ein Zusammenhang zwischen Bisphenol-A und Diabetes. Bei Tierexperimenten sei festgestellt worden, dass die Gehirnentwicklung verlangsamt oder zurückgeblieben worden sei.
Kanada habe bereits ein Verbot für Babyflaschen und medizinische Produkte erlassen. In mehreren amerikanischen Bundesstaaten und Städten sei der Verkauf von Produkten wie Babyflaschen und -tassen per Gesetz verboten worden. In skandinavischen Ländern wird die Situation ebenfalls sehr kritisch beurteilt, in Frankreich liegt dem Parlament ein Verbotsantrag vor, hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz BUND mitgeteilt.

26Nov./09

O-Ton + Kollegengespräch: Verbot von BPA?

Dr. Andreas Gies vom Umweltbundesamt über den umstrittenen Stoff:

O-Ton: Wir denken, wir sollten gucken, dass wir den aus dem unmittelbaren Bereich des Menschen rausholen. Und es kann nicht die Arbeit des Verbrauchers am Regal sein, die Produkte auszusortieren. Ich glaube, dass muss letztendlich Aufgabe des Gesetzgebers sein die Bürger in diesem Land zu schützen vor Stoffen oder Materialien, die Bisphenol-A freisetzen können. – Länge 20 sec.

Ein solches Verbot von BPA für alle Produkte mit Lebensmittel- und Körperkontakt gibt es beispielsweise bereits in Kanada.

Kollegengespräch: Umweltbundesamt für gesetzliche Regelung bei BPA

Zwar haben mittlerweile mehrere Handelsketten bestimmte Babyschnuller aus dem Sortiment genommen, da sie mit Chemikalien belastet sein können. Doch neben den Schnullern enthalten möglicherweise auch andere Produkte die Chemikalie Bisphenol-A, kurz BPA, die im Verdacht steht, Unfruchtbarkeit oder Brustkrebs hervorzurufen.

Matthias Tüxen antwortet dazu auf folgende Fragen:

1.    Warum ist denn BPA so gefährlich?
2.    Wo ist denn überall nun dieses BPA drin?
3.    Wird es ein entsprechendes Verbot geben, damit sich dieser Zustand ändert?

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O-Ton,  Kollegengespräch, O-Ton-Paket Gies, O-Ton-Paket Schönfelder (Anhören: linke Maustaste, Download: rechte Maustaste, „Ziel speichern unter“ )

Bitte senden Sie uns eine E-Mail auf die Adresse „service (at) vorabs.de“, wenn Sie das Audiomaterial verwendet haben.

Dabei entspricht (at) dem gewohnten Zeichen @, wir müssen aus Spam-Schutzgründen so schreiben.

19Nov./09

Ostrom sollte Sekretärin werden

Bei den Einstellungsgesprächen sei sie stets nur gefragt worden, ob sie „Schreibmaschineschreiben und Steno“ beherrsche.
Das Nobelpreiskomitee hatte Ostrom für ihre Darstellungen gewürdigt, „wie gemeinschaftliches Eigentum von Nutzerorganisationen erfolgreich verwaltet werden kann“.

18Nov./09

Weihnachtsgeld: Alle Jahre wieder?

Seit seinem Eintritt in die Firma 1971 erhielt ein Spezialbaufacharbeiter in jedem Jahr Weihnachtsgeld. Ab 2002 wurde dieses in drei Monatsraten gezahlt, wobei die Lohnabrechnungen den handschriftlichen Vermerk enthielten „Die Zahlung des Weihnachtsgeldes ist eine freiwillige Leistung und begründet keinen Rechtsanspruch“. Im Jahr 2006 zahlte der Arbeitgeber kein Weihnachtsgeld mehr. Der angestellte Facharbeiter war der Meinung, ihm stehe diese Sonderzahlung weiterhin zu.

Die Richter des Bundesarbeitsgerichts gaben ihm Recht. Werde eine Gratifikation dreimal ohne Vorbehalt gezahlt, werde sie durch „betriebliche Übung“ verbindlich. Entgegen früherer Rechtsprechung urteilte das BAG, dass der Anspruch auf das Weihnachtsgeld nicht dadurch aufgehoben werde, dass der Arbeitgeber die betriebliche Übung ändere, wie es hier durch den Freiwilligkeitsvorbehalt geschehen sei. Daran ändere auch nichts, dass der Arbeitnehmer dem Vorbehalt nicht widersprochen habe. Schweigen sei nicht als Zustimmung zu interpretieren. Nehme der Arbeitnehmer dreimal die unter dem Vorbehalt der Freiwilligkeit gezahlte Gratifikation an, beende dies nicht die Verpflichtung des Arbeitgebers zur Zahlung.

Informationen: www.ag-arbeitsrecht.de