All posts by Reporter

19Sep./10

MittelstandsWiki testet Zeitschriftenkiosk

Alle Magazine sind im PDF-Format erhältlich. 12 Ausgaben sind im klassischen Zeitschriftenlayout formatiert. Fünf gibt es als E-Books im Kindle-Format bei Amazon zu kaufen. Ihre Leseführung entspricht der von digitalen Büchern auf elektronischen Lesegeräten wie zum Beispiel dem Kindle 1, 2 oder DX. Wer keinen Kindle hat, kann die gleichnamigen kostenfreien Softwareprogramme verwenden, die es für Windows, Mac, iPhones, Android-Smartphones, Blackberrys und iPads gibt.

Die Preise betragen drei Euro inklusive Zustellkosten und Mehrwertsteuer. PDF-Magazine werden bei CyberPress mit Paypal bezahlt. Etwas teurer sind die als E-Books formatierten Kindle-Versionen, die bei Amazon 6,50 US-Dollar inklusive amerikanischer Umsatzsteuer (VAT) und internationaler Übertragungsgebühren kosten. Voraussetzung für den Kauf ist ein Zugang auf der amerikanischen Website von Amazon.

18Sep./10

Umfrage: Sehr geringe Nachfrage nach „grünen“ Lastern

Auch Heiner Rogge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV), sieht den Einsatz von Elektro-Nutzfahrzeugen in den meisten Fällen noch nicht als sinnvoll an. „Die Logistikwirtschaft hat das Thema ,Green Logistics‘ schon längst aufgegriffen“, betonte er in der Branchen- und Wirtschaftszeitung: „Aber es muss sich auch rechnen.“  Beim reinen E-Antrieb sei dies aber fraglich. „Und von einem supergrünen Image allein kann niemand leben“, sagte Rogge.

Der Handelsverband Deutschland (HDE), der für fast 400.000 Einzelhandelsunternehmen steht, traut dem E-Transporter immerhin Chancen im innerstädtischen Bereich zu. „Für die Belieferung von Kunden im Nahbereich ist der Einsatz von E-Lieferwagen denkbar“, sagte HDE-Sprecher Kai Falk der Automobilwoche. Für solche Einsatzbereiche sei auch eine Reichweite von etwa 120 Kilometer ausreichend. Bedingung sei dabei aber ein Ausbau der Lade-Infrastruktur.

Die Ablehnung bekommen in Deutschland Hersteller wie Mercedes deutlich zu spüren. „Wir verzeichnen praktisch keine Nachfrage nach unserem Sprinter mit spritsparender BlueEfficiency-Technologie, weil das Paket 250 Euro mehr kostet“, sagte Volker Mornhinweg, Chef der Daimler-Transporter-Sparte, der Automobilwoche. Dabei könne die Start-Stopp-Funktion des neuen Mercedes Sprinters nach Herstellerangaben eine Spritersparnis von bis zu acht Prozent bringen. Die meisten Kunden jedoch blieben skeptisch und zweifelten an der Zuverlässigkeit der neuen Technik.

18Sep./10

Opel: Marketing-Chef verteidigt seine „Lena“-Strategie

Die Markenkommunikation sei in der Vergangenheit zu kurz gekommen: „Das war in einer Phase, wo wir bei der deutschen Regierung und an anderer Stelle an die Tür klopften und um Unterstützung baten. Da war es natürlich schwierig, große und teure Marken- und Sponsoringaktionen zu starten.“

Nun aber stehe Opel finanziell wieder auf sicheren Beinen, so Visser. „Deshalb wollen wir jetzt in die zweite Phase der Markenaktivierung treten, nämlich die Emotionalisierung der Marke. Und da passt Lena sehr gut. Sie ist ein junges, ein deutsches Gesicht.“

Opel will gezielt vom Verlierer-Image und Wackeldackel-Ambiente wegkommen, daher soll zur Emotionalisierung der Marke auch der Motorsport wiederbelebt werden. Deshalb rechnen die Konzernverantwortlichen Kosten und Nutzen einer Rückkehr zur Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft durch. „Die DTM wäre für uns das Richtige, aber wenn wir es machen, dann wollen wir auch ganz weit vorne mitmischen. Ansonsten gibt das keinen Sinn“, sagte ein mit der Angelegenheit vertrauter Opelaner der Automobilwoche.

16Sep./10

Teurer Parkplatz? Warum es sich trotzdem lohnt, Parkhausgebühren zu zahlen

Weil er sich die Kosten für das Parkticket sparen wollte, schlug ein Autofahrer einem ebenfalls aus dem Parkhaus Ausfahrendem vor, ihm dichtauf zu folgen, so dass beide Autos die Schranke passieren könnten. Der Gefragte lehnte dies jedoch ab. Trotzdem fuhr der Fahrer seinem Vordermann dicht hinterher. Als dieser bremste, kam es zu einem Auffahrunfall. Trotz Widerspruch des Hintermannes zahlte die Versicherung den am Auto des Vordermannes entstandenen Schaden. Die daraus resultierende Höherstufung wollte der Autofahrer jedoch nicht hinnehmen. Er verklagte seine Versicherung: Diese hätte den Schaden ohne seine Einwilligung nicht regulieren dürfen, schließlich habe der Vordermann seiner Meinung nach absichtlich gebremst.

Das Gericht wies die Klage jedoch ab: Grundsätzlich könne eine Schadenfall auch ohne das Einverständnis des Versicherten reguliert werden, wenn dabei der gegebene Ermessenspielraum ordnungsgemäß ausgeübt werde, was hier der Fall gewesen sei. Schließlich sei davon auszugehen, dass der Vordermann ein absichtliches Bremsen abstreiten würde. Die Versicherung des Klägers habe sich demnach gar nicht erst auf einen Prozess mit ungewissem Ausgang einlassen müssen. Der Versicherte musste die Höherstufung hinnehmen.

Welche Rechte und Pflichten Sie bei Ihrer Haftpflichtversicherung haben, erfahren Sie bei Ihren Verkehrsrechtsanwälten oder unter: www.verkehrsrecht.de.