Category Archives: Auto

13Nov./09

Volkswagen will in China weiter wachsen

Mit 1,1 Millionen verkauften Autos in China erzielte Volkswagen 2008 insgesamt 14 Milliarden Euro Umsatz und erwartet in diesem Jahr rund 20 Milliarden.

Künftig sollen neue und umweltfreundlichere Modelle das Wachstum sichern, neben der Dieseltechnik setzt Volkswagen künftig auch auf Hybrid- und Elektroautos. „Für 2010 erwarten wir ein Wachstum von zehn bis 15 Prozent. In diesem Zusammenhang ich bin sehr froh, dass mit dem Polo ein hier schon totgesagtes Auto wieder lebt“, betonte der VW-Manager. Rund 120.000 Polo will VW China verkaufen, für den neuen Golf gebe es bereits 10.000 Bestellungen.

11Nov./09

Porsche: Weitreichende Job-Garantien

„Auch sonstige Maßnahmen mit nachteiligem Einfluss auf Ihr Arbeitsverhältnis wird es seitens der neuen Porsche AG nicht geben. Es werden insbesondere, wegen der Verschmelzung und der unmittelbar hieran anschließenden Ausgliederung, keine Betriebsänderungen oder Entlassungen vorgenommen“, heißt es in dem Papier weiter.

Zugleich werden neue Einzelheiten rund um die beabsichtigte Verbindung mit VW mitgeteilt. Demnach wird die jetzige Porsche AG auf eine Zwischenholding verschmolzen, die ihren gesamten operativen Geschäftsbetrieb direkt im Anschluss auf die sogenannte Porsche Fünfte Vermögensverwaltung übertragen soll. Die entsprechen Verträge sollen noch in diesem Monat unterschrieben werden. Die Eintragung der Ausgliederung in das Handelsregister „wird voraussichtlich in der Woche vom 23. bis 29. November 2009 stattfinden“, heißt es dazu in dem internen Dokument.
„An der Porsche Zwischenholding GmbH wird sich die Volkswagen AG im Wege einer Kapitalerhöhung beteiligen. Unabhängig davon bleibt weiterhin die Porsche Automobil Holding SE mit 51 Prozent an der Volkswagen AG beteiligt. Im Verlauf des Jahres 2011 soll es schließlich zu einer weiteren Verschmelzung kommen, diesmal zwischen der Porsche Automobil Holding SE und der Volkswagen AG“, teilt das Porsche-Management der Belegschaft mit.

Die Erleichterung nach Eingang des Schreibens sei „mit Händen zu greifen“, sagte ein Porsche-Mitarbeiter der Automobilwoche. In der Vergangenheit hatte es viel Unsicherheit über die konkreten Details der geplanten Fusion gegeben.

03Nov./09

BMW: 1,2 Milliarden Euro für „Efficient Dynamics“

Dennoch sei die Verhandlungszeit bei der CO2-Gesetzgebung in Europa mit zwei Jahren zu lang, kritisierte der BMW-Chef und verwies auf die Vereinigten Staaten: „In den USA hat es ganze zwei Wochen gedauert, bis Präsident Obama im Mai sein Programm verkündet hat.“

Allerdings warnte Reithofer zugleich vor zu hohen Erwartungen an die Elektromobilität: „Experten gehen davon aus, dass im Jahr 2020 erst fünf bis 15 Prozent der Fahrzeuge elektrisch angetrieben werden“. Entscheidend sei es, jetzt die Grundlagen für die E-Mobilität von morgen zu legen. Dazu seien „möglichst einheitliche Rahmenbedingungen und feste Spielregeln“ beim Thema Elektromobilität vonnöten. Die Automobilhersteller hätten künftig „immer weniger Kontrolle über den CO2-Abdruck unserer Fahrzeuge“. Deshalb müsse es gelingen, alle Beteiligten zu integrieren, deren Energieverbrauch maßgeblich die weltweiten CO2 Emissionen bestimmt, so Reithofer: „Der Klimagipfel in Kopenhagen bietet dazu die Möglichkeit.“

 

31Okt./09

Opel verschafft sich Luft

„Das Geld wird deshalb wohl bis in den Januar hinein reichen.“ Ursprünglich war der Kreditvertrag über 1,5 Milliarden Euro bis zum 30. November datiert. In der Rüsselsheimer Zentrale sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person, Opel habe aufgrund der überraschend positiven Entwicklung bislang noch nicht einmal den Gesamtbetrag abgerufen. „Im Gegenteil, wir haben einen Teil schon wieder zurückgezahlt“, sagte der Insider dem Blatt.

Vor der Tagung des GM-Verwaltungsrates am 3. November ist der Ausgang der Beratungen über den Verkauf an Magna weiterhin völlig offen. Zwar wollten die Opel-Arbeitnehmer sich wappnen, von einem „Generalstreik“ spreche aber derzeit niemand, dementierte Einenkel im Gespräch mit der Automobilwoche entsprechende Berichte. Zugleich machte er deutlich: „Wir lassen uns aber nicht unser Werk schließen“.

31Okt./09

VW schmiedet konkrete Pläne für Karmann

Den Bau kompletter Modelle bei dem Auftragsfertiger schloss der Insider hingegen aus: „Karmann produziert zu teuer.“ Der VW-Aufsichtsrat soll sich schon bald mit der Übernahme von Karmann für einen niedrigen zweistelligen Millionen-Betrag befassen.

Volkswagen ist vor allem an der Engineeringkompetenz und am Werkzeugbau der Osnabrücker interessiert. VW-intern wird der Einstieg bei Karmann nicht als Notwendigkeit, sondern als Unterstützung gegenüber dem langjährigen Partner gesehen. „VW braucht Karmann nicht“, betonte der Volkswagen-Manager. Zudem sehen Branchenkreise eine VW-Beteiligung an Karmann als Gefälligkeit für den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU). Wulff sitzt im VW-Aufsichtsrat, hat in Osnabrück seinen Wahlkreis und war Volkswagen behilflich, die Übernahme durch Porsche zu verhindern.