Hauptursache seien die unvermeidlichen Arbeitsplatzverluste in der Wirtschaftskrise. Frustrierte oder entlassene Kollegen hätten es aufgrund ihres Insider-Wissens leicht, Schwachstellen in den IT-Systemen der Arbeitgeber zu finden und könnten versuchen, diese zu hacken, Malware einzuschleusen oder Daten zu stehlen.
Der Bericht zitiert auch IDC-Analyst Eric Domage mit den Worten »Seid auf der Hut vor Frust-Hacking.« Als Schutzmaßnahme empfiehlt Domage die Verwendung von Verschlüsselungs-Tools.
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Netbooks: Chance für Linux und Android
Nach Ansicht von Abi Research sei diese Produktgattung noch relativ neu und der Markt noch nicht gesättigt. Zweitens seien die Mini-Rechner wesentlich preiswerter als hochgerüstete Notebooks. Und drittens kämen die Netbooks auch mit einfachen Betriebssystemen aus.
Die Marktforscher sagen voraus, dass immer mehr Einsteiger-Geräte mit alternativen Betriebssystemen wie Linux oder Google Android in den Handel kommen werden. Abi-Research-Analyst Philip Solis ist überzeugt: „2012 werden mehr Netbooks mit Linux oder anderen Mobil-Betriebssystemen verkauft werden, als solche mit Windows XP.“
Dramatischer Preisverfall bei Flachbildfernsehern
Offenbar haben sich die Flachbildfernseher nicht so gut verkauft, wie es der Fachhandel erwartet hatte. Wo man in der Kombination eines günstigen PC-Bildschirms und einer DVB-T-Karte preiswerter fernsehen kann als mit einem LCD- oder Plasma-TV, müssen die Anbieter dieser Geräte eben auch ihre Preise senken – teilweise unter Herstellungspreis. Im Durchschnitt sanken die Preise bei fast allen Marken um 30 bis 35 Prozent, Ausreißer ist der AHB TVisions Evolution 32-Zoll mit 66 Prozent Preisverfall zwischen Januar und März: Von 899 auf 299 Euro ist er die Nummer 1 der „preisgeschädigten“ Flachbildfernseher.
In der Top-Ten-Liste der preiswerter werdenden Flat-TVs kommen auffallend häufig Sony und JVC vor: So ist der Sony KDL-20B4050E von 466,45 Euro im Januar auf 244,76 Euro gefallen – um fast 50 Prozent (genauer: um 47,53 Prozent).
Verfolgt man diese Preisentwicklung, sollte man davon ausgehen, dass im Sommer kaum noch ein Gerät über 1.000 Euro kostet, so das Fazit von PC-Professionell.de.
Twitter unter Beschuss
Er verschickte Links zu einer Website an andere User, deren Accounts er über ein XSS-Leck kompromittierte, sobald sie den Link anklickten. Gut 90 Nutzer fielen drauf herein, bevor Twitter die Attacke in den Griff bekam – dachte man zumindest. Denn obwohl man erklärte, das Leck sei geschlossen, gab es am Samstagnachmittag eine zweite, intensivere Attacke. Wieder wurden die betroffenen Accounts identifiziert und alle Hinweise auf den Wurm und die Website getilgt. Doch am Sonntag schlug der Wurm erneut zu. Alles in allem hatte man zu diesem Zeitpunkt schon fast 10.000 Tweets gelöscht.
Eine vierte Wurmwelle gab es dann in der Nacht von Sonntag auf Montag. Bei Twitter heißt es nun, man untersuche noch die Details der Attacken und verbleibe in Alarmbereitschaft.
Wikipedia will Karten von OpenStreetMap integrieren
Es gab zwar schon einige Versuche, Karten von OpenStreetMap in die Wikipedia einzubauen, doch bislang ohne Erfolg. Deshalb versucht der deutsche Ableger der Wikimedia Foundation dies nun anzuschieben und stellt 15.000 Euro zur Verfügung. Dafür soll zunächst einmal ein eigener Kartenserver aufgesetzt werden, um die Server von OpenStreetMap durch die vielen Zugriffe von der Wikipedia nicht zu überlasten. Das Team, derzeit bestehend aus acht Mitgliedern, hat bereits die Hardware-Anforderungen bestimmt. Sobald die Hardware installiert ist, will man ein Basis-System aufsetzen. Da man mit der OpenStreetMap-Integration in die Wikipedia Neuland betritt, weist man allerdings auch darauf hin, dass es einige Zeit dauern kann, bis sich das System nutzen lässt.
Ziel ist es, Karten automatisch in die Wikipedia-Artikel einzubauen. Diese sollen sich dann beispielsweise zoomen oder verschieben lassen, wie man das von etwa von den Google Maps kennt. Derzeit werden in der Online-Enzyklopädie statische Karten genutzt.