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28Apr./10

Magazin: Neue Gefahren durch BPA

Beitrag:

Mittlerweile sind auch die Verbraucher sensibler geworden. Bei Umfragen, gerade bei jungen Eltern, erklären viele, dass sie auf das Schild „BPA-frei“ achten:

O-Ton: Bei meinem Kind – glücklicherweise hat sie nie eine Flasche genommen – ich habe immer Bedenken gehabt, ist das gut für sie. Bei Schnullern habe ich nur einen Kautschukschnuller gekauft. – Länge 10 sec.

Auch viele Studien, die es mittlerweile zu BPA gibt, beschäftigen sich mit den ersten Lebensmonaten und -Jahren. Prof. Gilbert Schönfelder von der Universität Würzburg:

O-Ton: Wir fokussieren und konzentrieren uns jetzt erst einmal auf Kinder und Neugeborene, weil wir glauben, dass deren hormonelles System ja erst in der Reifung ist. Der ganze Körper ist in der Reifung. Und wenn dann ein solcher Botenstoff ungewollt in den Körper gelangt, könnte es möglicherweise zu einem Risiko führen und wir gehen davon aus, dass möglicherweise ein Risiko besteht aufgrund der bis jetzt publizierten experimentellen Daten. Und auch aufgrund der jetzt mehr und mehr folgenden Daten beim Menschen. – Länge 30 sec.

Denn die ersten Schlagzeilen, die die Wissenschaftler mit ihren Untersuchungen hervor gerufen haben, gründeten sich allesamt auf Tierversuche. Mittlerweile ist davon auszugehen, dass der Stoff von der Mutter weiter gegeben wird, sagt Prof. Schönfelder:

O-Ton: Eine Studie, die letzte Woche rausgekommen ist, hat bei Ratten zeigen können, dass von der Mutter während der Schwangerschaft der Metabolit übergeht. Und das heißt, in der Placenta, im Mutterkuchen, findet ein Abbauprozess statt. Der dazu führt, dass Bisphenol A, was von der Mutter biologisch inaktiv kommt, plötzlich wieder aktiviert wird. – Länge 23 sec.

Dieses Thema dürfte uns in Zukunft noch weiter mehr als heute beschäftigen. Daher gibt es im Internet auch einige Seiten, die Informationen dazu sammeln. Eine davon ist bpa-blog.de mit vielen Infos rund um Bisphenol A.

 

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27Apr./10

Monika Maron warnt vor Selbstzufriedenheit

Zwar schwiegen in Deutschland seit 1945 die Waffen, die Welt aber sei nicht friedvoller geworden. Das Elend in der Welt sei schwer zu ertragen, aber, so Maron weiter: „Man muss auch einen Saddam Hussein aushalten, wie man Ahmadinedschad aushalten muss, die Beschneidung und Ermordung von Frauen, die Kinderarbeit, sogar Kriege müssen wir aushalten, ohne selbst Krieg zu führen. Dabei, und auch diesen Gedanken müssen wir ertragen, hängen die Kriege und das Elend in anderen Teilen der Welt und Europas Frieden
und Wohlstand durchaus zusammen.“

27Apr./10

Nádas kritisiert Holocaust-Mahnmal

Nádas: „Der wunde Punkt beim Ritus der Mahnmalserrichtung ist, dass die Gedenkstätte für die Opfer auch das Gedenken an die Täter wahrt. Die ermordeten Menschen werden kollektiv zum Objekt des Werks gemacht. Sie sind in jeder Hinsicht das, was sie am Ende ihres Lebens waren – absolut wehrlos.“ Er könne „stundenlang aufzählen, wer alles bei dieser atavistischen Mahnmalerrichtung übergangen wurde“ – von Millionen zu Tode gehungerten russischen Kriegsgefangenen über deutsche Sozialdemokraten, Kommunisten und Fahnenflüchtige bis zu „den Halbjuden, Vierteljuden oder den zu Juden erklärten Personen der verschiedenen Nationalitäten, die sich selbst nicht als Juden betrachteten.“

27Apr./10

Joschka Fischer lobt Kohl

Er schritt europapolitisch voran, heute geht es eher rückwärts.“ Er sei „enttäuscht“ über Bundeskanzlerin Angela Merkel. Deren Europapolitik sei „kurzsichtig“ und folge – wie sich gerade erst in der Griechenland-Krise gezeigt habe – „ausschließlich innenpolitischen Erwägungen“. Der Grünen-Politiker kritisierte aber auch die Oppositionsparteien im Bundestag, einschließlich seiner eigenen Parteifreunde, denen Europa offenbar nicht mehr so wichtig sei. „Mit dem Ende von Rot-Grün hat eine neue Generation die Parteien übernommen, und dieser Generation scheint Europa sehr viel weniger zu bedeuten. Mit solch einer Haltung kann Deutschland nur verlieren“, warnte Fischer.

27Apr./10

Energie zum Nulltarif: Mittelstand verschenkt Fördergelder

Um solche Potentiale für kleine und mittlere Unternehmen zu erkennen, fördert beispielsweise das Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam mit der KfW Energieeffizienzberatungen in Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Freiberufler über den „Sonderfonds Energieeffizienz“. Bis zu 80 Prozent der Beratungskosten werden dabei übernommen.

Neben einer praxisnahen Analyse der Art und Menge des Gesamtenergieverbrauchs kommt es auf eine detaillierte Ermittlung der Kostenursachen in der Herstellung, in Gebäuden oder im Maschinenpark an.

Zugleich werden für Unternehmer mögliche Einnahmequellen erkennbar, die sich aus gezieltem Einsatz oder Kombination mehrerer Technologien zur Energieerzeugung ergeben. „Es gibt Beispiele, wonach Unternehmen mittlerweile selbst nachhaltig den Strom und die Wärmeenergie erzeugen, die sie vorher teuer einkaufen mussten“, betont Thomas Janzen.

Insgesamt werden rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien auf dem Schweriner Energie- und Umwelttag sich informieren und miteinander diskutieren. Zugleich soll das Forum die Möglichkeit bieten, Erfahrungen auszutauschen sowie neue Kontakte zu schließen.

Der 1. Schweriner Energie- und Umwelttag findet am 20.Mai 2010 von 17.30 bis 22:00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das „TeWaWE“ in Schwerin-Görries  (Handelsstraße 4, 19061 Schwerin).
Der Eintritt zum Schweriner Energie- und Umwelttag ist kostenlos. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten.

Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:

Frau Totzauer
Mittelstandsforum (SENUTA)
Grubenstraße 20, 18055 Rostock
Tel.:  0381 2037280
Mail: info@senuta.de
Web: www.senuta.de