Category Archives: Auto

15Okt./10

In eigener Sache: „Was will der Kunde morgen?“

Mit dem Thema „Was will der Kunde morgen?“ will die Automobilwoche die Zukunft und die Perspektiven der Autobranche hinterfragen. Helmut Kluger, Herausgeber der Automobilwoche, vermutet, der Kunde wird alles wollen: „Vom reichweitenstarken Benziner und Diesel über vermeintlich saubere Elektrofahrzeuge bis hin zu Car-Sharing-Angeboten.“ Derzeit diskutierten vor allem Politiker, Bürokraten und Aktivisten darüber, welche Antriebstechnologien die Industrie dem Verbraucher zukünftig ins Autohaus stellen muss. Kluger: „Hier wird nicht nur versucht, gezielt in unternehmerische Entscheidungen einer ganzen Branche einzugreifen. Schlimmer noch, der Souverän der Ökonomie wird in der heutigen Diskussion vollkommen ausgeblendet.“

Der Kongress am 02. und 03. November 2010 will Antworten auf die drängenden Fragen geben. Er findet zum vierten Mal statt, Veranstaltungsort ist wiederum das Marriott Hotel am Potsdamer Platz in Berlin.

Detaillierte Informationen zum Kongress finden Sie unter: www.automobilwoche-kongress.de

13Okt./10

Daimler will 2015 in China 300.000 Autos verkaufen

Davon sollen mindestens 200.000 Autos lokal produziert werden. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis China der stärkste Markt für Mercedes sein werde: „Womöglich schon 2015, vielleicht auch etwas später“, betonte Zetsche. Das Luxussegment habe in China bereits einen Marktanteil von 13 Prozent.

Zugleich arbeite das Stuttgarter Unternehmen weiter gemeinsam mit dem chinesischen Hersteller BYD an der Entwicklung eines Elektroautos, das dort unter einer eigenen Marke auf dem Markt kommen werde. Nach den speziellen Vorschriften für Elektroautos in China sei der direkte Import westlicher Modelle nicht zugelassen. Allerdings will Zetsche den Export des neuen E-Autos nicht ausschließen: „Falls es den chinesischen Partnern gemeinsam mit uns gelänge, mit dem geplanten Produkt an die Weltspitze zu marschieren, dann würde es sich natürlich anbieten, die Resultate unserer Kooperation nicht nur auf China zu begrenzen, sondern auch Möglichkeiten für den Export zu suchen.“  Das sei aber nicht die erste Priorität.

Daimler hatte im September den besten Monatsabsatz bei Pkw in der Geschichte des Konzerns erzielt und mit 118.600 Autos insgesamt 13 Prozent mehr als im Vorjahresmonat verkauft.

02Okt./10

Toyota will Zulieferer an Währungsrisiken beteiligen

Zugleich will der Konzern die Produktion außerhalb Japans erhöhen, unterstrich Didier: „Wir arbeiten intensiv an der weiteren Lokalisierung von Komponenten und von kompletten Fahrzeugen in Europa.“ So würden die Motoren für den Kleinwagen Yaris nicht mehr ausschließlich in Japan gebaut, ein Teil dieser Produktion sei in das Toyota-Werk südöstlich von Wroclaw (Breslau) in Polen ausgelagert worden. Insgesamt stammten bereits 60 bis 70 Prozent der in Europa verkauften Toyota-Modelle aus europäischer Produktion, dieser Anteil soll nach Didiers Worten weiter steigen: „Es wird immer Komponenten und Teile geben, die in Japan entwickelt und hergestellt werden, um dann in den Werken vor Ort eingebaut zu werden. Derzeit liegt dieser Anteil bei 15 bis 20 Prozent. Aber auch diesen Anteil wollen wir reduzieren.“

Derzeit verfügt Toyota in Europa über Produktionsstandorte in Frankreich, Großbritannien, Polen, Tschechien,  Russland, und Portugal mit insgesamt rund 94.000 Beschäftigten. In der Zahl sind die Mitarbeiter im Handelsnetz schon enthalten. Im August kam Toyota in Europa auf einen Marktanteil von 4,8 Prozent, das liegt leicht über dem Stand von Januar 2010.
Didier Leroy ist seit Juli der erste nicht-japanische Toyota-Präsident in Europa. Der Produktionsexperte war zuvor lange bei Renault.

02Okt./10

Volvo will China-Absatz verzehnfachen

Einen Zeitraum für dieses Ziel wollte Jacoby aber nicht nennen. Für das geplante Wachstum muss die Modellpalette überdacht werden, fügte der Manager hinzu. Die Trennung von Ford beurteilt er positiv: „Damit haben wir die große Chance, zu den alten schwedischen Werten zurückzukehren.“

Volvo ist für neue Kooperationen oder Allianzen offen, betonte er. Allerdings scheide Saab dabei aber aus, weil die Zielgruppen beider Marken zu ähnlich seien. Exporte von in China hergestellten Volvos nach Europa werde es nicht geben, unterstrich Jacoby: „Wir werden auch keine Einstiegsautos aus China nach Europa bringen. Volvo bleibt eine Premiummarke.“

In Europa will Volvo mittelfristig auf einen Marktanteil von 2,0 Prozent kommen von derzeit knapp 1,5 Prozent, skizzierte Jacoby die Ziele.

02Okt./10

Mercedes mit Werkstatt-App für iPhone

Mit mobilen Diensten wie Apps will Daimler in diesem Bereich künftig weiter wachsen, kündigte Reintjes an. Bei einem Versuch in England habe das Unternehmen erstmals Online-Buchungen via Internet für den Werkstattaufenthalt getestet. „Das Ergebnis hat uns wirklich überrascht: Obwohl wir den Test in einer ländlichen Region durchgeführt haben, haben rund 20 Prozent den Service genutzt. Durch die Koppelung mit einem intelligenten Werkstattplanungsystem lassen sich daraus interessante Dienstleistungen ableiten.“

Für die kommenden fünf bis sieben Jahre sieht der Manager ein deutliches Umsatzplus bei Services und Teilen. „Das Wachstum kommt auch hier weniger aus den Kernmärkten, sondern aus den Schwellenländern, wo wir unser Geschäft sukzessive ausbauen.“ In den etablierten Märkten gehe es eher darum, Umsätze zu verteidigen.