Category Archives: Auto

21Aug./10

Audi zieht Ungarn den USA vor

Györ dagegen punktete mit seiner Lage im Dreiländereck Ungarn, Slowakei und Österreich sowie einem guten Angebot an Facharbeitern und Hochschulabsolventen. Zugleich sind die Personalkosten deutlich geringer als in Deutschland oder den USA, ein Bandarbeiter in Györ erhält nur ein Fünftel des Lohns der Ingolstädter Kollegen.

Der ungarische Standort soll nun um einen Karosseriebau und eine Lackiererei erweitert werden. Bislang werden dort jährlich 1,38 Millionen Motoren für den VW-Konzern gefertigt sowie die Sportwagen TT und das A3 Cabrio montiert. Bei dem erworbenen Grundstück handelt es sich um ein ehemaliges Militärgelände, das unter Naturschutz steht. „Wir haben die Zusage der Regierung, dass dieser Status geändert wird“, sagte ein Sprecher von Audi Hungaria der Automobilwoche. Die VW-Tochter hat ihre Grundstücksfläche von 174 Hektar auf 369 Hektar mehr als verdoppelt und dafür rund 23 Millionen Euro investiert. Bislang sind nur 40 Hektar bebaut.

Audi will im Zuge der Strategie 2020 die Produktion erheblich steigern, schon 2015 sollen weltweit 1,5 Millionen Autos verkauft werden. Für neue Modelle werden daher zusätzliche Kapazitäten geschaffen. So läuft der Q3 bei Seat in Martorell vom Band, der A1 in Brüssel.

Das ausführliche Thema zum Nachlesen bei Automobilwoche.de:
http://tinyurl.com/3yakh3g

21Aug./10

Süd-Chemie investiert in die Elektromobilität

Süd-Chemie hatte erst im Juli ein Investment von über 60 Millionen Euro in die Produktion von LFP bekannt gegeben. Bei der kanadischen Tochtergesellschaft Phostech Lithium in Candiac (Quebec) entsteht gegenwärtig die erste Anlage zur industriellen Großproduktion von LFP nach einem eigens entwickelten nasschemischen Herstellungsverfahren.
Die Serienbelieferung wird mit einem Volumen von 2.500 Tonnen ab 2012 beginnen und reicht für jährlich rund 50.000 vollelektrische Pkw.

Das ausführliche Thema zum Nachlesen bei Automobilwoche.de:
http://tinyurl.com/2vndlby

21Aug./10

VW: Keine Ausweitung des eigenen Handels

Die deutschen Vertriebspartner von VW hatten sich jüngst zunehmend gesorgt, der Hersteller könne verstärkt eigene Handelsaktivitäten vorantreiben und so viele kleinere Betriebe mit seiner Marktmacht verdrängen.

„Unser Ziel ist es, Autos zu bauen. Wir halten auch künftig an unserer Strategie fest, den Vertrieb vor allem über eigenständige Partner abzuwickeln“, bekräftigte Volkswagen. „Aus wirtschaftlichen Gründen“ sei es jedoch nicht zu vermeiden gewesen, „dass Volkswagen in Einzelfällen in Schwierigkeiten geratene Standorte übernimmt und unter eigener Regie weiterführt“. Vom geplanten Einstieg bei der Porsche Holding Salzburg erhofft man sich im VW-Konzern, die „weltweite Performance weiter zu verbessern.“

Das ausführliche Thema zum Nachlesen bei Automobilwoche.de:
http://tinyurl.com/36huk9h

04Aug./10

Drei Jahre VW-Bulli.de

VW-Bulli.de richtet sich an Fans und Fahrer aller fünf VW-Bus-Baureihen. Ihnen bietet die Webseite eine Vielzahl ausführlich recherchierter und illustrierter Nachrichten und Artikel. Die Macher – drei Auto- und Wirtschaftsjournalisten – setzen dabei auf Aktualität und die Mitmach-Lust der Leser. Schnelle Berichte der Redaktion von VW-Bus-relevanten Veranstaltungen wie der Techno Classica in Essen oder der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt ergänzen die zahlreichen Texte der VW-Bulli.de-Community.

Tausende Besucher beteiligten sich im Diskussionsforum und an Gewinnspielen oder meldeten sich für den wöchentlichen Newsletter an. Im Juni 2010 verzeichnete VW-Bulli.de 173.539 Seitenzugriffe und 24.437 Besuche. Im Vorjahresmonat waren es 171.913 Seitenzugriffe mit 22.864 Besuchen. Nach drei Jahren im Internet beinhaltet VW-Bulli.de umfangreiche Artikelsammlungen und Bildergalerien. Technik-Infos, Modell-Vorstellungen, Reiseberichte und Beiträge aus Kultur und Sport ergänzen das Angebot.
Aus Anlass des dritten Geburtstags verlost VW-Bulli.de zwölf Tage im Volkswagen T5 California und 20 x 2 Eintrittskarten für die Reisemobil-Messe „Caravan-Salon“, die vom 28. August bis 5. September in Düsseldorf stattfindet. Weitere Infos zu den Verlosungen gibt es direkt unter www.vw-bulli.de.

24Juli/10

Audi-Chef Stadler: 2010 neue Absatz-Bestmarke

Zugleich bekräftigte Stadler die ehrgeizigen Ziele des Ingolstädter Autobauers: „Audi wird erfolgreich weiter wachsen. An unseren Verkaufszahlen sehen Sie eindeutig, dass wir den Abstand zur Konkurrenz auch in schwierigen Zeiten deutlich verringert haben.“

Auch auf ausländischen Märkten strebt Audi neue Absatzrekorde an: „Es gibt viel Potenzial für uns in den USA. Wir gehen davon aus, dass wir dort in diesem Jahr die Hunderttausend-Einheiten-Marke durchbrechen werden“, prognostizierte der Konzernchef. Langfristig seien sogar 200.000 Einheiten machbar.
In China, wo Audi ohnehin stark sei, solle die Modellpalette weiter deutlich ausgeweitet werden. „Spätestens in drei bis fünf Jahren wollen wir die Grenze von 300.000 Einheiten knacken“, betonte Stadler. „Wir könnten in China derzeit sicher noch mehr Autos verkaufen, wenn wir die Kapazitäten aktuell hätten.“ Daher werde intensiv am Ausbau der Produktionsmöglichkeiten in Asien gearbeitet, die entsprechenden Entscheidungen dazu sollen in Kürze fallen.

In technischer Hinsicht wolle Audi ebenfalls weiter zulegen, kündigte Stadler an: „Wir wollen bis Jahresende 50 Modelle mit dem kraftstoffsparenden Start-Stopp-System inklusive Bremsrekuperation ausrüsten“. Damit sei die Volkswagen-Tochter führend. Zugleich verwies der Manager darauf, dass Audi auch gegenwärtig schon bei verbrauch- und schadstoffarmen Modellen gut aufgestellt sei: „Wir haben unter anderem jetzt schon einen A1 1.6 TDI mit 99 g/km CO2 (3,8l Verbrauch) auf dem Markt, einen A4 2.0 TDI mit 119 g/km (4,6l Verbrauch), einen A8 3.0 TDI mit 159 g/km (6,0l Verbrauch) und einen TT TDI mit 139 g/km (5,3l Verbrauch).“

Audi will 2015 zum erfolgreichsten Premiumhersteller der Welt aufsteigen, unter anderen bei der Kundenzufriedenheit, als beliebtester Arbeitgeber und als Technologieführer. In fünf Jahren will die Marke 42 Modellvarianten (aktuell 35) anbieten. 2020 sollen fünf Prozent aller Modelle elektrisch betrieben sein.
Beim weltweiten Absatz wird die VW-Tochter mit geplanten 1,5 Millionen Autos im Jahr 2015 (Ziel 2012: 1,3 Millionen) voraussichtlich nicht an der Spitze liegen: Daimler spricht zwar auch von 1,5 Millionen Pkw in 2015, Konkurrent BMW peilt aber bereits für 2012 einen Verkauf von 1,6 Millionen Fahrzeugen an.